openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Aufbruch in die digitale Zukunft

09.08.201909:17 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – Tausende Computer in Büros und Wohngruppen sind miteinander vernetzt, immer mehr W-LAN-Hotspots werden eingerichtet, und in den Häusern der Altenhilfe halten elektronische Assistenzsysteme Einzug. Wo ist die Stiftung Liebenau für die digitale Zukunft schon gut aufgestellt? Wo gibt es noch Nachholbedarf? Direkt an der Schnittstelle in Sachen Digitalisierung sitzt Matthias Schyra, Geschäftsführer der Liebenau Beratung und Unternehmensdienste GmbH (LBU), die die digitale Entwicklung im Stiftungsverbund vorantreibt. Er gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Dinge und weiß, an was der Wunsch nach schnellem Internet manchmal scheitert.



Ja, wie digital ist die Stiftung Liebenau denn eigentlich? „Vernetzt sind wir schon lange“, erklärt der LBU-Geschäftsführer und verweist auf das bereits seit vielen Jahren bestehende IT-Netzwerk zwischen den einzelnen Gesellschaften. Und doch startet die Vernetzung mit der Digitalisierung, die gerade stiftungsweit auf vollen Touren läuft, in eine ganz neue Dimension. Von elektronischen Anwendungen, Kommunikationsplattformen und weiteren digitalen Angeboten und Dienstleistungen profitieren alle Bereiche der Stiftung Liebenau – von der Verwaltung bis hin zu den Pflegekräften vor Ort, zum Beispiel in der Altenhilfe.

Digitale Assistenzsysteme

Bei letzterer spielt das Thema Ambient Assisted Living (AAL) eine immer größere Rolle, also die Nutzung von elektronischen Unterstützungssystemen im Alltag älterer Menschen. Solche innovative Technik findet sich etwa im gerade neu eröffneten Haus der Pflege Dr. Albert Moll in Tettnang. Die Möglichkeiten von AAL sind vielfältig: So können entsprechende Sensoren zum Beispiel erkennen, wenn etwas im Zimmer eines Bewohners nicht stimmt. Sie melden sich, wenn ein älterer Mensch entgegen seiner täglichen Routine morgens nicht selbstständig aufsteht oder wenn eine Person, die für gewöhnlich durchschläft, plötzlich die ganze Nacht unterwegs ist.

Elektronische Pflegedokumentation

Dient hier die moderne Technik unmittelbar der Sicherheit der betreuten Menschen, tut sich auch rund um die Unterstützung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen einiges in Sachen Digitalisierung – etwa bei der elektronisch geführten Pflegedokumentation, die den Alltag erleichtert und Zeit spart. Hierbei wird insbesondere auch der Einsatz mobiler Endgeräte eine immer größere Rolle spielen. Ein Grund mehr, warum es in Zukunft auf gute kabellose Netzverbindungen ankommt.

„Für kabelloses Internet braucht es viele Kabel“

Aber wie sieht es in Sachen W-LAN aktuell aus? „Da sind wir auf einem guten Weg“, betont Schyra. Im Berufsbildungswerk in Ravensburg können die dort lebenden Jugendlichen mit ihren Smartphones zum Beispiel schon über das hauseigene Netzwerk online gehen. Und auch sonst nimmt die Stiftung Liebenau in dieser Hinsicht gerade Fahrt auf, schließlich wollen im Stiftungsverbund Einrichtungen in rund 100 Standortkommunen an ein möglichst schnelles Internet angeschlossen sein. „Dass die Qualität nicht überall gleich ist, liegt nicht an uns. Da sind wir darauf angewiesen, was die IT-Anbieter vor Ort an Bandbreite liefern.“ Und das sei an manchen Standorten ziemlich schwierig. „Vor allem im ländlichen Bereich gibt es noch erheblichen Nachholbedarf.“

Rechenzentrum als Herz der IT

Klar ist: Nur ein Teil der digitalen Strategie der Stiftung Liebenau ist sichtbar. „Vieles läuft im Hintergrund“, so Schyra. „Unser Rechenzentrum entspricht jetzt unseren eigenen Ansprüchen.“ Rund 200 Server tun dort rund um die Uhr ihren Dienst. Größtenteils handelt es sich um so genannte virtuelle Server, also Softwaresysteme, die auf größeren physikalischen Servergeräten laufen.

