(openPR) Die Bürgerinitiative NUE2025 übergab am 10. Juli ihre Forderungen aus dreieinhalb Jahren ehrenamtlichen Engagements an Prof. Hans-Joachim Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros Europäische Kulturhauptstadt Nürnberg 2025.
Noch bevor sich die Stadt Nürnberg dazu entschied sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025 zu bewerben, hatte die Bürgerinitiative NUE2025 schon ihre ehrenamtliche Arbeit aufgenommen. Zu Beginn war ihr Ziel, die Bewerbung Nürnbergs zu forcieren und den Prozeß positiv zu gestalten. Nachdem feststand, dass sich die Stadt Nürnberg bewirbt, verschob sich der Fokus auf die Bürgerbeteiligung und die Einbindung der umliegenden Städte.
NUE2025 veranstaltete eigenständig 21 Treffen, sogenannte Plenen, auf denen sich jeder informieren und seine Vorstellungen und Wünsche zum Thema Kulturhauptstadt einbringen konnte. Jedes Treffen wurde protokolliert und auf der Website öffentlich gemacht. Darunter waren zehn sogenannte Themenplenen, in denen speziell einzelne Teilszenen, wie Musik, Theater, Schwerpunkt Kinder- & Jugendtheater, bildende Kunst, junge Politik, Nachhaltigkeit, Street-Art und Graffiti, Improtheater, Orchester und Fotografie beleuchtet wurden. Vier der offenen Plenen wurden in den Nachbarstädten Fürth und Erlangen abgehalten und am 09. Juli gab es noch ein Bürgertreffen in Schwabach. Es fanden monatliche offene Stammtische statt und die Bürgerinitiative wurde zu Organisationen eingeladen, wo über den Stand der Bewerbung berichtet wurde und wie eine Beteiligung an dem Prozeß möglich sei. Über die Organisation der Teilszenen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Themenplenen, hat sich NUE2025 hervorragend vernetzt und die Meinungen und Standpunkt vieler Akteure aufnehmen können.
Daraus hat NUE2025 jetzt Forderungen abgeleitet, die sie dem Leiter des Bewerbungsbüros Europäische Kulturhauptstadt Nürnberg 2025, Herrn Prof. Hans-Joachim Wagner, noch vor Abgabe des ersten Bidbooks überreichte.
Dazu gehört die Entwicklung eines gemeinsamen, urbanen Kultur- und Lebensraumes der Metropole SENF, wie es die Bürgerinitiaive nennt und meint damit die vier Städte Schwabach, Erlangen, Nürnberg und Fürth. Für viele, besonders auch jüngere Menschen erstreckten sich ihre sozialen und personellen Netzwerke entgrenzt über diesen urbanen Raum.
Desweiteren hat die Bürgerinitiative einen kritischen Blick auf die Bildung und Hochschulentwicklung geworfen und fordert eine strategische Hochschulentwicklung in der Metropole im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft, die bestehende Defizite ausräumt und eine international konkurrenzfähige Situation erschafft, in allen drei Studienabschnitten.
Nicht zuletzt stellt NUE2025 die Forderung nach echter und umfassender Bürgerbeteiligung, die zum Beispiel in Form eines ausgelosten Bürger*innen-Kulturbeirates erreicht werden könne.
Die Forderungen der Bürgerinitative NUE2025 sind jetzt öffentlich einsehbar auf der Website https://nue2025.eu/forderungen/ und werden am Creative Monday am 22. Juli 2019 im Neuen Museum der Kultur- und Kreativszene der Region vorgestellt.
![[Foto: Olivia Barth-Jurca] P. Kalb, G. Bartulec, NUE2025, Prof. Wagner, N2025, P. Zerweck, NUE2025](https://cdn.open-pr.de/pressemitteilung/b/2/5/b25c6ea3.1200x800.webp)













