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Wie der Defibrillator seinen Weg in den Rettungswagen fand

17.04.201917:04 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Der Defibrillator hat eine bewegte Geschichte, gehört jedoch mittlerweile zur Standard-Ausrüstung im Krankenwagen. ALMAS INDUSTRIES als ein führender Hersteller für Sicherheitstechnik erklärt, wie der Defibrillator dorthin kam und was die modernen Geräte tun können, um Patienten das Leben zu retten.



Der Defibrillator ist in der Form, in der man ihn kennt, noch recht junge Erfindung. Das Gerät wurde in den 1930er-Jahren entwickelt und 1950 das erste Mal erfolgreich am geschlossenen Brustkorb angewendet. Erst 10 Jahre später fand das umgangssprachlich „Defi“ genannte Gerät seinen Weg in die Notaufnahme. 1965 kam die erste tragbare Version des Defis auf den Markt und wurde in den 1980er-Jahren zum Automatisierten Externen Defibrillator (AED) weiterentwickelt – zu dem Gerät, das inzwischen in allen Rettungswagen anzutreffen ist.
Bevor die Defibrillatoren in den Rettungswagen kamen, war es bereits als fortschrittlich anzusehen, wenn ein Elektrokardiogramm (EKG) im Wagen vorhanden war. Heute sind die Geräte technisch äußerst ausgereift und bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Leben der Patientinnen und Patienten zu retten. Aus dem Rettungswagen ist der Defi nun nicht mehr wegzudenken.

AEDs auf dem Vormarsch

Die ersten Automatisierten Externen Defibrillatoren hatten noch keinen Monitor, eine Beurteilung des EKGs anhand eines Bildes war daher auch nicht möglich. Der Vorteil lag darin, dass die Geräte sehr handlich und klein waren. Zunächst war die Bedienung des Defis nur den Ärzten vorbehalten. Gleichzeitig wurden allerdings die ersten Defibrillatoren an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen aufgehängt, um ein schnelles Eingreifen im Notfall zu ermöglichen. Dass diese Geräte im Gegensatz zu denen im Rettungswagen auch von Laien bedient werden können, erscheint jedoch etwas paradox. Heute dürfen mittlerweile auch Sanitäter den Defibrillator bedienen.

Prüfungen und Qualitätskontrollen sichern perfekte Funktionalität der Geräte

Der TÜV oder die DEKRA sind die Prüfstellen, welche über die korrekte Umsetzung des Medizinproduktegesetzes wachen. Sind Qualität oder Funktionsweise eines Gerätes beeinträchtigt, werden diese Institutionen eingeschaltet.
Sollte ein Produkt Mängel aufweisen oder Sicherheitsprobleme auftreten, welche für die Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines Patienten verantwortlich sind, nimmt zusätzlich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Risikobewertung vor. Das BfArM kann daraufhin dem Hersteller des Produkts eine Änderungsempfehlung aussprechen.

Wahl des richtigen Defibrillators

Es besteht eine große Auswahl an verschiedensten Modellen, die von Anbieter zu Anbieter variieren. Aus technischer Sicht sind die Modelle jedoch sehr ähnlich und alle auf dem aktuellsten Stand. Die Unterschiede erkennt man häufig nur bei einem sehr genauen Blick auf das Gerät. Die AEDs, die für den Einsatz an öffentlichen Plätzen bestimmt sind, wie beispielsweise der Defibrillator DOC von ALMAS INDUSTRIES, zeichnen sich durch einfache Bedienung und einen übersichtlichen Funktionsumfang aus, während die Geräte im Rettungswagen wesentlich mehr Möglichkeiten der Bedienung und der Diagnose aufweisen, wie zum Beispiel Kapnometrie, Pulsoxymetrie oder Blutdruckmessung. Die Wahl des Defis sollte also je nach Art des Einsatzes getroffen werden.

Weitere Informationen: http://www.almasindustries-erfahrungen.com

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