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Segel setzen für weniger Plastikmüll

22.05.201908:51 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Segel setzen für weniger Plastikmüll
Während der
Während der "Sail & Clean" Woche sammeln die Teilnehmer die Plastikteile in über 100 Müllsäcke ein.

(openPR) Die von Plastik überfluteten Stränden trüben immer häufiger das Bild einer unberührten Natur. Der erfahrene Segeltörnanbieter Join The Crew macht mit der Aktion „Sail & Clean“ auf die Müllproblematik aufmerksam und setzt sich aktiv für den Umweltschutz und saubere Strände ein. Innerhalb einer Woche sammeln zehn begeisterte Mitsegler unzählige Plastikflaschen, Strohhalme und bereits zersetztes Plastik in über 100 Müllsäcke in Griechenlands Segelrevier Peloponnes ein. Stolz über ihren Einsatz und zugleich geschockt über die Plastikflut, blicken sie auf eine ereignisreiche Woche zurück.



Griechenland, 17 Grad, die Sonne strahlt: Die hochmotivierten Mitsegler von Join The Crew steuern mit einem Segelboot vom Typ Bavaria 51 Cruiser die erste Bucht im Osten der Insel Ägina an, um sich gegen die Plastikflut an den Stränden zu wehren. Mit gemischten Gefühlen treffen die ersten Mitsegler in der Bucht ein. Schnell ist klar: Mit so viel Müll hätten sie nicht gerechnet. Ohne lang zu zögern schnappen sich die Teilnehmer eine Mülltüte und sammeln die ersten Plastikflaschen ein. Auch Autoreifen, alte Batterien, Sandalen und Knicklichter trüben das Idyll. Nach nur einer Stunde blickt die Crew geschockt auf die 36 vollen Müllsäcke. „Wir hätten noch stundenlang weiter sammeln können. Es fühlt sich nicht so an, als könnten wir mit unserem Beach Clean-Up etwas bewirken. Diese Bucht zeigt, wie sehr der Plastikmüll unsere Natur bereits erobert hat“, bewertet die Crew ihre erste Aktion.

Entmutigen lassen sich die motivierten Umweltschützer und Segelfans davon aber nicht. Nach einem Landgang in der Frog Bay nahe der Insel Poros, ziehen die Teilnehmer ein positiveres Fazit. Die Bucht ist deutlich kleiner und sieht nach dem Clean-Up zumindest auf den ersten Blick aufgeräumter aus als vorher. Trotzdem bleibt viel Mikroplastik zurück, das sich immer tiefer in den Sand bohrt. Sturmböen wehen den Müll zudem ins Hinterland, der sich in Pflanzen und Bäume verfängt. Plastik benötigt Schätzungen zufolge rund 500 Jahre bis es zersetzt wird und ist selbst dann noch als Mikroplastik existent. Für die Crew ist es daher unvorstellbar, wie unachtsam manche Menschen mit Plastik umgehen, das über die Ozeane in Unmengen an Land gespült wird. Die Ernüchterung über die bereits mit Plastik überfluteten Strände ist groß.

Bereits vor der Segelwoche haben sich die Teilnehmer viele Gedanken gemacht, wie sie Plastik vermeiden und den großen Törneinkauf nachhaltig gestalten können. Die Crew hat
- auf Duschgels verzichtet und vegane Seife verwendet, die frei von Erdöl, Palmöl und Zutaten tierischen Ursprungs ist,
- eigene Trinkflaschen mitgebracht, die sie mit großen Wasserkanistern aufgefüllt haben,
- große Tuben Sonnencreme geteilt,
- mit Solar-Powerbanks ihre Smartphones aufgeladen,
- übrig gebliebenes Essen aus dem Restaurant in eigene Schalen vom Boot verpackt und mit Bienenwachstüchern abgedeckt
-und überwiegend auf tierische Produkte verzichtet.

Die Teilnehmer haben bewiesen, dass jeder mit wenig Aufwand einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Diese Einstellung möchten sie noch mehr in ihren Alltag übertragen und andere für dieses Thema sensibilisieren. Der Gründer Dominik Grotowski legt bereits seit der Gründung von Join The Crew viel Wert auf den Schutz der Umwelt. Seit Jahren kommt es immer wieder vor, dass Mitsegler während eines Urlaubtörns selbst die Initiative ergreifen und den Plastikmüll an den Stränden der 23 Segelreviere spontan einsammeln. „Mit unserer Aktion in Griechenland rücken wir das Thema noch mehr ins Bewusstsein. Uns ist klar, dass wir mit dieser Aktion nur einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Wir sehen uns aber dazu verpflichtet, über dieses wichtige Thema aufzuklären. Unsere Liebe zur Natur und zum Segeln treibt uns an zu handeln. Wir möchten ein Vorbild sein und mit gutem Beispiel voran gehen“, sagt Grotowski.

Abseits der täglichen Beach Clean-Ups haben die Teilnehmer gemeinsame Abende in traumhaften Buchten verbracht, einen Sprungs ins kühle Mittelmeer gewagt und mit jeder zurückgelegten Meile mehr Segelerfahrung gewonnen. „Wir sind als Crew sehr schnell zusammengewachsen, obwohl wir uns erst auf dem Törn erst kennengelernt haben. Unser gemeinsames Interesse am Umweltschutz und die Liebe zur Natur waren die besten Voraussetzungen für einen aufregenden und aktiven Urlaub unter Segeln“, fassen die Teilnehmer zusammen. „Wir werden uns weiterhin für den Umweltschutz stark machen“.

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