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Warum Messkarten heute noch Sinn machen.

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(openPR) Alling, Juni 2019 – In den 80er und 90er-Jahren entwickelte sich die Messkarte vom Nischenprodukt zu einer flexiblen Allround-Lösung für Messsysteme und Teststände. Wo Messgeräte zuvor nur über Schnittstellen wie GPIB mit einem PC verbunden werden konnten, wanderte die Messtechnik nun direkt in den PC und der Begriff des „virtuellen Instruments“ entstand. Das virtuelle Messgerät – also die Messkarte – war und ist bis heute per Software konfigurier- und steuerbar und gilt nach wie vor als flexibel, anpassbar und zukunftssicher. Ein Blick auf den aktuellen Messtechnikmarkt zeigt, dass die Messkarte – entgegen aller Prognosen – weder klassische Messgeräte ersetzt hat, noch ihrerseits durch USB-, Ethernet- oder IoT-kompatible Produkte ersetzt wurde. Die Messkarte hat bestimmte Vorteile, die sie für verschiedene Einsatzbereiche, etwa Prozesssteuerungen, Echtzeit-Applikationen oder Teststände, prädestinieren, und ihr dadurch einen gleichberechtigen Platz auf dem Messtechnikmarkt sichern.


Der Messtechnik-Markt hält ein breitgefächertes Sortiment an Produkten für die unterschiedlichsten Anforderungen bereit. Denn der Anwender benötigt nicht unbedingt immer das Produkt, das gerade an der Spitze der technischen Entwicklung steht, sondern vielmehr das Produkt, mit dem er seine messtechnischen Aufgaben am effizientesten lösen kann. So ist die Messkarte, eingebaut in Industrie-PC-Systeme mit vielen Slots, die ideale Lösung für Anwendungen mit vielen Kanälen auf engem Raum, für Prozesssteuerungen, Echtzeit-Applikationen und Teststände. Auch im Embedded-Bereich spielen Messkarten eine wichtige Rolle. Denn dank Treiber-Software für diverse Entwicklungsumgebungen (statt fester, unveränderlicher „Apps“) besteht bei Messkarten die Möglichkeit der Automatisierung von Messanordnungen ganz nach den eigenen Vorstellungen. Zudem erlaubt die Kombination aus Messkarte und PC eine fast unbegrenzte Speicherung der Daten durch erweiterbare/austauschbare Massenspeicher wie SSD oder Laufwerke, bis hin zur Internet-Anbindung an die Cloud. Und für Echtzeit-Anwendungen ergibt sich der Vorteil, dass Daten direkt und priorisierbar über den internen PC-Bus übertragen werden können, ohne den Flaschenhals von Schnittstellen.

Was sind nun aber die Entscheidungskriterien, wenn es um die Auswahl einer Messkarte geht? Ganz weit oben steht die Langzeitlieferbarkeit. Denn Messkarten werden oft nicht in Einzelsystemen sondern in Serien von Testständen, Messsystemen oder anderen Embedded-Systemen eingebaut. Sobald diese in der Industrie im Einsatz sind, sollen sie so lange wie möglich laufen. Je länger eine Anlage, etwa im Falle eines Defekt still steht, desto höher die Ausfallkosten. Bei einem Ausfall ist also ein zuverlässiger und schnell verfügbarer Ersatz einzelner Systemkomponenten oft „lebenswichtig“. Für den System-Integrator spielt natürlich die Software-Unterstützung eine wichtige Rolle. Werden die Entwicklungsumgebungen unterstützt, die der Programmierer bevorzugt, wie LabVIEW, C# etc.? Und, falls es zu technischen Fragen kommt: Sind ausführliche Handbücher (eventuell in deutscher Sprache) verfügbar, steht ein kompetenter Support (wenn möglich ebenfalls in deutscher Sprache und in gewissem Rahmen kostenfrei) zur Verfügung? Ein weiteres Auswahl-Kriterium ist die Anschlusstechnik. Bietet der Messkarten-Hersteller auch das passende Zubehör? Werden preiswerte Standard-Verbinder wie Sub-D verwendet, so dass auch eigene Anschlusstechnik durch den Anwender einfach realisiert werden kann? Schließlich kann es für manchen Anwender wichtig sein, inwieweit er die komplette Messtechnik oder eben nur die Messkarte von seinem Lieferanten beziehen kann. Denn gerade Systemintegratoren benötigen oft auch klassische Messinstrumente - entweder als Entwicklungs-Werkzeug oder als weitere Komponente ihres zu entwickelnden Systems. Kann alles aus einer Hand bezogen werden, vereinfacht dies die Sache und hat daher oft einen enormen Vorteil.
Mit der ME-Serie bietet die Meilhaus Electronic GmbH ein umfangreiches Spektrum an PC-Messkarten für den PCI-, cPCI- und/oder PCI-Express-Bus. Neben einer vielseitigen Treiber-Unterstützung für Windows (darunter Microsoft Visual Studio C#, C++, Visual Basic, außerdem LabVIEW und TestManager-CE) können die Karten auch mit der Software ME-PowerLab³ betrieben werden. ME-PowerLab³ verbindet zwei Funktions-Prinzipien: Es bietet zum einen eine komfortable Oberfläche, mit der die Messkarten ohne zu programmieren schnell bedient werden können. Dies bietet sich für schnelle Funktionstests, Einarbeitung und einfache Anwendungen an. Hinzu kommt eine integrierte Skripting-Umgebung. Mit ihr ist mit etwas Programmier-Erfahrung eine Automatisierung möglich, bis hin zur Einbindung in andere Software, und zwar ohne zusätzliche Entwicklungsumgebung. ME-PowerLab³ ist kostenlos im Lieferumfang der Messkarten enthalten. Meilhaus Electronic legt großen Wert auf die Langzeit-Lieferbarkeit, soweit die Bauteil-Situation dies erlaubt. Müssen einzelne Modelle doch einmal eingestellt werden, erfolgt eine Information der Anwender mit einer Empfehlung, eine Karte als Ersatz auf Lager zu legen. Als Distributor namhafter Messtechnik-Hersteller liefert Meilhaus Electronic ein umfangreiches Spektrum an Oszilloskopen, Multimetern, Spektrum-Analysatoren, Signal-, Leistungs-Quellen und vieles mehr sowie das jeweils passende Zubehör und die Schnittstellen-Technik.

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