(openPR) Bessere Verständigung für ein gelingendes Miteinander kann man lernen: Universität Hamburg bietet Weiterbildungsseminare und eine Vortragsreihe in Kooperation mit dem Schulz von Thun Institut für Kommunikation an
Die zwischenmenschliche Kommunikation ist ein Feld, das allen Menschen und immer wieder als Herausforderung begegnet. Denn alles steht und fällt mit guter Verständigung, mit tragfähigen Beziehungen – im Privaten, im Beruflichen und im Politischen.
Nach ein paar Jahrzehnten, in denen Empathie und Wertschätzung als die neuen Leitsterne am Himmel der zwischenmenschlichen Kommunikation aufgegangen waren, hat sich inzwischen die „Tonalität“ in manchen Bereichen bedrohlich verschlechtert, verbunden mit zwischenmenschlicher Polarisierung und aufgepäppeltem Narzissmus. Doch schon immer galt: Sobald der Mensch in Kontakt zum Mitmenschen tritt, bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum befriedigenden Miteinander – jedoch leider auch ebenso viele Ansatzpunkte für Missverständnisse, Konflikte und gegenseitige Kränkungen. Wo immer wir miteinander zu schaffen haben, machen wir einander auch zu schaffen. Daher sind wir herausgefordert, mit unvermeidlichen zwischenmenschlichen „Kommunikationsstörungen“ so umzugehen, dass aus Verworrenheit sachliche Klarheit entsteht bzw. aus unterschwelligen, unkontrollierbaren Konfliktherden geklärte Beziehungen werden können. Kommunikationspsychologische Modelle und Erkenntnisse können als geistiger Kompass dienen, um persönlich und sachlich besser miteinander klar zu kommen, im Beruf sowie im Privatleben.
Die Hamburger Kommunikationspsychologie, inspiriert von Professor Dr. Friedemann Schulz von Thun, hat mittlerweile eine große Verbreitung gefunden, sei es durch seine Taschenbücher „Miteinander reden 1–4“ – mit Millionenauflage im deutschsprachigen Raum und mit einer Reichweite bis nach China –, sei es durch seine legendären Vorlesungen an der Universität Hamburg oder sei es durch die Trainingsseminare seines Teams. Immer geht es darum, qualifizierte Professionalität und entwickelte Menschlichkeit zusammen zu führen, um der Kommunikation in unserem Leben gewachsen zu sein, gewachsen zu werden.
Besonders in Berufsfeldern, in denen der Mensch im Vordergrund steht, gewinnt das kommunikative Konfliktmanagement an Bedeutung. Im Schulunterricht, im ärztlichen Gespräch, bei der psychologischen Beratung und auf vielen anderen Gebieten wird von den dort Tätigen zunehmend die Bereitschaft und die Fähigkeit zum Beratungsgespräch, zur Konfliktklärung, zur Moderation erwartet. So nehmen kommunikationspsychologische Überlegungen in der beruflichen Aus- und Fortbildung mehr und mehr Raum ein, und der menschliche und zwischenmenschliche Faktor wird zum ausschlaggebenden Zünglein an der Waage des Erfolgs.
Ausgehend von diesen Überlegungen entstand 1991 die Idee, die Inhalte und Methoden der Schulz von Thun´schen Kommunikationspsychologie in einer geschlossenen Weiterbildung speziell Menschen in psychosozialen, pädagogischen und politischen Berufen und aus dem Gesundheitsbereich zu vermitteln. Diese „Zusatzausbildung Kommunikation“ wird am Zentrum für Weiterbildung der Universität Hamburg angeboten. Sie zielt auf die Ausbildung von Kommunikationsexpertinnen und -experten ab, die in ihrer Arbeit mit Gruppen und Einzelnen schulend, beratend, moderierend, klärend und aufklärend gestaltend eingreifen und dabei sowohl ausgereifte Professionalität, als auch menschliche Integrität und Kontaktfähigkeit einbringen.
Die Zusatzausbildung besteht aus insgesamt 19 Seminaren, aus denen man ein individuell passendes Curriculum zusammenstellen kann. Die Seminare beschäftigen sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten der Kommunikationspsychologie in Beratung und Training. Anmeldungen für das Ausbildungsjahr 2020 werden schon jetzt entgegengenommen.
Darüber hinaus werden alle, die sich für die Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun interessieren, auf die diesjährige Sommervorlesung an der Universität Hamburg hingewiesen. Unter der Überschrift „Erfolgsfaktor Kommunikation – 6 Komponenten für ein gelingendes Miteinander im Beruf und im Privatleben“ werden Prof. Schulz von Thun und Referentinnen und Referenten seines Instituts an sechs Abenden Erkenntnisse vermitteln und Empfehlungen aussprechen, die die Chancen für ein konstruktives Miteinander erhöhen – sowohl im beruflichen, als auch im privaten Lebensalltag: anschaulich, kommunikationspsychologisch fundiert, praxisnah. Die sechs Vorträge finden immer montags abends statt, der erste am 26.08.2019. Um Anmeldung wird gebeten, es sind noch wenige Plätze vorhanden.
Weitere Informationen zur Zusatzausbildung Kommunikationspsychologie
Universität Hamburg, Zentrum für Weiterbildung
Schlüterstr. 51,20146 Hamburg
Janina Kirstan
Tel.: +49 40 428 38-5212
![]()
E-Mail: ![]()
www.zfw.uni-hamburg.de
www.zkp-online.de












