(openPR) Jurij von Ortenberg: „OFFROAD“ - VERNISSAGE am Freitag, den 03.11.2006, ab 19 Uhr; Ausstellung: 04.11.2006 – 28.11.2006
Einsame Nichthelden - Menschen aus dem ländlichen Randgruppenmilieu, durch ein gemeinsames Gefühl der Verlorenheit verbunden - wirft Jurij von Ortenberg in seinen Arbeiten in ihr eigenes, unspektakuläres Umfeld zurück.
Wie dieses dezentrale und zersplitterte Randgruppenmilieu so wirken auch die Bilder, deren Malgrund neben Leinwand auch aus gefundenen Materialien wie Holzplanken, Verlegeplatten, Blechteilen oder Papierstücken besteht, wie Notizen oder Fundstücke. Der Malgrund wird stets in den Bildraum eingefangen - rauhes Holz scheint im Licht zu flimmern, durch dünne Farbschichten auf glattem Metall schimmert Tiefenlicht. Das Motiv wird so nicht nur als Thema, sondern auch in der Darstellungsart verarbeitet.
In der Ausstellung „OFFROAD“ fasziniert der Künstler mit Arbeiten, deren ausschnitthafte Darstellungen immer wieder die Bildräume sprengen und auf die Tiefe eines weiterführenden Raumes jenseits der Bildflächen verweisen. Die Werke scheinen daran zu scheitern, ihre Motive auf klassiche Weise im Rahmen des Bildformats zu präsentieren und setzen so die Bildgrenze ins Ungewisse. Ausschnitte, wie in der Mitte angeschnitte Gesichter oder in den Bildraum hineindrängende Objekte von Licht und Bewegung, verstärken die in der Endlosigkeit verlorene Momenthaftigkeit.
Jurij von Ortenberg lebt und arbeitet in Berlin.
bobparsley
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