(openPR) Ein sehr beeindruckender Roman über die Migrationsproblematik aus und in Afrika - nach einer wahren Begebenheit, die sich so in einem bestimmten afrikanischen Land zugetragen hat.
Geschrieben von dem Autor Dantse Dantse, der selbst aus Afrika (Kamerun) stammt. Er fasst dieses heiße Eisen bzw. Thema so ehrlich und ungeschönt auf wie selten ein Buch zuvor.
Es ist wohl mittlerweile allen bekannt, dass es Afrikaner/innen gibt, die europäische Männer und Frauen ausnutzen und ihnen Liebe vorspielen, um an ihr Ziel "Europa" zu gelangen. Aber es gibt auch Fälle, in denen ausreisewillige Afrikaner ihresgleichen "benutzen" und belügen/betrügen, um an ihr heiß ersehntes Ziel zu kommen. Davon erzählt Dantse Dantses Roman "Yeah, I'am Johnny Fuck Me Walker, the rich black man from New York in Africa":
Anzehma ist eine sehr junge Afrikanerin, die - wie viele andere Menschen in Afrika - sehr ausreisewillig ist. Übers Internet versucht sie, einen alten Europäer zu finden, um ihren Traum von Europa zu realisieren. Dabei "trifft" sie auf einen reichen Afroamerikaner aus New York und die beiden verstehen sich prächtig. Was Anzehma nicht ahnt ist, dass es dieser reiche Afroamerikaner in Wahrheit ein Betrüger ist, der Kamerun noch nie verlassen hat und nur wenige Meter von ihr entfernt in einem anderen Internet Café sitzt:
Dahinter stecken die beiden besten Freunde Johnny und Roger, die einen außergewöhnlichen und perfiden Plan entwickelt haben, um nach Europa zu kommen: Mit Flug nach Europa und für das Visum müssen die beiden 15.000 Euro aufbringen - das verlangt der Schlepper. Um das umzusetzen, starten die beiden diesen Plan: Johnny gibt sich als reicher Afro-Amerikaner aus - als Johnny Fuck Me Walker, um nach Europa zu kommen und wickelt Anzehma so um den kleinen Finger: er gibt an, Obama, Beyonce und Michael Jackson persönlich zu kennen und sie aus der Armut herausholen zu wollen, in dem er sie heiratet. Er tut so, als würde er aus New York extra nach Kamerun kommen. Er spricht nur noch englisch, wenn er sich mit Anzehma trifft. Sein bester Freund Roger fungiert als Dolmetscher und übersetzt manchmal falsch. Johnny gibt alles, um vor Anzehma alles so hinzustellen, als wäre er wirklich ein reicher Mann aus New York: mit geliehenem Geld übernachten sie in den besten Hotels der Stadt, gehen teuer essen, Johnny beschenkt sie mit viel Geld. Er geht mit ihr in ihr Dorf und ermöglicht dem ganzen Dorf den Luxus, den Reichen haben - damit er glaubwürdig erscheint. Da er angeblich Obama persönlich kennt, verspricht er dem ganzen Dorf, ihnen eine Einreise nach Amerika zu ermöglichen. Jeder soll nur einen kleinen Beitrag für sein Flugticket bezahlen.
Die Hochzeitspläne von Anzehma und Johnny stehen schon fest, als Johnnys ganzes Geld "plötzlich geklaut" wird. Anzehma und das ganze Dorf verkaufen all ihr Hab und Gut, um Geld für die Flugtickets vorzuschießen. Dabei kommen 350.000 Euro zusammen. Um weiter den Reichen spielen zu können, veranstaltet Johnny ein großes Fest in dem Dorf. Mit dem restlichen Geld wollen er und Roger jetzt entgültig verschwinden. Der ganze Plan scheint aufzugehen - bis ein kleiner Polizist misstrauisch wird und gegen Johnny und Roger ermittelt. Kann er Johnnys und Roger Plan in letzter Sekunde durchkreuzen...?











