(openPR) Mainz (19.03.2019) Im Winter kleidet man sich anders als im Sommer. Eine Binsenweisheit. Ebenso sollten sich auch Anleger in den drei unterschiedlichen Marktphasen der Börse adäquat verhalten, rät der Mainzer Finanzcoach und Buchautor Antonio Sommese.
In der Marktphase mit steigenden Kursen ist der Anleger im Idealfall bereits investiert. Wer also aufgrund des wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds mit einer Phase steigender Kurse rechnet, sollte mit einer Einmal-Anlage eine entsprechend seinen Möglichkeiten größere Summe investieren. Jeden Monat für einen kleineren Betrag zum Beispiel Anteile an einem Aktienfonds zu kaufen, mache wenig Sinn, weil der Anleger aufgrund der steigenden Kurse für seinen Anlagebetrag dann immer weniger Anteile bekomme, sagt Sommese.
Das Gegenteil sei ein Markt mit fallendem Trendkanal. „Im besten Fall ist der Anleger dann nicht investiert. Ansonsten rate ich davon ab, hektisch einzusteigen, weil man glaubt, sich günstige Preise sichern zu können. Der Anleger sollte in Ruhe die Bodenbildung der Aktienkurse abwarten und dann entscheiden, ob er zugreift oder nicht.
Über Short-Strategien könne man auch bei fallenden Kursen Geld verdienen. Doch dies setze ein hohes Maß an Know-how voraus und sei nur für Profis oder sehr erfahrene Privatanleger geeignet, sagt der Finanzcoach.
Nach einer Bodenbildung geht der Markt oft in eine Phase der Seitwärtsbewegung über mit leichten Ausschlägen mal nach oben, mal nach unten. Meist folge einer Bodenbildung und der anschließenden Seitwärtsbewegung eine Phase steigender Kurse, weiß Sommese. Er empfiehlt daher eine 12/1-Stategie. Das heißt, der Anleger investiert einmal eine größere Summe und dann monatlich (eben 12 Mal pro Jahr) einen kleineren Betrag zum Beispiel in einen Aktienfonds. Damit sei er einerseits gut vorbereitet für den Übergang in einen Trendkanal mit steigenden Kursen, andererseits habe der Anleger aber auch noch nicht sein ganzes Kapital investiert, falls die Kurse noch einmal nachgeben. Bei einer monatlichen Investition von festen kleineren Beträgen profitiere der Anleger bei einer schwankenden Seitwärtsbewegung von einem insgesamt günstigen Durchschnittspreis.










