openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Aluminium-Verbot behindert nachhaltiges Bauen in München

16.09.201909:57 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Aluminium-Verbot behindert nachhaltiges Bauen in München
Marius Baader, Geschäftsführer beim Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) eröffnet den GDA-Work
Marius Baader, Geschäftsführer beim Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) eröffnet den GDA-Work

(openPR) Am 10. September diskutierte der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) mit Metallbauern, Bauplanern, Architekten und Bauunternehmen über nachhaltige Gebäude. Anlass des Workshops mit betroffenen Unternehmen und Handwerkern ist die Verwendungseinschränkung von Aluminium der Stadt München.



Von der Einschränkung betroffen sind Bauvorhaben, bei denen die Landeshauptstadt als Bauherr auftritt sowie der Wohnungs- und Gewerbebau auf städtischen Flächen. Zwar zeigt sich die Stadtverwaltung bei manchen Projektvorhaben flexibler, dennoch darf in München weiterhin bei städtischen Projekten nur Aluminium verbaut werden, das nachweislich zum überwiegenden Teil aus recyceltem Material besteht. „Da die Nachfrage nach Aluminium seit Jahrzehnten immens wächst, ist der Anteil an neu produziertem Aluminium wesentlich größer als Recyclingaluminium“, erläuterte GDA-Geschäftsführer Marius Baader. „Intelligente Fassaden, Fenstersysteme und Sonnenschutz-Anwendungen aus Aluminium machen Gebäude deutlich energieeffizienter. Die Stadt München sollte diese Fakten anerkennen und das Verwendungsverbot aufheben.“

„Die Architektur besitzt ein enormes Potenzial zur Optimierung des Ressourceneinsatzes“, erklärte Simon Köppl von den Allmann Sattler Wappner Architekten. „Dabei beeinflusst die Materialauswahl den Ressourcenverbrauch bei Herstellung, Betrieb, Reinigung und der Wiederverwendung grundlegend. Auch Aluminium wird daran objektbezogen gemessen. Transparenz ist für uns Architekten dabei wichtig.“ Seit 1995 hat sich die Bedeutung von ökologischen Kriterien bei Bauunternehmen stark vergrößert. Immer mehr Architekten und Planer würden den Wert der Zertifizierungen von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) als Planungs- und Optimierungstool schätzen, wie DGNB Geschäftsführer Johannes Kreißig beim Workshop verdeutlicht. „Darüber hinaus steht eine DGNB Zertifizierung für eine ganzheitliche, lebenszyklus- und performanceorientierte Betrachtung eines Gebäu-des, wozu eine verantwortungsbewusste Materialbeschaffung gehört. Materialverbote, ohne Bezug zum Gebäude, unterstützen diesen ganzheitlichen Ansatz nicht.“ Von Bedeutung ist auch, was mit den Bauprodukten nach ihrer Nutzungsdauer geschieht, wie Walter Lonsinger, Vorsitzender des Vereins für Aluminium, umweltgerechte Wiederverwertung und Fenster- und Fassadenbau (AUF), erläutert. „Der A/U/F gewährleistet geschlossene Wertstoffkreisläufe. Dadurch wird beispielsweise ein Aluminiumfenster nach seiner Nutzung nicht auf weiten Wegen außerhalb Europas transportiert, sondern vor Ort recycelt und im Baubereich wiederverwendet.“

Obwohl Aluminium in Bauanwendungen und im Recycling ökologisch punktet und Zertifizierungen einen nachhaltigen Umgang mit dem Werkstoff garantieren, hält die Stadt München am Verbot weiter fest. Dies traf bei den Architekten, Planern und Bauherren auf Unverständnis. „Aluminium muss auf lange Zeit hin betrachtet werden“, meint Bauingenieur Daniel Villar von der CL MAP GmbH. „Es hat über Lebenszyklen hinweg viele Vorteile. Vom Aluminiumverbot im Baubereich halte ich wenig. Wichtiger ist die Transparenz von Bauprodukten.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1060871
 716

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Aluminium-Verbot behindert nachhaltiges Bauen in München“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.

