(openPR) Der Jubiläumspreis des Büchner-Verlags hat ein besonderes Kaninchen aus dem Hut gezaubert:
»Techniken der Täuschung. Eine Kultur- und Mediengeschichte der Bühnenzauberkunst im späten 19. Jahrhundert« ist der Titel der preisgekrönten Dissertation von Katharina Rein.
Rein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar und hat bereits im Dezember 2018 den Büchner-Jubiläumspreis gewonnen. Nach der erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation darf die Preisträgerin nun endlich bekannt gegeben werden.
Die Jury lobte die wissenschaftliche Relevanz der ungewöhnlichen Themenwahl aus einem bisher ignorierten Feld, die Anknüpfungsmöglichkeiten für weitere Forschungsarbeiten böte, sowie die gute Struktur und Lesbarkeit der Arbeit mit einer präzisen und unterhaltsamen Sprache, die sie auch für interessierte Laien sehr spannend mache.
Das Buch wird im Winter 2019/2020 erscheinen.
Eine Open-Access-Publikation erfolgt im Winter 2021/2022.
Zuletzt geht ein erneuter Dank an die Jury-Mitglieder Dr. Kayo Adachi-Rabe, Dr. Vera Cuntz-Leng, Dr. Rasmus Greiner, Dr. Tina Kaiser und Dr. Florian Mundhenke.
Erstgutachter der Dissertation war Prof. Dr. Thomas Macho, Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien.
»Eine wunderbare Idee und eine tolle, der LeserIn zugewandte, überzeugende Arbeit!« (Dr. Tina Kaiser, Jury-Mitglied des Büchner-Jubiläumspreises)
Zur Person:
Katharina Rein, M.A. Magisterstudium der Kulturwissenschaft, Alten Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin (u.a. bei Friedrich Kittler). Von 2012 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Medienphilosophie der Bauhaus-Universität Weimar. 2013 assoziierte Doktorandin im DFG-Graduiertenkolleg »Mediale Historiographien«. Seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IKKM. 2013-2014 Stipendiatin der Max Weber Stiftung. 2014-2015 Redakteurin der Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK). Seit März 2015 Mitglied im internationalen Forschungsprojekt Les Arts trompeurs. Machines, Magie, Médias / Deceptive Arts. Machines, Magic, Media (Paris). Promotionsprojekt zur Kultur- und Mediengeschichte der Bühnenzauberei um 1900.











