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5 Gründe, warum Recruiter auf Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme setzen sollten

02.04.201917:08 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Stuttgart / Wien, 2. April 2019 – Unternehmen konkurrieren nicht nur auf dem Absatzmarkt miteinander – aufgrund des Fachkräftemangels in vielen Branchen ist auch der Bewerbermarkt heiß umkämpft. Besonders ein Recruiting-Kanal ist derzeit auf dem Vormarsch: Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme. Laut einer Studie des Karriereportals Monster haben sich diese mittlerweile zu einem der Top 5 Kanäle für die Kommunikation von Vakanzen entwickelt. Steffen Michel, Geschäftsführer bei MHM HR, und Arnim Wahls, CEO und Gründer von Firstbird, zeigen fünf Gründe, warum sich Recruiter Gedanken über ein Empfehlungsprogramm für Mitarbeiter machen sollten.



Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme werden in Personalabteilungen immer beliebter. Moderne Systeme basieren auf einer Software-Lösung, über die Mitarbeiter schnell und unkompliziert Personen in ihrem Bekanntenkreis über offene Stellen informieren können – etwa per E-Mail oder via Social Media. Bei erfolgreicher Vermittlung erhält der Mitarbeiter in der Regel eine Prämie oder Sachleistung. Möglich ist auch ein Punktesystem, das Aktivitäten der Mitarbeiter honoriert und dem Programm damit einen Wettbewerbscharakter verleiht, der zum Mitmachen motiviert. So schaffen sich Unternehmen Talent Scouts aus den eigenen Reihen. Dies hat einige Vorteile:

1. Fähige Mitarbeiter kennen fähige Leute

Menschen haben meist ähnlich denkende und handelnde Personen in ihrem Bekanntenkreis. Das heißt: Wer gute Arbeit leistet, kennt auch andere, die dies tun. Dank Social Media haben Mitarbeiter im Durchschnitt ein Netzwerk von mehreren Hundert Kontakten – was dem Unternehmen einen vielversprechenden Talentpool beschert. Auch auf menschlicher Ebene ergeben sich dadurch Vorteile. Denn niemand wird jemanden empfehlen, mit dem er auf keinen Fall zusammenarbeiten möchte oder der nicht teamfähig ist. Dies wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus.

2. Mitarbeiter werden zu Markenbotschaftern

Ein Empfehlungsprogramm gibt einem Mitarbeiter Anreize, auch außerhalb der Arbeit über sein Unternehmen zu sprechen. So gelangt die Unternehmenskultur nach außen und bleibt authentisch. Der Interessent hat umgekehrt die Möglichkeit, das Unternehmen aus erster Hand kennenzulernen und kann vorab einschätzen, ob er sich dort wohlfühlen würde. Die Talent Scouts agieren damit als Botschafter der Unternehmensmarke und tragen zu einem positiven Employer Branding bei.

3. Arbeitsmotivation und Selbstwert von Mitarbeitern steigern

Durch ein Empfehlungsprogramm erhalten Mitarbeiter eine Chance, die Entwicklung des Unternehmens aktiv mitzugestalten. Dies wirkt sich positiv auf Arbeitsmotivation und Selbstwert des Mitarbeiters aus. Verschiedene Motivationskonzepte aus der Psychologie bestätigen diesen Mechanismus. So strebt ein Mensch etwa grundsätzlich danach, zu einer Gruppe zu gehören, in der er aktiv an Entscheidungen beteiligt ist und die seine Leistungen würdigt. Kann der Arbeitgeber einem Mitarbeiter dieses Gefühl vermitteln, hat er mit hoher Wahrscheinlichkeit einen intrinsisch motivierten und loyalen Angestellten gewonnen. Richtig umgesetzt lässt sich dies mit einem Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm erreichen. Denn hier können sich Mitarbeiter einbringen und erhalten regelmäßig Feedback, was ihr Engagement gebracht hat.

4. Verkürzter Recruiting-Prozess spart Kosten

Hinter Mitarbeiter-Empfehlungsprogrammen versteckt sich ein enormes Sparpotenzial. So entfallen etwa die Kosten für Headhunter oder teure Stellenausschreibungen auf Jobportalen. Zudem verkürzt sich dadurch auch die Time-to-Hire – also die Zeit zwischen dem Freiwerden einer Stelle und der Neubesetzung – um bis zu 50 Prozent wie Erfahrungswerte zeigen. Stellen sind also weniger lange vakant und verursachen dadurch auch keine Verluste – denn ein Vertriebler, den man nicht einstellt, kann auch keinen Gewinn für das Unternehmen erwirtschaften. Studien zeigen zudem, dass empfohlene Mitarbeiter bis zu 15 Prozent produktiver arbeiten, als Kandidaten aus traditionellen Recruiting-Kanälen.

5. Einfache technische Umsetzung

Die Einführung eines Mitarbeiter-Empfehlungsprogramms ist heute kein Problem mehr. Einige Anbieter von Bewerbermanagement-Systemen wie MHM HR bieten bereits vorkonfigurierte Schnittstellen an, über die sich ein solches Programm einfach, schnell und reibungslos integrieren lässt. Mitarbeiter können Stellenausschreibungen dann unkompliziert mit potenziellen Kandidaten aus ihrem Bekanntenkreis teilen. Über Statistiken und Leaderboards lässt sich anschließend einsehen, über welchen Mitarbeiter Bewerbungen eingingen und ob sie erfolgreich waren.

„Wenn ein Unternehmen eine Position im Management besetzen will, fallen allein für den Headhunter schnell einmal Summen im fünfstelligen Bereich an. Über Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme kann man hier viel Geld sparen. Eine erfolgreiche Empfehlung hat gleichzeitig den Nebeneffekt, dass sich der entsprechende Mitarbeiter durch seine Prämie wertgeschätzt fühlt. Das steigert die Arbeitsmotivation“, erklärt Steffen Michel, Geschäftsführer von MHM HR.

Arnim Wahls, CEO und Gründer von Firstbird, fügt hinzu: „Empfehlungsprogramme geben Mitarbeitern eine Stimme. Diese demokratische Kultur zu pflegen und zu fördern, ist der Grundstein für den Erfolg eines modernen Unternehmens. Ein Mitarbeiter, der das Gefühl hat, vom Unternehmen gehört zu werden und sich aktiv einbringen kann, arbeitet nachweislich motivierter. Denn schlussendlich sind es nicht nur ausgeklügelte Produkte oder Dienstleistungen, die ein Unternehmen erfolgreich machen, sondern vielmehr auch engagierte Mitarbeiter.“

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