(openPR) Die Deutsche Lebensbrücke bekämpft den Tumor im Gesicht des kleinen Tayyem
Strahlt er nicht wie ein Honigkuchenpferd? So spitzbübisch sieht er aus, der kleine Tayyem, dass man erst auf den zweiten Blick erkennt: hoppla, da stimmt doch was nicht. Das breite Lächeln des 8-Jährigen ist schief, aber das ist keine Absicht. Der Grund dafür ist vielmehr eine äußert seltene Erkrankung, ein schnell fortschreitender Gefäßtumor. Er ist zwar gutartig, entstellt aber nicht nur das Gesicht des Kindes, sondern wird mit zunehmendem Wachstum Tayyems gesamten Kiefer zerstören. „Wenn der Tumor nicht behandelt wird, wird der Junge bald nicht mehr essen können. Vom Lachen ganz zu schweigen“, erklärt Petra Windisch de Lates. Die Deutsche Lebensbrücke will das auf jeden Fall verhindern, denn Tayyems Krankheit ist heilbar!
Tayyems Rettung kommt aus München
Allerdings können aufgrund der Seltenheit seiner Erkrankung nur wenige Krankenhäuser weltweit die Behandlung übernehmen. Eines davon liegt in Tel Aviv. Tayyem wohnt mit seinen Eltern und seinen Geschwistern im palästinensischen Gaza, also ganz in der Nähe. Aber leider verweigert Israel dem kranken Jungen die Einreise. Deshalb muss er im Münchner Klinikum Großhadern behandelt werden.
Dort haben die Spezialisten schon eine spezielle Therapie für ihn ausgearbeitet, eine Bestrahlung Diese Sklerosetherapie verkleinert den Tumor und muss, um bei Tayyem zu wirken, insgesamt dreimal durchgeführt werden, und zwar jeweils im Abstand von ca. 6 Wochen.
Jede Behandlung kostet über 8 Tausend Euro, dazu kommen die Kosten für Reise und Unterkunft für Tayyem und seine Mutter Dyala, die ihren Sohn natürlich begleiten muss. So viel Geld kann die Familie unmöglich alleine aufbringen. Vater Basel arbeitet im Finanzministerium in Gaza. Wie die meisten Beschäftigten der palästinensischen Autonomiebehörde erhält er seit Jahren nur unregelmäßig Gehalt, manchmal bekommt er sogar gar nichts. Und trotzdem kann er sich glücklich schätzen, denn die Arbeitslosigkeit im Gazastreifen ist hoch: über 30% im Durchschnitt, bei unter 30jährigen sogar 70%.
„Wir wollen Tayyem lachen sehen“
In ihrer Not wandte sich Dyala an die Deutsche Lebensbrücke. Vorstandsvorsitzende Petra Windisch de Lates: „Wir möchten dem Kleinen unbedingt helfen, denn ohne diese Behandlung wird er nicht nur sein Leben lang entstellt sein, sondern er wird, wenn der Tumor weiterwächst, immer stärkere Schmerzen haben und irgendwann auch nicht mehr essen können. Bitte, helfen Sie mit Ihrer Spende!"
Für die Behandlung sind 26 Tausend Euro veranschlagt, dazu kommen noch Reisekosten und Unterbringung während der Therapie. „Insgesamt benötigen wir ca. 30 Tausend Euro, damit Tayyem in Großhadern behandelt werden kann,“ erklärt Petra Windisch de Lates. „Es ist natürlich traurig, dass der Kleine für diese Therapie um die halbe Welt reisen muss, während fähige Spezialisten praktisch bei ihm „um die Ecke“ sind. Um so mehr hoffen wir auf die Hilfsbereitschaft der Menschen hier bei uns!“ Auch Tayyems Mutter hofft inständig, dass ihr Kind in München behandelt werden kann. „Das ist seine einzige Chance, bitte, helfen Sie“, sagt sie unter Tränen.