Bild: Recyclingmythen: Augenwischerei oder echte Nachhaltigkeit? - Greenwashing vs Green CyclingBild: Recyclingmythen: Augenwischerei oder echte Nachhaltigkeit? - Greenwashing vs Green Cycling
Recyclingmythen: Augenwischerei oder echte Nachhaltigkeit? - Greenwashing vs Green Cycling
Jeder Schritt unseres Handelns zieht den Ausstoß von CO2 mit sich. Carbon Footprints von Produkten und Dienstleistungen rücken mehr denn je auf die Prioritätsagenda. Prinzipiell eine gute Entwicklung, aber es geht um mehr: den verantwortungsvollen Umgang mit allen natürlichen Ressourcen. Immer eindringlicher spricht man auch auf internationalem politischen Parkett von dem Anspruch echter „Nachhaltigkeit“. Eine Aufgabe, der sich auch der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) stellt. Es gilt, eine Balance zwischen marketingstrategischen Fo…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Allgegenwärtige Chemikalien: Ceresana präsentiert Studie zum gesamten Markt für Fluor-ProdukteBild: Allgegenwärtige Chemikalien: Ceresana präsentiert Studie zum gesamten Markt für Fluor-Produkte
Allgegenwärtige Chemikalien: Ceresana präsentiert Studie zum gesamten Markt für Fluor-Produkte
… oder Flussspat bezeichnet wird. Mehr als die Hälfte des weltweit abgebauten Flussspats wird in China gewonnen – und dort überwiegend für die Inlandsnachfrage gebraucht. Daneben bauen auch Mexiko und die Mongolei in großen Mengen Spat-Sorten mit hohen Anteilen von Calciumfluorid ab. Die USA können Fluor als Nebenprodukt beim Phosphat-Abbau gewinnen, importieren …
Bild: Kupfer-Aluminium: Davergne ist Ausrüster der Eisenbahnlinien der Zukunft Bild: Kupfer-Aluminium: Davergne ist Ausrüster der Eisenbahnlinien der Zukunft 
Kupfer-Aluminium: Davergne ist Ausrüster der Eisenbahnlinien der Zukunft 
… in Marokko. Darüber hinaus steht die Gießerei kurz vor der Umsetzung des Schließmechanismus für die Türen der deutschen Hochgeschwindigkeitszüge ICx, die Siemens Mobility bauen und 2017 und 2020 ausliefern wird. In der Bahntechnik bietet das Unternehmen aus Kupfer-Aluminium-Legierungen hergestellte Teile für den Oberleitungsbau sowie für Türen und …
Bild: Das Kopftuch in der deutschen ArbeitsweltBild: Das Kopftuch in der deutschen Arbeitswelt
Das Kopftuch in der deutschen Arbeitswelt
… Kopftuchverbotes immer wieder aktuell. Gerade wenn muslimische Rechtsreferendarinnen ihren Vorbereitungsdienst absolvieren, kam es in der Vergangenheit schon häufig zu Klagen. VGH München zum Kopftuchverbot auf der Richterbank Nun hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München die Feststellungsklage einer Referendarin für unzulässig erklärt und …
Bild: Innovative Balkongeländer und Balkon-Sichtschutz aus Aluminium von GEWA auf der Offerta in Karlsruhe 2019!Bild: Innovative Balkongeländer und Balkon-Sichtschutz aus Aluminium von GEWA auf der Offerta in Karlsruhe 2019!
Innovative Balkongeländer und Balkon-Sichtschutz aus Aluminium von GEWA auf der Offerta in Karlsruhe 2019!
… Sichtschutzzäune und Zaunsysteme aus Aluminium vor. (www.gewa-balkone.de/gelaender) Vom 26.10.2019 bis zum 3.11.2019 informiert GEWA ausführlich auf der Offerta in Karlsruhe. Die Messe für Freizeit, Bauen und Wohnen öffnet wieder ihre Pforte und GEWA ist in Halle 2, Stand L.63 dabei. Das Besondere ist die innovative Pulverbeschichtung der Aluminiumpaneele. …
