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E-Scooter mit eher geringem ökologischem Nutzen

26.08.201916:25 UhrEnergie & Umwelt
Bild: E-Scooter mit eher geringem ökologischem Nutzen
Begrenzter ökologischer Nutzen: E-Scooter ersetzen potenziell vor allem Fußwege und Fahrradfahrten
Begrenzter ökologischer Nutzen: E-Scooter ersetzen potenziell vor allem Fußwege und Fahrradfahrten

(openPR) Bielefeld 26.08.2019: Elektrisch betriebene Tretroller, die sogenannten E-Scooter, substituieren potenziell kaum das Auto, dafür aber Fortbewegungsmittel ohne Emissionen. Geeigneter erscheinen E-Bike und E-Motorroller. Dies ist das Ergebnis einer Online Befragung von 575 Personen im Alter von 16 bis 59 Jahre, durchgeführt von der best research GmbH, Bielefeld.

E-Scooter als Mietoption erleben in den großen Städten einen Boom. Um den wirtschaftlichen Erfolg des neuen Fortbewegungsmittels voranzutreiben, wird vor allem auf die Verbindung von Spaß und ökologischem Nutzen gesetzt, eine ideale Kombination für ein Lifestyle-Produkt.

Neben der Mietoption besteht eine bisher weniger diskutierte Kaufoption, die derzeit noch ein verhaltenes Interesse auslöst: 5% zeigen ein hohes und weitere 11% ein gemäßigtes Kaufinteresse am E-Scooter. Bei den bereits stärker etablierten E-Bikes fällt das Kaufinteresse erwartungsgemäß etwas höher aus, dafür etwas geringer bei E-Motorrollern. Diese sind eine weitere E-Mobilitätsalternative und in vielen asiatischen Ländern bereits Standard.

Ökologisch sinnvoll sind die neuen elektrisch betriebenen Mobilitätslösungen dann, wenn sie vor allem Wege ersetzen, die zuvor mit dem Auto gefahren wurden. In dieser Hinsicht zeigt sich der E-Scooter als am wenigsten zielführend. Unter den drei E-Lösungen hat der Scooter die geringste Wahrscheinlichkeit, Wege mit dem Auto zu ersetzen (28%), dafür aber besonders häufig Wege, die bisher zu Fuß (46%) oder mit dem Fahrrad (42%) getätigt wurden. „Null-Emissionen-Mobilität“ wird somit durch ein technisches Produkt mit Akku und Stromverbrauch ersetzt.

E-Bike und E-Motorroller weisen demgegenüber ein ökologisch geeigneteres Substitutionspotenzial auf. Sie ersetzen eher die Autofahrt (38 bzw. 40%) und weniger den Fußweg (31 bzw. 26%).

Wolfgang Best, Geschäftsführer von best research, kommentiert die Ergebnisse so: E-Scooter sind im Trend, auch wegen des vermeintlichen ökologischen Nutzens. Um die zukünftige Mobilität der Gesellschaft zu planen bzw. neue Konzepte zu unterstützen, sollten Bund, Länder und Kommunen aber mehr auf E-Bikes und E-Motorroller setzen und deren Nutzung fördern.

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