(openPR) Mit Spaß zur Traumfigur – das bietet Pole Dance. Lange Zeit war der Tanz an der Stange verrufen und auch heute stellt man sich dabei häufig noch etwas Anrüchiges vor. Völlig zu Unrecht, denn Pole Dance ist ein anspruchsvolles Ganzkörpertraining und wird längst als seriöser Sport betrieben! Kürzlich wurde die Sportart sogar vom Dachverband der Welt-Sportverbände provisorisch anerkannt. Auch Fitness Model Agenturen, wie The models ( https://www.the-models.de/de/fitness-model-agentur ), erkennen den Trend als ernstzunehmende Sportart an: Immer mehr professionelle Fitness Models entdecken Pole Dance als effektives Workout für sich. Ebenso wie berühmte Stars, bringen die Fitness Models mit dem Fitnesstrend ihren Körper in Topform – und das mit viel Spaß!
Pole Dance – Wo kommt das eigentlich her?
Das Wort „Pole“ bedeutet übersetzt nichts anderes, als Stange oder Stab. Pole Dance kann also frei mit „Stangentanz“ übersetzt werden und ist eigentlich gar nicht so weit entfernt von seinem horizontalen Verwandten, dem Turnen am Barren. In Sachen Anspruch und Kraftaufwand steht Pole Dance dem Turnen am Barren jedenfalls in nichts nach.
Die Geschichte des Pole Dances geht vermutlich bis auf das 12. Jahrhundert zurück und zwar zum chinesischen Staatszirkus. Hier führten die Akrobaten (es waren ausschließlich Männer) an vertikalen Stangen ihre Kunststücke vor. In den 80ern wurde Pole Dance dann als Sportart in den USA bekannt, denn dort wurde er zum ersten Mal vom Stripclub zurück in den Sportbereich geholt. Mit der Zeit kam die Pole Dance-Welle auch nach Europa und zog in die Fitnessstudios ein, in denen auch viele Fitness Models auf den neuen Trends aufmerksam wurden. 2018 bekam Pole Dance dann den Beobachtungsstatus von der General Association of International Sports Federations (GAISF) verliehen, was den ersten Schritt in Richtung anerkannte Sportart bedeutet.
Pole Fitness und Pole Art & Exotic Pole – was sind die Unterschiede?
Wie bei jeder Sportart gibt es auch im Pole Dance verschiedenste Variationen. Die drei bekanntesten sind Pole Sport – auch Pole Fitness genannt – Pole Art und Exotic Pole. Beim Pole Fitness steht der akrobatische und sportliche Aspekt im Vordergrund. Diese Variante beinhaltet viele ursprüngliche Elemente der Artisten des Chinesischen Zirkus. Bei Pole Fitness Wettkämpfen werden Schwierigkeitsgrad und Ausführung der Performance von einer professionellen Jury bewertet. Aktuell versuchen die Pole Dance Verbände die Sportart sogar als olympische Disziplin durchzusetzen. Im Gegensatz zum Pole Fitness geht es beim Pole Art nicht um die perfekte Ausführung einer Übung, sondern vielmehr um den künstlerischen und tänzerischen Ausdruck – die Künstler möchten Emotionen beim Publikum erzeugen. Auch im Pole Art gibt es Wettbewerbe, bei denen Performance und die Kombination mit anderen Tanzstilen bewertet werden, sowie die Aussagen hinter der Performance. Die perfekte Ausführung der Übung ist hier aber nicht das Ziel. Eine ganz andere Variante des Pole Dance ist Exotic Pole – auch Classic oder Stripper Pole genannt. Exotic Pole hat die engste Verwandtschaft zu dem Pole Dance, das aus dem Rotlicht-Milieu oder dem Fernsehen bekannt ist. Der sportliche Aspekt steht im Hintergrund – der Tanz soll das Publikum vorwiegend unterhalten.
Ein Sport der Kraft, Ausdauer und Ästhetik verlangt
Damit die Bewegungen an der Stange und um die Stange so fließend und ästhetisch aussehen, wie bei den Profi-Tänzerinnen unter den Fitness Models, erfordert das vor allem zwei Dinge: Training und Ausdauer! Wer denkt, Pole Dance erfordere keine Kraft, liegt falsch: beim Tanzen an der Stange werden alle Muskelgruppen beansprucht, insbesondere die im Oberkörper. So sorgt das Training für enormen Kraftaufbau. Zudem ist Pole Dance ein hervorragender „Fatburner“ – bis zu 400 Kalorien können in einer Trainingsstunde verbrannt werden. Auch die Beweglichkeit und Koordination werden verbessert, denn der Sport beinhaltet eine Mischung aus Tanz und Akrobatik.
Für Sportanfänger kann Pole Dance zu Beginn sehr anstrengend sein. Wer dennoch dran bleibt, wird belohnt, denn man wird fitter und der Körper definierter.
Feminismus im Pole Dance
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Diskussionen darüber, dass Pole Dance anti-feministisch sei und Frauen wieder in ein altes Rollenverständnis schieben würde. Dabei gibt es auch unter den Pole Dancerinnen Feministinnen und diese halten nicht viel von der Debatte. Sie vertreten die Meinung, dass jede Frau und jeder Mann selbst entscheiden soll, ob sie bzw. er den Sport ausüben möchte oder nicht. Beim Feminismus gehe es um Selbstbestimmung und alleine die Diskussion darüber, ob man Pole Dance betreiben darf oder nicht, sei schon gegen die Grundsätze des Feminismus. Im Endeffekt muss jeder für sich entscheiden, was er oder sie für richtig hält. Trotzdem sollte man dem Sport erst mal ausprobieren und ihm eine Chance geben, bevor man seine Entscheidung trifft.
Eins steht fest: Pole Dance ist nicht nur laszives Räkeln, sondern ein anspruchsvoller Sport, bei dem der gesamte Körper trainiert wird. Viele Fitness Models haben den Trendsport deshalb bereits für sich entdeckt und schließen sich damit Stars wie Madonna, Fergie oder auch Jennifer Aniston an.










