(openPR) Müssen wir Fehlzeiten und eine hohe Fluktuationsrate in Pflegebetrieben hinnehmen?
Nein: Mehr als 50% aller Unternehmen weltweit haben Probleme, ihre Mitarbeiter zu halten. Eine Umfrage von Randstad zeigt: Mitarbeiter kündigen nicht ihren Job, sondern ihrem Vorgesetzten, und zwar meist weil dieser in vielen Fällen übertriebenes Mikromanagement betreibt, nur schwer zufrieden zu stellen, unorganisiert oder ungeduldig ist. Dagegen hilft eine neue Denkweise in der Führung und Zusammenarbeit.
Unternehmen geben viel Geld aus, um die besten Talente für sich zu gewinnen. Doch wie viel investieren sie, um diese Mitarbeiter zu halten? Halten Sie sich vor Augen: Scheiden tut weh. Der Ersatz eines Mitarbeiters kostet schnell mehrere 10.000 Euro. Bis ein neuer Mitarbeiter produktiv arbeitet, vergehen im Schnitt acht Monate. Aber erstmal muss er so weit kommen: Jeder fünfte neue Mitarbeiter kündigt in den ersten 45 Tagen. Und mindestens die Hälfte aller Beschäftigten denkt über einen Jobwechsel nach.
Keine guten Omen – und dabei sind ohnehin schon nicht genug Pflegekräfte vorhanden. Pflegeberufe gelten sowohl körperlich als auch mental als sehr Kräfte zehrend und obendrein noch als verhältnismäßig schlecht bezahlt. Ab dem nächsten Jahr werden die Ausbildungen für Krankenpfleger und Altenpfleger zusammengelegt, so dass der Kampf um Arbeitskräfte noch schärfer werden wird – schließlich zahlen Krankenhäuser höhere Tarife als Pflegeheime. Zwar konnten zahlreiche Pflegekräfte im Ausland angeworben werden, jedoch erschwert das die Zusammenarbeit mitunter. Trotz Wohlwollen und Empathie begegnen Nicht-Muttersprachler immer wieder Kommunikationsschwierigkeiten.
Wie könnten Lösungen für dieses Dilemma aussehen? Pflegeheime sollten deutlich flexibler bei den Arbeitszeiten werden. Das kann z.B. durch mehr Teilzeitkräfte gesichert werden, für die ein deutlich größerer Personenkreis infrage kommt als für Vollzeitjobs – insbesondere Mütter und ältere Mitarbeitende. Eine weitere Hilfe könnten Studierende sein, die im Heim stundenweise aushelfen und im Gegenzug dort kostenfrei wohnen dürfen.
"Das alles gelingt durch loyale Führung", sagt Management-Beraterin und Autorin Miriam Engel. Sie beschreibt loyale Führung als das Gegenteil von 08/15-Führung. Dieser Führungsstil passt sich an die Lebensbedingungen des Arbeitnehmers an und basiert auf gegenseitiger Wertschätzung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Zusammenarbeit bietet dadurch ein harmonischeres Miteinander im Team, auch wenn die äußeren Rahmenbedingungen schwierig sind. Gerade zur Einbindung in die bestehende Mitarbeiterkommunikation und Unternehmenskultur sei der loyale Führungsansatz ein wichtiger Bestandteil, um das Unternehmen für die Zukunft zu sichern und sich Wettbewerbsvorteile auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen.
"Loyale Führung ist der entscheidende Schritt hin zu mehr Arbeitgeberattraktivität und Ausschlag gebender strategischer Wettbewerbsvorteil zur Sicherung der Unternehmenszukunft." Dies ist das Resultat aus Miriam Engels jahrelangen, oft frustrierenden Erfahrungen in Anstellungen vom Mittelstand bis zum Konzern. 2011 hat sie sich selbstständig gemacht – und sowohl in ihren Kundenkontakten als auch rückblickend erkannt, dass das Thema Loyalität immer wieder Dreh- und Angelpunkt in der Entwicklung von Unternehmen und persönlichen Karrierewegen ist. Diese Erfahrungen hat sie für Unternehmer und Personalverantwortliche mit fundierten Evaluationen untermauert und in ihrem Fachbuch „ROYAL FÜHREN, LOYAL HANDELN – Nachhaltige Wertschöpfung für Ihr Unternehmen“ mit klaren Empfehlungen für die Praxis niedergeschrieben.
zum Buch: https://www.amazon.de/gp/product/3867648735
Weitere, kostenfreie Eindrücke für loyale Führung und Zusammenarbeit bietet Miriam Engel in ihrem wöchentlichen Podcast „7-Minuten-loyaler“, mit dem sie im Januar 2019 die iTunes-Wirtschafts-Charts stürmte.
Spotify: https://open.spotify.com/show/2y696OaPRL8S7Fvv6h7S7f
iTunes: https://itunes.apple.com/de/podcast/7-minuten-loyaler/id1448287701?mt=2










