(openPR) Berlin/Qingdao: Chinas strategisch wichtige Messe für die Consumer Electronic ist die SINOCES in Qingdao, deren Entwicklung nicht nur maßgeblich von Chinas Industrie 4.0-Stadt Qingdao, sondern von globalen Playern wie HAIER und HISENCE vorangetrieben wird. Im Vergleich zu internationalen Messen zwar eher noch als Hausmesse zu bezeichnen, werden aber seit Jahren die Ambitionen für die Zukunft deutlich, die Qingdao im Bereich der Elektronik und Zukunftstechnologien in die Reihe führender Regionen in der Welt katapultieren sollen. Die aktuelle Konfrontation mit den USA zeigte sich allerdings in diesem Jahr sehr deutlich. Weder auf der Messe noch auf den sie begleitenden Foren waren Vertreter aus den USA geladen noch wirklich gewünscht. China stellt sich seit dem HUAWEI-Konflikt auf einen langanhaltenden Streit mit den USA ein und bereitet sich offenkundig auf allen Ebenen auf einen möglichen totalen Bruch vor, was erhebliche Bewegungen mit sich bringen könnte, wäre doch unmittelbar davon auszugehen, dass die bisher eher zurückhaltend entwickelten Systemalternativen zu amerikanischen Angeboten früher auf den Weltmarkt kommen würden. "Wettbewerb belebt bekanntlich das Geschäft" und dieses wird sicherlich im Bereich moderner Anwendungen in Asien gemacht. Europa spielt infolge der Entscheidung für die absolute Abhängigkeit von den USA und des Verzichts auf eigenständige Entwicklung im Streit der Systeme um die Vorherrschaft im Technologiebereich wohl auf Dauer keine wirkliche Rolle jenseits des bloßen Absatzmarkts mehr. Deutsche Lösungen und Technologieangebote waren es, die in Qingdao bereits wegen der historischen Bindung, die von der Zentral-, Provinz- und Stadtregierung noch sehr viel intensiver gepflegt und weiterentwickelt werden soll, große Aufmerksamkeit erlangten, was auch die Einladung deutscher Vertreter zur SINOCES und deren Eröffnung kennzeichnete. Nach dem Besuch des Parteisekretärs von Qingdao in Deutschland Anfang Juni 2019 und der SINOCES wird mit der kommenden IFA in Berlin im September deutlich werden, wie sehr sich Qingdao aus Standort für die Zukunft zukünftig präsentieren wird. Im Gegensatz zur SIEMENS AG, die mit ihrer SIEMENSSTADT 2.0 erst am Anfang steht, haben HAIER und HISENCE ihre Zukunftslabs bereits seit Jahren entwickelt und zu Zentren im Bereich Messen - Steuern - Lenken ausgebaut. Eine Begründung für das Interesse, neben der Produktion von modernen Gütern auch den Lehr- und Servicebereich der Zukunft zu bestimmen. Wesentlicher Partner insoweit ist das German Global Trade Forum Berlin als Mitveranstalter der mit der Messe verbundenen Technologie- und Dialogforen.
Ehrengäste und Sprecher: Zhang Yijing, President China Chamber of Commerce for Import and Export of Machinry and Electronic Products, Rechtsanwalt Eberhard J. Trempel (Chairman China Forum Berlin, Director General German Global Trade Forum Berlin), Prof. Dr. Kai Mertins (knowledge raven, Dir. ret. IPK Fraunhofer Institut Berlin), Prof. Dr. Andreas Timmermann (Geschäftsführender Vorstand der BBAA Berlin Brandenburg Aerospace Alliance), Prof. Dr. Martin Woesler (Professur für Literatur und Kommunikation in China, Universität Witten/Herdecke), Wang Gang, WeNetz Powertec (Repräsentant German Global Trade Forum Qingdao), Sun Jingyan, Vice President HAIER Qingdao, Zhao Shiyu (Director General Bureau of Commerce of Qingdao), Wang Yingfeng (Vice General Manager of AUCMA, Qingdao).













