(openPR) Das neue VirtualLab Fusion Update kommt mit einer Vielzahl an aufregenden physikalisch-optischen Neuerungen daher
Im Rahmen der Messe LASER World of Photonics 2019 präsentiert der Jenaer Software-Hersteller LightTrans International das Summer Release 2019 seiner Fast Physical Optics-Software VirtualLab Fusion. Das Update bietet neue und verbesserte Lösungen für Anwendungen wie Lichtleitermodellierung und Design von AR & VR-Brillen, Modellierung und Design von diffraktiven und Metalinsen, Modellierung von Linsensystemen in Kombination mit Gittern und Mikrostrukturen, Mikroskopie, Faserkopplung und Interferometrie. Diese Funktionalitäten sind nun durch externe, individualisierte Codes (z.B. Python) aufruf- und verwendbar. VirtualLab Fusion generiert dabei die physikalisch-optischen Modellierungsergebnisse im Hintergrund.
Augmented & Virtual Reality
Augmented und Mixed Reality Brillen, welche auf der Lichtleiter-Technologie basieren, sind derzeit, nicht zuletzt seit der Pionierarbeit von Microsoft™ und deren HoloLens-Projekt von großem Interesse. “Mit dem AR & VR Solutions Package präsentiert LightTrans die einzige kommerzielle Software-Plattform, die eine schnelle und präzise physikalisch-optische Modellierung von AR & VR Lichtleitern bereitstellt. Dabei werden alle relevanten Effekte wie Beugung, Polarisation, Interferenz und Kohärenz einbezogen.” erklärt Frank Wyrowski, Präsident von LightTrans. Darüber hinaus enthält das Summer Release 2019 eine neuartige Design-Technologie. Diese ermöglicht es Experten auf schnellem Wege, Designs für weiterführende Untersuchungen zu errechnen. Anwender ohne Expertenwissen in Gittertheorie und Lichtleiter-Technologie finden hier einen soliden Zugang zur faszinierenden AR & VR Brillen-Technologie.
Gitter
Die Integration von Gittern in Linsensystemen ist nicht nur für AR & VR von Bedeutung, sondern auch für viele weitere Anwendungen. Die neue Gitter-Komponente in VirtualLab Fusion kann, bei vollständiger elektromagnetischer Modellierung, in jedes Linsensystem integriert werden.
Diffraktive Linsen
Diffraktive Linsen ermöglichen flache, kompakte Optik. Allerdings werden zur Beurteilung ihrer erfolgreichen Integration in ein optisches System differenzierte Modellierung und Design-Technologien benötigt. Die neue Software-Version von VirtualLab Fusion kombiniert eine schnelle, elektromagnetische Modellierung für diffraktive Linsen mit einem Linsenstrukturdesign und einem komfortablen Export der Fabrikationsdaten. Die Verwendung von binären Oberflächen der Software Zemax® OpticStudio® ist intergriert.
Metalinsen
Metalinsen bieten großes Potential im Rahmen der Entwicklung von dünnen Optiken. Während die Modellierung von diffraktiven Linsen durch lokale Gitter möglich ist, werden in Metalinsen lokale Effekte in Nanostrukturen genutzt und simuliert. Hierfür wird VirtualLab Fusion durch eine weitere elektromagnetische Modellierungs- und Designtechnik ergänzt. Softwarenutzer können damit die Funktionalität von Metalinsen in optischen Systemen analysieren und optimieren.
Diffraktive optische Elemente (DOE) und Diffusoren
Die neueste Software-Version von VirtualLab Fusion stellt eine völlig überarbeitete und leistungsfähigere Mikrostruktur-Komponente bereit. Hierdurch wird die Simulation von mikrostrukturierten Oberflächen nicht nur im paraxialen, sondern auch im nicht-paraxialen Bereich ermöglicht. Dieses Feature wurde für Anwendungen im Bereich der Beleuchtung und Sensorik, zum Beispiel bei der Gesichtserkennung, entwickelt. Während traditionell diffraktive Optiken für paraxiale, wenig divergierende Szenarien eingeführt wurden, erfordern die zunehmenden neuen Anwendungen für DOEs und Diffusoren die Verallgemeinerung von Modellierungs- und Entwurfstechniken. Michael Höschel, Geschäftsführer von LightTrans verdeutlicht: “Wir bereiten die Veröffentlichung verschiedener neuer Techniken in VirtualLab Fusion und neuer Dienste für diese Anwendungen im Jahr 2019 vor. Das erste Technologiepaket wird auf der LASER World of Photonics 2019 vorgestellt.”











