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Die Zukunft der Smart Cities

01.04.201919:22 UhrIT, New Media & Software
Bild: Die Zukunft der Smart Cities
Wie die Zukunft der Smart Cities wohl aussehen wird?
Wie die Zukunft der Smart Cities wohl aussehen wird?

(openPR) Selbstheilender Beton, automatisierte Verkehrsflussoptimierung und Mülltonnen mit Meldefunktion. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Aber wohin bewegen sich unsere smarten Städte wirklich?




SO SMART, WIE DIE NATUR
Der heutige technologische Fortschritt eröffnet uns eine enorme Bandbreite an Maßnahmen, die wir im Smart City Kontext verwenden können. Dabei sollte nicht die Technologie im Vordergrund stehen, sondern der Mensch und der eigentliche Mehrwert.

Ein holländischer Wissenschaftler entwickelte 2015 ein Bakterium, dass 200 Jahre lang im Beton schlafen kann und erst dann wach wird, wenn der erste Regen durch die aufgeplatzte Struktur dringt. Dem sogenannten „Self Healing Bio Concrete“ wird Laktat beigemischt. Im Endeffekt ist das der Nährboden des Bakteriums. Kommt es mit Wasser in Berührung erwacht es und fängt an zu essen. Das Bakterium scheidet Kalkstein aus und füllt damit die aufgeplatzte Oberfläche.

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich eine immense Kostenreduktion bei Wartungsarbeiten an Brücken und anderen Gebäuden.

ANDERE LÄNDER, ANDERE GESCHWINDIGKEIT
Das unbeliebte Thema des Netzausbaus wird in den kommenden Jahren immer mehr an Wichtigkeit gewinnen. Wenn wir zukünftig 5G nutzen wollen, müssen die beteiligten Standardisierungsgremien, zu deren Mitgliedern auch die wichtigsten Herstellerfirmen gehören: Infrastrukturproduzenten, Endgerätehersteller und Provider für passende Voraussetzungen sorgen.

Nicht zuletzt ist die Politik gefragt und zwar in Hinblick auf Fragen der Regulierung, der gesetzlichen Rahmenbedingungen und des Infrastrukturausbaus. Nur so wird es für uns möglich sein, mit anderen Ländern auf Augenhöhe zu sein.

Nehmen wir die chinesische Stadt Nanjing als Beispiel. Hier wurden in 10.000 Taxis, 7.000 Bussen und über 1 Million Privatfahrzeugen Sensoren installiert. Die Stadt sammelt täglich eine Flut an Daten über physische und virtuelle Netzwerke. Nach der Übertragung an das Nanjing Information Center können Experten dann Verkehrsdaten analysieren, Smartphone-Updates an Pendler senden und schließlich neue Ausweichrouten zur Verkehrsflussoptimierung erstellen.

Die Ergebnisse sind enorm. Sowohl Pendler als auch Krankenwägen konnten ihre Fahrzeiten nahezu halbieren. Diese verkürzte Reaktionszeit kann also dazu führen, dass auch mehr Menschenleben gerettet werden können.

DEUTSCHLAND ZIEHT SUKZESSIVE NACH
Einige Kommunen in Deutschland sind bereits so weit und haben ihre öffentlichen Abfalltonnen mit Sensorik ausgestattet. Der Abfallbehälter versendet automatisch eine Nachricht zur Entleerung, sobald eine bestimmte Füllhöhe erreicht wurde. Dadurch konnten in einigen Städte bereits bis zu 50% Kosten einspart und Fahrzeiten optimieren werden. Das geht zu Gunsten des Verkehrsflusses in der Stadt und natürlich auch zum Wohlbefinden der Bürger.

Das ist erst der Anfang, wo wir uns hinbewegen können. Dubai plant mit seiner „Dubai Clean Energy Strategy 2050“ 75% seines Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Ein sehr ambitionierter Plan, aber wo sonst als im Sonnenstaat wäre es so einfach Sonnenenergie effizient und sauber einzusetzen.

Die kommenden Jahre werden zeigen, welche Neuerungen und Erleichterungen für die Bürger der Städte und die Kommunen selbst eingeführt werden. Wichtig dabei ist sich Beispiel sowohl an gescheiterten Projekten als auch an erfolgreichen Projekten zu nehmen.

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