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Parents for Future erklärt: Keine Angst vor aufgeblasenen Drohgebärden!

07.06.201908:51 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Parents for Future erklärt: Keine Angst vor aufgeblasenen Drohgebärden!

(openPR) Presseteam Parents for Future ermutigt Eltern, ihre Kinder zur Demo nach Aachen fahren zu lassen und auch selber am Aktionswochenende teilzunehmen

Das Presseteam Parents For Future erklärt zu den Äußerungen der Polizei Aachen vom 4.6.2019 im Rahmen einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Stadt Aachen und zu den Briefen an das Schulministerium, an Schüler*innen und Eltern aus dem Regierungsbezirk Köln, die Bezirksregierung Düsseldorf, die Schulleitungen im Regierungsbezirk Köln, den Landeselternrat NRW, die Landes-Schülervertretung NRW und an die ASten der Unis Aachen und Köln zu den Klimaschutzaktionen und angemeldeten Demonstrationen in Aachen im Zeitraum zwischen dem 21.6.und 22.6.19:



"Wir lassen uns als Klimaschutzbewegung nicht spalten. Uns eint das gemeinsame Ziel, die Erderhitzung auf max. 1,5 Grad zu begrenzen und die Einhaltung des Pariser Abkommens durchzusetzen. Dazu haben sich viele Bewegungen gegründet. Sie haben jeweils eigene Aktionsformen gewählt und setzen unterschiedliche Schwerpunkte, haben sich aber alle den gemeinsamen Klimaschutzzielen verpflichtet, ebenso wie der Gewaltfreiheit.
Die Polizei Aachen suggeriert in unseren Augen, dass Ende Gelände durch deren Protestform des Zivilen Ungehorsams "illegale Aktionen” durchführe, mit denen Schüler*innen angeblich "instrumentalisiert" werden sollen. Demgegenüber werden die Streiks und Demonstrationen der Schüler*innen als friedlicher Protest im Rahmen der Gesetze dargestellt, den es abzugrenzen und zu schätzen gelte. Die Polizei Aachen bewertet mit dieser Informationspolitik die anstehenden Proteste und verhält sich politisch nicht neutral.
Teile der Klimaschutzbewegung wie Ende Gelände werden von der Polizei Aachen als "gewaltbereit" dargestellt, es wird unterstellt, sie würden "gefährliche" Aktionen planen. Eine ganze Bewegung, die weltweit Aufsehen erregt mit ihren spektakulären, gewaltfreien Aktionen im Klimaschutzkontext mit vielen tausenden Menschen, soll mit diesen Aussagen diskreditiert und kriminalisiert werden.
Wir als Parents for Future möchten demgegenüber klarstellen, dass die internationale Klimaschutzbewegung zusammensteht.
Wir arbeiten zusammen, mit unterschiedlichen Aktionsformen, jedoch vereint im Ziel.
Wir sehen mit Sorge, dass die Polizei bereits jetzt eskalierende Maßnahmen angekündigt hat, um die friedliche und berechtige Aktion von Ende Gelände aufzulösen.
Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist bislang von gegenseitigem Respekt geprägt und von allen Seiten sehr kooperativ verlaufen. Von unserer Seite sollte sich daran nichts ändern.

Soziale Bewegungen sind historisch gesehen meistens dann erfolgreich gewesen, wenn sie es geschafft haben, sich nicht spalten zu lassen und gemeinsam zu agieren. Dies ist die Aufgabe, vor der auch die Klimaschutzbewegung steht. Wir erklären uns aus diesem Grunde solidarisch mit Ende Gelände, als Teil eben dieser gewaltfreien Klimaschutzbewegung.

Fridays for Future rufen in Aachen für den 21.06.2019 zur ersten zentralen, internationalen Klimaschutz-Demonstration zum Fußballstadion "Tivoli" auf.
Es werden Teilnehmende aus mindestens 15 Ländern erwartet. Im Rahmen der Abschlusskundgebung werden viele Künstler*innen auftreten, wie z.B. Culcha Candela. Des Weiteren rufen sie auch zum anschließenden Protestwochenende mit verschiedenen weiteren Klimaschutzaktionen auf.
An diesen Demonstrationen werden sehr viele Kinder und Jugendliche teilnehmen.
Fridays for Future haben sich heute selbst in einem offenen Brief an die Eltern und Schüler*innen gewandt, um die Situation ihrerseits darzustellen und deutlich zu machen, dass Kinder und Jugendliche unbesorgt an den genehmigten Demonstrationen teilnehmen können.
Die Demonstrationen von Fridays for Future werden örtlich getrennt von den Ende Gelände Aktionen verlaufen.

Wir lassen uns nicht spalten, wir lassen uns auch durch Drohgebärden nicht von der Teilnahme an den Demonstrationen abschrecken.
Wir stehen stark und vereint gemeinsam für Klimaschutz ein und freuen uns auf ein friedliches, solidarisches Miteinander am 21. Juni in Aachen.”

Climate justice without borders!

Mehr Informationen:

https://ac2106.fridaysforfuture.de
https://www.ende-gelaende.org/de/aktionskonsens-2019/
https://parentsforfuture.de

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