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Auslastungsrekord bei den Händel-Festspielen

27.05.201915:32 UhrKunst & Kultur

(openPR) Ein umjubelter Jahrgang der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen ist gestern, am 26. Mai, mit der Derniere der Festspieloper „Rodrigo“ im Deutschen Theater Göttingen zu Ende gegangen. Als gegen 20.30 Uhr der letzte Vorhang fiel, konnten die Veranstalter eine durchweg positive Bilanz ziehen:



An zehn Festspieltagen vom 17. bis 26. Mai erlebten gut 11.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt knapp 60 Veranstaltungen, davon 24 Konzerte und Opernaufführungen. Mit 94,5 % verkauften Karten können die Veranstalter einen Auslastungsrekord vermelden. Insgesamt waren etwas über 9.000 Karten im Verkauf. Die im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausfallenden Ticket- und Besuchszahlen (2018: 12.000 Tickets, 14.000 Gäste) erklären sich vor allen Dingen durch die besondere Spielstättensituation: Mit dem Wegfall der Stadthalle Göttingen, die wegen Kernsanierung geschlossen ist, fehlt den Festspielen ihre größte Spielstätte, für die es auch keinen vergleichbaren Ersatz gibt. Deshalb fanden das Festspieloratorium „Saul“ und das Galakonzert in Kirchen in Hann. Münden und Göttingen statt, andere Konzerte wurden in die Aula der Universität verlegt. So fehlten allein bei diesen Konzerten über 2.000 Sitzplätze. Bei den freien Veranstaltungen sorgte das Wetter für einen kleinen Einbruch: Statt wie gewohnt über 1.000 Neugierige besuchten während eines Unwetters, das an anderen Orten in Göttingen zu Überschwemmungen führte, nur knapp die Hälfte das Public Viewing der Festspieloper.

Insgesamt sahen knapp 3.500 Menschen die diesjährige Festspieloper „Rodrigo“. Die Inszenierung von Walter Sutcliffe mit Bühnenbild und Kostümen von Dorota Karolczak und Licht von Susanne Reinhardt sorgte für Diskussionen, erhielt aber auch sehr positive Kritiken: Für Peter Krause, concerti, schafft das Regieteam „einen magischen Realismus, der Händels barockem Zauber enorm gut tut“, mit „klar gezeichneten Figuren […], deren von Interessen geleitete Egoismen uns immer wieder erschreckend bekannt vorkommen, ohne dass in platten Analogien auf die Mächtigen unserer Zeit Bezug genommen werden müsste“. Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Festspiele freut sich allerdings auch über kontroverse Diskussionen: „Es ist doch großartig, wenn die Festspieloper für Gesprächsstoff sorgt. Bei einem Punkt am Ende sind sich aber alle einig: Die Musik war einmalig. Die Solistinnen und Solisten, das FestspielOrchester Göttingen und der Künstlerische Leiter Laurence Cummings sind bei jeder Aufführung minutenlang, zum Teil mit donnerndem Applaus gefeiert worden.“

Auch die anderen Konzerte erhielten durchweg phantastische Publikumsresonanz und begeisterte Kritiken, das wissenschaftliche Rahmenprogramm mit Festvortrag und Symposium ist sehr positiv angenommen worden, die Ausweichspielstätten für die großen Konzerte haben funktioniert und waren komplett ausverkauft. „Im Vorfeld konnten wir nicht genau abschätzen, ob zum Beispiel das Oratorium in Hann. Münden funktionieren würde – sowohl organisatorisch als auch in der Publikumsakzeptanz. Bis zu diesem Jahr waren wir eher mit kammermusikalischen Programmen in kleinerem Rahmen in der Region“, so Tobias Wolff. Doch schnell habe sich gezeigt, dass mögliche Bedenken im Vorfeld unberechtigt waren. „Wir wurden von den Hann. Mündenern mit offenen Armen empfangen und vor Ort von Förderern und Kooperationspartnern wunderbar unterstützt. Die Live-Übertragung des NDR hat geklappt, das Publikum hat das herausragende Solistenensemble, den NDR Chor und das FestspielOrchester Göttingen mit Laurence Cummings mit stehenden Ovationen gefeiert“, zeigt sich Tobias Wolff zufrieden.

Dennoch freut er sich darauf, für das Jubiläumsjahr 2020 wieder eine große Spielstätte in Göttingen zur Verfügung zu haben: „In der Lokhalle Göttingen schaffen wir uns für das 100-jährige Jubiläum einen eigenen Raum. Mit entsprechenden Ein- und Umbauten wird sie sich in einen Konzertsaal verwandeln, der den hohen Ansprüchen unseres internationalen Publikums gerecht wird. Dafür arbeiten wir schon seit Monaten eng mit den Betreibern der Lokhalle und einem international im Bereich Raumakustik tätigen Unternehmen zusammen.“ Nach den Festspielen ist vor den Festspielen, sozusagen. Und während das Publikum noch die letzten Klänge der Festspieloper im Ohr hat, laufen im Festspielbüro die Vorbereitungen für das Jubiläum der Festspiele vom 20. Mai bis 1. Juni 2020 bereits auf Hochtouren.

2019 hatten sich über 40 Medienvertreterinnen und -vertreter für Print-, Rundfunk-, TV- und Online-Medien aus dem In- und Ausland, darunter Journalistinnen und Journalisten aus Großbritannien, den USA, Australien und Frankreich akkreditiert. Neben Dritten Programmen der ARD im Hörfunk, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, NDR Kultur, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur berichten auch Fachmagazine wie Opera Now, Opera Magazine, Oper! und Opernwelt über die Festspiele.

NDR Kultur übertrug nicht nur die Premiere der Oper „Rodrigo“ und das Festspieloratorium „Saul“ im Hörfunk, sondern hat auch weitere Konzerte mitgeschnitten. Diese werden im Juni ausgestrahlt. Alle Sendetermine sind unter hndl.de/imRadio nachzulesen.


Ausblick:
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2020 finden vom 20. Mai bis 1. Juni statt.

Das Programm zum 100-jährigen Jubiläum der Festspiele wird bereits am 18. September 2019 vorgestellt, der öffentliche Vorverkauf beginnt am 27. September 2019.

Interessierte können sich schon jetzt über die Website der Festspiele für den Newsletter oder den postalischen Versand des gedruckten Festspielprogramms 2020 registrieren.

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