Über 2 000 Computer im Netzwerk

Vom Vorstandsbüro bis zur Wohngruppe: Insgesamt sind 2 200 Computer in den Häusern der Stiftung Liebenau – dienstliche Smartphones nicht mitgezählt – in Betrieb. „So sind 5 000 bis 6 000 Mitarbeiter ans Netzwerk angebunden“, rechnet Matthias Schyra vor. Werden die PCs hochgefahren, erscheint seit einiger Zeit auf dem Startbildschirm das zentrale Portal als Intranet für alle Mitarbeiter. Dieses soll zu einer Plattform erweitert werden, um darüber auch bei Projekten gemeinsam an einem Dokument arbeiten zu können. Auch sonst eröffnen sich in der internen Kommunikation neue digitale Kanäle, zum Beispiel mit einer geplanten Unternehmens-App.

*****************************************************
Weitere Infos zum Thema Digitalisierung in der Stiftung Liebenau finden Sie in unserem Themendossier www.stiftung-liebenau.de/aktuelles/themendossiers/sozial-digital.
______________________________________________

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1057119
 395

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Aufbruch in die digitale Zukunft“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Stiftung Liebenau

Bild: Pflegereform: Was meint die Stiftung Liebenau?
Pflegereform: Was meint die Stiftung Liebenau?
MECKENBEUREN-LIEBENAU – Eigenanteile deckeln, häusliche Pflege verbessern: Das sind zwei der neuen Ideen für eine Pflegereform, die Gesundheitsminister Jens Spahn im Oktobervorgelegt hat. Die Stiftung Liebenau begrüßt die Vorschläge, sieht allerdings deutlichen Verbesserungsbedarf, wie Vorstand Dr. Berthold Broll im Interview mit regioTV erläutert. Bausteine zur Verbesserung Ein wichtiges Ziel der sechs Milliarden Euro schweren Reform ist es, Pflegebedürftige zu entlasten. Ihr Eigenanteil am Pflegesatz in der stationären Pflege soll künftig…
Bild: Vom „Wohnheim“ zu technischen Assistenzsystemen – 30 Jahre Altenhilfe der Stiftung Liebenau
Vom „Wohnheim“ zu technischen Assistenzsystemen – 30 Jahre Altenhilfe der Stiftung Liebenau
MECKENBEUREN-LIEBENAU – Aus heutiger Sicht scheint Altenhilfe vor 30 Jahren wie aus einer anderen Zeit. Denn seither hat sich viel verändert: 1990 bildete die Übernahme vom Haus St. Antonius in Friedrichshafen den Beginn der Altenhilfe bei der Stiftung Liebenau. Heute gehören 34 Häuser der Pflege, 29 Mehrgenerationen-Wohnanlagen nach dem Konzept „Lebensräume für Jung und Alt“, das Angebot ServiceWohnen, Sozialstationen sowie weitere differenzierte Angebote dazu. Häuser für Mägde und Knechte Steffi Müller-Jöhnk arbeitet seit 30 Jahren im Ha…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Manuel Schmid und Marek Arnold - Ich will raus (Single)Bild: Manuel Schmid und Marek Arnold - Ich will raus (Single)
Manuel Schmid und Marek Arnold - Ich will raus (Single)
MANUEL SCHMID UND MAREK ARNOLD - ICH WILL RAUS (Single)7'' Vinyl // Video // Download // StreamEmotionaler Deutsch-Pop über Aufbruch, Selbstfindung und den Mut zur Veränderung.Mit „Ich will raus“ präsentieren Manuel Schmid und Marek Arnold eine eingängige Deutschpop-Single mit starker Hook und klarer Radio-DNA. Der Song verbindet emotionale Tiefe mit …
Bild: Allgäu-Power für die BildungBild: Allgäu-Power für die Bildung
Allgäu-Power für die Bildung
… zur Jahresversammlung in der oberbayerischen Gemeinde Ohlstadt. Neben der Wahl des Vorstands standen dabei, unter anderem, auch Bauprojekte auf der Agenda. Kontinuität und Aufbruch Was die personelle Besetzung des Vorstandsgremiums betrifft, setzt das Kolping-Bildungswerk auf wohl bewährte Kontinuität – und Allgäu-Power: So wurde Gebhard Kaiser mit …
Den Overkill vermeiden: Disruption in der Event- und Messebranche
Den Overkill vermeiden: Disruption in der Event- und Messebranche
