(openPR) Im Rahmen von die Reihe. Beiträge zu auditiver Kunst und Kultur, TU Berlin und UdK Berlin Career College
Die gemeinsame Veranstaltungsreihe des Fachgebiets Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin und des Masterstudiengangs Sound Studies and Sonic Arts am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin die Reihe. Beiträge zu auditiver Kunst und Kultur lädt am 16. und 17. Juli 2019 zu einem zweitägigen Symposium in das Musikinstrumenten-Museum ein: Interacting with Body, Electronics and Space. Expertinnen und Experten präsentieren Vorträge, Performances und Demonstrationen. Prof. Atau Tanaka, derzeit Edgard-Varèse-Gastprofessor an der Technischen Universität Berlin, und Henrik von Coler, Leiter des Electronic Music Studio der TU, laden Nachwuchswissenschaftler und internationale Künstlerinnen ein, sich mit Fragen der musikalischen Interaktion durch technische Mittel und dem Konzept der Verkörperung zu befassen. Wie verhält sich der Körper im Raum durch Klang? Auf welche Weise könnte Technologie dies vermitteln? Wie schaffen wir neue Interaktionsmittel und welche musikalischen oder performativen Akte ergeben sich aus diesen Entwicklungen?
Am ersten Tag (16. Juli) wird ein Nachmittagssymposium stattfinden, welches Vorträge, Diskussionen und Demonstrationen von Projekten im Bereich des neuen Instrumentenbaus, der audiovisuellen Medien und des materiellen Denkens präsentiert. Prof. Atau Tanaka wird eine Grundsatzrede zur Phänomenologie der musikalischen Darbietung halten. Am zweiten Tag (17. Juli) ist ein Abendkonzert angesetzt, bei dem die am ersten Tag präsentierten Instrumente in einem musikalischen Rahmen lebendig werden – gespielt auf einem Mehrkanal-Soundsystem der TU, das im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums installiert ist. Die Veranstaltung wird vom DAAD unterstützt und durch die Kooperation zwischen dem Staatlichen Institut für Musikforschung und dem TU Studio bzw. der Audiocommunication Group ermöglicht.
Mit Beiträgen von: Tomomi Adachi (JP, DAAD) Liz Allbee (US) Benedikt Brilmayer (SIM, Berlin) Alberto de Campo (UdK Berlin) Henrik von Coler (TU Berlin) Heather Frasch (US) Matt Hughes (UTS Sydney / TU Berlin) Daisuke Ishida (UdK Berlin) Sukandar Kartadinata (Glui) Jin Hyun Kim (HU Berlin) Tom Lerch (SIM, Berlin) Marcello Lussana (HU Berlin) Kaffe Matthews (Berlin) Max Neupert (Bauhaus Universität Weimar / Lehrstuhl) Pascal Staudt (Berlin) Atau Tanaka (Goldsmiths, London) Clemens Wegener (Bauhaus Universität Weimar / Lehrstuhl)
die Reihe. Beiträge zu auditiver Kunst und Kultur
www.ak.tu-berlin.de/reihe |
www.udk-berlin.de/sounds/diereihe
16. / 17. Juli 2019 Symposium und Konzert Interacting with Body, Electronics and Space
16 Juli | 14:00 - 20:00 Uhr 17 Juli | 17:30 - 21:00 Uhr
Musikinstrumenten-Museum, Berlin Ben-Gurion Straße 10785 Berlin
Kathrin Rusch
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Das Elektronische Studio der TU Berlin, 1953 gegründet und heute am Fachgebiet Audiokommunikation angesiedelt, widmet sich der Produktion und Aufführung von elektroakustischer Musik und Klangkunst, ihrer Erforschung, Dokumentation und Vermittlung. Seit 1985 veranstaltete es die Ringvorlesung Elektroakustische Musik Hören, in der Komponisten, Klangkünstler und Theoretiker ihre Arbeiten vorstellen. Das neue Format die Reihe. Beiträge zu auditiver Kunst und Kultur wendet sich an ein breiteres Publikum und verstärkt die Kooperation des Fachgebiets Audiokommunikation der TU mit Universität der Künste Berlin.
Der Studiengang Master of Arts Sound Studies and Sonic Arts am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin ist ein weiterbildendes, berufsbegleitendes Teilzeitstudium in englischer Sprache, welches der Vertiefung theoretischer und praktischer Kompetenzen im Bereich der auditiven Kunst, Kultur, Gestaltung und Rezeption sowie ihrer philosophischen, historischen, medialen, technischen, akustischen und psychoakustischen Dependenzen dient. Vermittelt werden theoretisch-wissenschaftliche und künstlerisch-gestalterische Methoden und solche der künstlerischen Forschung.
Das Berlin Career College bündelt die Weiterbildungsangebote der Universität der Künste Berlin. Es bietet eine in Deutschland einzigartige Bandbreite an universitären Angeboten im künstlerisch-kreativen Bereich. Mit vier Masterstudiengängen und zahlreichen Zertifikatskursen richtet sich das Berlin Career College an alle, die künstlerisch-kreative Ansätze vertiefen und mit wirtschaftlichen Themen verknüpfen möchten. Darüber hinaus präsentiert die internationale Berlin Summer University of the Arts ein hoch qualifiziertes englisch-sprachiges Programm, das sich an Künstlerinnen und Künstler aller Disziplinen, Kulturschaffende und Kreativunternehmer wendet. Das Programmangebot des Berlin Career College basiert auf eigenen Forschungsergebnissen zum Weiterbildungsbedarf der Creative Industries. Geschäftsführender Direktor des Berlin Career College am Zentralinstitut für Weiterbildung ist Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer.
Die Universität der Künste Berlin ist weltweit eine der größten künstlerischen Hochschulen und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 40 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der branden-burgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Professor Martin Rennert. Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.