(openPR) OASEN FÜR INSEKTEN UND KLEINTIERE - Ein frisch gemähter Rasen sieht schön aus, keine Frage. Auch ist er angenehm zu begehen. Dazu muss man aber wissen, dass solche Rasenflächen einer Wüste gleichen, was die Artenvielfalt an Insekten und Kleintieren angeht. Auf solchen gemähten Wiesen findet sich kaum noch Lebensraum für diese Tiere, die für eine intakte Natur unerlässlich sind. Sollten Sie sich für diese Variante entscheiden, wie wäre es denn, wenn Sie Raum für Insektenoasen ließen? Möglicherweise ein Streifen am Rand, der nicht gemäht wird oder Bereiche um Bäume. So bieten Sie in Ihrem Garten zumindest etwas Zuflucht für bedrohte Arten.
Noch besser wäre es für unsere Natur, wenn Sie die Wiese gedeihen ließen, um den Gräsern, Blumen und Blüten die Chance zu geben, sich natürlich zu entwickeln und die Nahrung und den Schutz für unsere kleinen Lebewesen bereit zu stellen, den sie so dringend benötigen. Sollten Sie Ihre Wiese selber mähen, so sparen Sie auf diese Weise Zeit, lassen Sie Ihre Wiese mähen, so sparen Sie Geld. Übrigens, eine frisch gemähte Wiese ist zwar ein schöner Anblick, Schmetterlinge, die in der Sonne tanzen, begleitet vom Zwitschern der Vögel aber auch.
Und sollten Sie keinen Garten Ihr Eigen nennen, wie wäre es dann, wenn Sie Ihre ganz eigene, kleine Biowiese mit blühenden Blumentöpfen anlegen? Auch hier schauen Bienen und viele andere Insekten gerne vorbei und noch dazu sieht es einfach schön aus.
GANZJÄHRIGES HABITAT FÜR UNSERE KLEINEN MITBEWOHNER - Durch den Rückgang natürlicher Lebensräume, insbesondere durch die intensive, landwirtschaftliche Nutzung fehlen Insekten und Vögeln, insbesondere in einigen Monaten des Jahres, Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten. Viele natürliche Hecken, Bäume und Gräser sind Ackerflächen gewichen. Genau dort setzt unser ganzheitliches Konzept an. Wiesen sollen wieder in Ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden, um einen ganzjährigen Lebensraum für bedrohte Arten zu bieten.
In unseren einst natürlichen Lebensräumen haben wir es den gefährdeten Lebewesen, die an eine naturverträgliche Bewirtschaftung und an vielfältige Strukturen von Biotopen gebunden sind, schwer gemacht. Viele dieser Tiere stehen heute auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Vor allem Insekten, wie etwa die Wildbienen, sind von zentraler Bedeutung für die Bestäubung unserer Pflanzen. So leisten Insekten ca. 80 Prozent der Bestäubungsleistung für unsere Nutzpflanzen, die Grundlage unserer Nahrung. Unsere Umwelt braucht mehr blühende Wiesen, Hecken und Sträucher, also naturbelassene Landschaften, die unseren Tier- und Pflanzenarten wieder ausreichend Lebensräume für Nahrung und Fortpflanzung bietet. Auch unsere Vogelwelt und unzählige andere kleine Tiere benötigen diese natürlichen Habitate als Lebensgrundlage.
Weitere Infos rund um das Naturschutzprojekt 'Biowiese' finden Sie auf http://bio-wiese.com












