(openPR) Immer mehr Unternehmen entdecken für sich schnelle Marketing Befriedigung durch die Zusammenarbeit mit Influencern oder Bloggern. Schneller, größer, weiter oder schnell verpuffte Wirkung? Warum Reichweitengröße allein nicht ausschlaggebend ist.
Die Überlegung ist ganz einfach: Blogger/Influencer preist ein Produkt an, Follower sieht es und shoppt sofort online. Kunde glücklich, Influencer erhält seine Bezahlung, Unternehmen glücklich. Hat der Influencer eine große Reichweite, kaufen noch mehr Kunden. Glück hoch 3 lässt sich steigern – warum nicht gleich mehrere Influencer gleichzeitig beauftragen? Das machen derzeit viele Unternehmen und erleben das blaue Wunder.
Der potentielle Kunde wird auf vielen Kanälen gleichzeitig verführt. Von unterschiedlichen Influencern, aber sie sagen alle dasselbe. Manchmal nutzen sie unterschiedliche Worte – oft aber nicht. Der Text wird zuweilen vorgegeben. Wie das ankommt beim König Kunde - gar nicht! Social Media Kanäle sind schnell, da wird sofort gestänkert und schlechtgemacht.
Es gibt keine schlechte Werbung? Das ist ein Irrglaube. Wenn sich wie ein Lauffeuer hinter vorgehaltener Hand – oder per private Nach herumspricht, dass jedem die Werbung für Produkt X auf die Nerven geht, bleibt das schlechte Image. Influencer fürchten um ihre Authentizität und müssen oftmals mit gehässigen Fragen umgehen. Das hinterlässt einen scheelen Beigeschmack, bei allen Beteiligten. Nie wieder – dieses Resümee möchte keiner.
Schnell und viel ist nicht immer zielführend. Der Kunde will umworben und dann verführt werden. Die Überlegung, nur mit großen Influencern zusammen zu arbeiten ist vielen Unternehmen zu teuer. Werbeausgaben für Influencer und Umsatzsteigerung lässt sich nur schwer nachvollziehen. Imagewirkung in Zahlen zu messen, wird noch schwerer. Influencer sind suspekt - ein Chef will Zahlen sehen, Kosten müssen erklärt und Erfolg nachgewiesen werden. Diese Argumentationskette ist im Influencer Bereich schwierig, denn hier greifen andere Mechanismen. Bei der Liebe und im Influencermarketing gelten andere Regeln.
Blogger oder Influencer mit kleiner Reichweite sind vergleichsweise günstiger als reichweitenstarke Internetsternchen. Fürs gleiche Geld eine breitere Streuung zu erreichen scheint nicht abwegig. Da wird auch schneller der Haken hinter das Ausgabenbudget der Marketingabteilung gesetzt. Die Erwartungshaltung muss dann aber auch angepasst sein.
Weg vom schnellen Umsatz, hin zur langfristigen Bindung. Blogger können Kuppler spielen und dazu beitragen, dass sich potentielle Kunden in ein Produkt verlieben. Dabei muss behutsam vorgegangen werden. Zu schnell, zu viel ist nicht hilfreich. Langsam, immer wieder und über einen längeren Zeitraum ist erfolgsversprechender. Wenn sich ein Follower in das beworbene Produkt verliebt, wird er überall darüber reden. Selbst Fotos posten, worauf das Produkt zu sehen ist oder den Kauf und Einsatz Freunden und Internetbekannten zeigen. Unbezahlte Werbung – stärkere Wirkung.
Liebe ist nicht planbar, der Verkaufserfolg über Influencer auch nicht. Zu viele Faktoren spielen zusammen. Wenn ein Unternehmen mit Influencern oder Bloggern zusammenarbeiten möchte, sollte in erster Linie nicht die Größe ausschlaggebend sein. Ist der Influencer authentisch? Reagieren seine Follower und interagieren sie? Tonalität, Inhalt, Fotos, Professionalität, Auftritt, Anzahl der Social Media Kanäle und viele weitere Faktoren müssen stimmig sein. Es muss zum Auftraggeber passen.
Manchmal entscheidet auch das Bauchgefühl über eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Statt einmaliger Aktion sollte eine längerfristige Bindung angestrebt werden. Das ist auf Dauer für alle Parteien interessanter.
Online Marketing Expertin und Kinder-DIY-Trends Bloggerin Iris Käfer ( https://kinder-diy-trends.com ) bietet Lösungen für Unternehmen, Social Media Strategien zu entwickeln und anzupassen. Als Branchenkenner sieht sie Trends und Entwicklungen und zeigt Lösungswege. „Was für Unternehmen A passt, heißt noch lange nicht, dass es auch für Unternehmen B passt. Die Kunden schauen genau hin. Sie erwarten sehr viel und darauf muss man als Unternehmen oder als Blogger eingehen. Als Influencer darf man nicht zur Werbeschleuder mutieren, sondern muss authentisch bleiben.“
Käfer bietet Unternehmen eine Schnellanalyse der Online Marketing Situation an. Unternehmenserwartungen werden mit der Außenwirkung verglichen und Optimierungspotentiale aufgezeigt. Ein Check mit Auswertung ist ab 699,-€ erhältlich. Weitere Informationen erhalten Interessenten auf Anfrage.













