(openPR) Wenn es um die scheinbar ökologische Nachhaltigkeit bei Einfamilienhäusern geht, kennen wir kaum noch Grenzen. Mehrfachisolierte Fenster, wärmeisolierte Fassaden, modernste Wärmepumpen, Photovoltaik, Solar, Regenwassersammelbecken, und und und.
Vergleichen wir die Häuser aus den Achtzigern unter ökologischen Gesichtspunkten mit den heutigen Standards, dann hat die Menschheit innerhalb von 30 Jahren das Fliegen gelernt. Außer in einem Punkt: Wir konzipieren Eigenheime nach wie vor am Alter vorbei. Und damit meinen wir nicht das barrierefreie Wohnen.
Wir klären gerne auf: meistens wird das Einfamilienhaus für Ehepaare mit Kindern gebaut. Unten Wohnen, oben schlafen. Ziehen die Kinder aus, ist das Haus plötzlich nicht nur leer, sondern viel zu groß. Und wer eine Immobilie bewohnt und 50 oder mehr Prozent nicht nutzt, der handelt schlicht nicht nachhaltig oder ökologisch bewusst.
Da kann die Energiebilanz des Hauses so gut sein, wie sie will.
Spätestens wenn Sie für die halbleere Immobilie eine neue Heizung, neue Fenster oder andere Wartungsarbeiten anstehen, attestiert Ihnen das auch Ihr Bankkonto. Dabei wäre es doch so einfach; wieso bauen wir die Häuser nicht so, dass heute die liebe Familie einzieht und morgen aus der ersten und zweiten Etage eine eigene vermietbare Fläche entsteht. Quasi das Carsharing-Prinzip auf Immobilienebene.
Wir nennen es Drittverwendbarkeit bei Privatimmobilien, bei der ganz wunderbare Effekte zutage kommen können.
Aus einem Einfamilienhaus entstünde ein Mehrgenerationenhaus, in dem Eltern oder Großeltern einziehen könnten. Die Familie bliebe zusammen.
Oder umgekehrt: Jungfamilien könnten sich in solide erschlossenen und etablierten Quartieren einmieten, ohne hohe sechsstellige Kredite aufnehmen zu müssen. Siedlungen mit einer hohen Dichte an älteren Bewohnern würden wieder zum Leben erweckt, was einer jeden Infrastruktur entscheidend gut tut. Und besonders den Hausbesitzern. Denn wer will schon in einem leeren und großen Haus wohnen, das gerade in den späteren Jahren in Hinblick auf anfallende Reparaturarbeiten zu einem wahren Kostentreiber werden kann.
Ihre Finanzplanung wird es Ihnen danken und im Zweifel bauen Sie das schönere und größere Einfamilienhaus, das Sie zwanzig Jahre genussvoll mit der Familie bewohnen und später mit kleinen Maßnahmen zu einem Mehrgenerationenhaus umbauen.
Mit solchen Maßnahmen steigern Sie nicht nur den praktischen Wert Ihrer Immobilie, wodurch das Eigenheim wirklich zu einer Altersvorsorge wird. Sie investieren in Zusammenhalt und ermöglichen den immens wichtigen Familiennachzug.
Dies entspricht nicht nur unserer Auffassung von modernem und nachhaltigen Wohnen, sondern auch der generationsübergreifenden Verantwortung unserer Region gegenüber.