… als Chance und Herausforderung nutzen sollten. Mitarbeiter*innen müssen durch Anreizsysteme und Karrieresysteme motiviert werden, sich für diesen digitalen Aufbruch weiterzubilden. Die dafür nötigen Qualifikationen bieten heute digitale Tools zur Lernunterstützung und intelligente Learning-Management-Systeme. • Die Digitalisierung kann das Messewesen …
Bild: Game-Changer Radfahren: Aufbruch in eine selbstbestimmte und lebenswerte ZukunftBild: Game-Changer Radfahren: Aufbruch in eine selbstbestimmte und lebenswerte Zukunft
Game-Changer Radfahren: Aufbruch in eine selbstbestimmte und lebenswerte Zukunft
BuchveröffentlichungGame-Changer Radfahren: Aufbruch in eine selbstbestimmte und lebenswerte Zukunft - Die etwas andere “Tour de France”Der Star dieses Buches ist das Fahrrad. Das Radfahren hat über die Jahrhunderte hinweg nichts von seiner avantgardistischen Strahlkraft verloren, bewegt heute noch die Herzen der Menschen, so wie in seinen Anfängen. …
Anderes Aussehen? Anderer Name? (K)EIN HINDERNIS!
Anderes Aussehen? Anderer Name? (K)EIN HINDERNIS!
… am 20. Juni 2018, ab 18 Uhr im Kleist-Museum Faberstraße 6-7 15230 Frankfurt (Oder). Das Projekt: Die Diskussion wird im Rahmen des Projekts des »Dialog-Aufbruch aus Neukölln« ausgerichtet. Kazim Erdogan, Vorsitzender des Vereins Aufbruch Neukölln e.V. und Träger des Bundesverdienstkreuzes für sein Engagement in der Integrationsarbeit in Berlin-Neukölln, …
„Aufbruch der Zivilgesellschaft“ - das Schwerpunktthema der women&work am 9. Mai
„Aufbruch der Zivilgesellschaft“ - das Schwerpunktthema der women&work am 9. Mai
(Bonn, 17. Februar 2020) „2040 – Aufbruch der Zivilgesellschaft“: So lautet das Schwerpunktthema der women&work 2020. Am 9. Mai findet Europas Leitmesse für Frauen zum 10. Mal in Frankfurt statt. Diesmal geht es im Kongressprogramm um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft: Wie gehen wir mit den Megatrends von Gegenwart und Zukunft um? Sind …
Bild: Autonomie und Verantwortung: zwei Kernbegriffe für die erfolgreiche „Arbeit der Zukunft“Bild: Autonomie und Verantwortung: zwei Kernbegriffe für die erfolgreiche „Arbeit der Zukunft“
Autonomie und Verantwortung: zwei Kernbegriffe für die erfolgreiche „Arbeit der Zukunft“
… Autonomie und Verantwortung – und zwar auf beiden Seiten – kann eine effektive Zusammenarbeit von Führung und Geführten funktionieren. In seinem neuen Buch „Aufbruch zu Autonomie“ beschreibt er den Weg in eine erfolgreiche „Zukunft der Arbeit“. Das heute dominierende Führungsverhalten kann man wohl bestenfalls als „klassisch“ bezeichnen: Strenge hierarchische …
Bild: Neues Unternehmertum: von der "roten" zur "blauen" WirtschaftBild: Neues Unternehmertum: von der "roten" zur "blauen" Wirtschaft
Neues Unternehmertum: von der "roten" zur "blauen" Wirtschaft
… einer sinnstiftenden, sozialen und ökologisch nachhaltigen Welt durch die Transformation der Wirtschaft verwirklichen lässt. Das neue Buch "SUSTAINABLE COMPANIES. Wie Sie den Aufbruch zum Unternehmen der Zukunft wirksam gestalten - ein Leitfaden" liefert eine praktische Transformationsunterstützung. E. Oberleiter / G. Reifer / H.-U. Streit SUSTAINABLE …
Bild: Entschieden für die Zukunft
Entschieden für die Zukunft
… geht mit Verstärkung der Nachwuchsförderung in die Zukunft In Würzburg wird im Frühsommer 2009 eine Schwerpunkt-Gemeinschaft eingerichtet. Die Suche nach Ordensnachwuchs soll den Aufbruch der beiden Ordensprovinzen der Kapuziner in eine gemeinsame Zukunft in Deutschland prägen. Im Frühsommer 2009 sollen vier Kapuzinerbrüder auf dem Käppele in Würzburg …
Bild: Neubeginn – Zurück ins Leben
Neubeginn – Zurück ins Leben
… hat die Abhängigkeit hinter sich gelassen und blickt heute wieder optimistisch in die Zukunft. Was für einen schöneren Anlass könnte es für einen Künstler geben, als diesen Aufbruch mit einer Ausstellung zu feiern? „Neubeginn“ heißt die Ausstellung, die am 10. Juli mit einer Vernissage eröffnet wird. „Meine Malerei hat sich mit dem Abschied vom Alkohol …
Sie lesen gerade: Aufbruch in die digitale Zukunft