Bild: PSI baut Leistungsangebot und Marktposition in der Metallindustrie aus - Integration von 4ProductionBild: PSI baut Leistungsangebot und Marktposition in der Metallindustrie aus - Integration von 4Production
PSI baut Leistungsangebot und Marktposition in der Metallindustrie aus - Integration von 4Production
… führende Rolle als Anbieter von Produktionsmanagementlösungen in der Stahlindustrie ein. Mit der Integration der 4Production verstärken beide Unternehmen ihr Leistungsangebot und bauen ihre starken Marktpositionen strategisch weiter aus. Mit mehr als 200 Ingenieuren und Betriebswirten, die auf Produktionsprozesse in der Metallindustrie spezialisiert sind, …
Bild: Gira Esprit: Linoleum-Multiplex, Aluminium Hellgold und EdelstahlBild: Gira Esprit: Linoleum-Multiplex, Aluminium Hellgold und Edelstahl
Gira Esprit: Linoleum-Multiplex, Aluminium Hellgold und Edelstahl
… die hochwertige Optik. Edelstahl ist unter allen Echtmaterialien am authentischsten und wird von Architekten und Planern immer dann gerne eingesetzt, wenn es um modernes Bauen geht. Ausschlaggebend ist die Reduzierung auf das Eigentliche, aber auch die sachlich-technische Ästhetik des Materials. Dessen Qualität kommt in der gebürsteten Form von Gira …
Bild: Akotherm präsentiert barrierefreies Fenstertür-System für mehr WohnkomfortBild: Akotherm präsentiert barrierefreies Fenstertür-System für mehr Wohnkomfort
Akotherm präsentiert barrierefreies Fenstertür-System für mehr Wohnkomfort
Der Bendorfer Aluminium-Profilsysteme-Hersteller Akotherm präsentiert auf der BAU 2011 in München ein beeindruckendes Leistungsspektrum für Fenster, Türen, Fassaden und Wintergärten. Anwendungsorientiert, aus der Praxis für die Praxis, zeigt Akotherm weitere Optimierungen bei Fenstersystemen. Die Barrierefreiheit steht bei einer der neuen Lösungen im …
Fenster in Oberösterreich
Fenster in Oberösterreich
… viele Fensterhersteller in Oberösterreich Wert auf Nachhaltigkeit. Regionale Produktion, langlebige Materialien und ressourcenschonende Fertigung tragen zu einem bewussten und umweltfreundlichen Bauen bei. So profitieren Bauherren von Fenstern, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch langfristig Energie sparen und den Wert ihres Hauses steigern.
Bild: Wertvoll aus Prinzip: MASTER’s Wintergärten und ÜberdachungenBild: Wertvoll aus Prinzip: MASTER’s Wintergärten und Überdachungen
Wertvoll aus Prinzip: MASTER’s Wintergärten und Überdachungen
… zu liefern und den Anbau für unsere Kunden so einfach wie möglich zu gestalten“, beschreibt Siemering die Unternehmensphilosophie. Die MASTER’s Partner bauen u.a. Wintergärten aus Aluminium, aus einer Holz-/Aluminium-Kombination und Terrassenüberdachungen aus Glas, Aluminium und Leimholz. Eine große Auswahl an Glasqualitäten, Profilformen, Oberflächen …
Bild: WASI Solar auf der Intersolar 2010Bild: WASI Solar auf der Intersolar 2010
WASI Solar auf der Intersolar 2010
… Edelstahl und Aluminium für Photovoltaik- und Solaranlagen bei Dach- und Freilandkonstruktionen WUPPERTAL – WASI Solar präsentiert ihre Lösungen auch in diesem Jahr auf der Intersolar in München, der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik. Dort werden vom 9. bis 11. Juni 2010 mehr als 60.000 Besucher aus nahezu 150 Ländern erwartet. Das Messeteam …
Sie lesen gerade: Aluminium-Verbot behindert nachhaltiges Bauen in München