(openPR) Ab und zu hört man die Meinung, dass es nicht wichtig sei, die eigenen Urheberrechte zu schützen. Zum einen wird diese Meinung damit begründet, dass der Künstler in Deutschland automatisch das Urheberrecht an seinen Werken erhält, zum anderen damit, dass es in der Praxis so gut wie nie zu Rechtstreitigkeiten kommt.
Es stimmt, dass ein Künstler in Deutschland, wie in den meisten europäischen Ländern auch, automatisch das Urheberrecht besitzt. Er besitzt jedoch nicht nur die Rechte an kompletten Songs, sondern auch an Melodieteilen, Phrasen und Riffs. Gerade hier kommt es immer häufiger zu Ideenklau, wie man auch am Plagiat-Pranger nachlesen kann. Gestohlen wird also. Und das sogar eifrig. Sonst ließe sich nicht erklären, dass sich allein in den letzten 30 Jahren der BGH sechs mal mit Plagiatsstreitigkeiten in der Musik beschäftigen musste. Wenn sechs Plagiatsstreitigkeiten vor dem höchsten deutschen Gericht verhandelt wurden, bedeutet dies gleichzeitig eine sehr große Zahl an Fällen, die vor Amts- oder Landgerichten verhandelt wurden.
Weiterhin muss man bedenken, dass es oft gar nicht zu Klagen kam, da der Musiker oder Texter entweder nicht wusste, wie er zu reagieren hat, die Kosten scheute oder tatsächlich seine Rechte nicht beweisen konnte. Vor allem der Massenware der leichten Unterhaltungsmusik wird oft eine geringe schöpferischer Eigenart nachgesagt, dass mehr oder weniger starke Ähnlichkeiten immer wieder vorkommen und sich der Komponist des älteren Werkes um seinen wirtschaftlichen Erfolg gebracht sieht. Und dieses ältere Werk beinhaltete noch Kreativität und Schöpfungswillen. Warum sollte ein Künstler dies nicht schützen? Schnell, einfach und sicher können Musiker dies jetzt unter www.songate.de




