(openPR) Über Jahrzehnte hinweg waren Bildwandler (Röntgen) und Computertomographie (CT) die am häufigsten verwendeten bildgebenden Techniken zur optimalen Positionierung von Kanülen in Gelenken. Sie sind gegenüber der Injektion durch Orientierung an anatomischen Leitgebilden (Palpation) signifikant überlegen in Genauigkeit und Effizienz.
Neue Methoden in der Injektionstechnik bietet die moderne Sonographie (Ultraschall).
Mit hochfrequenten, linearen Schallköpfen können kleinste Gewebestrukturen dargestellt werden ohne schädliche Strahlenbelastung. Die Technik ist grundsätzlich allen anderen Methoden deutlich überlegen, denn sie ermöglicht eine Erfolgsquote von nahezu 100%, eine kürzere Anschlagszeit (Zeitdauer bis zum Einsetzen der Wirkung), einen verminderten Verbrauch an Schmerzmittel, und die Verteilung des Medikamentes kann in Echtzeit verfolgt und dokumentiert werden. Ein weiterer besonders wichtiger Aspekt ist, dass sie die Risiken durch die direkte Darstellung der benachbarten anatomischen Strukturen sowie Fehlinjektion und Komplikationen gegenüber der „Blind“-Injektion erheblich reduziert sind.
Zwei Anwendungstechniken werden hierbei unterschieden: siehe Bild
Alle Gelenke des Körpers können mit dieser Technik therapiert werden, auch die Wirbelsäule. Diese Technik kann bei Muskel- und Sehnenverletzungen, Arthrose, Arthritis, Synovitis, Bursitis, Punktionen und zur Schmerztherapie genutzt werden.
Vorteile für den Patient:
• Exakte Einbringung des Medikamentes wo benötigt • Eingebrachtes Medikamente ist auf dem Monitor sichtbar, Erfolgskontrolle
• keine Strahlenbelastung • geringerer Medikamentenverbrauch
• bessere Ergebnisse • Sicherer für den Patient
• weniger schmerzhaft • keine Fehlinjektion
Reproduced with permission from the American Institute of Ultrasound in Medicine









