(openPR) Das Portal www.Haiku-heute.de schreibt für das Jahr 2019 einen Haiku-Preis aus.
Preis: Zu gewinnen gibt es nur Ruhm und Ehre, nichts Materielles. Teilnahmegebühr fällt entsprechend keine an.
Modalitäten: Jeder Autor kann bis zu zwei eigene Haiku in deutscher Sprache einreichen, die bisher nicht öffentlich geworden sind. Diese sollten bis zum 30.06.2019, dem Abschluss der Auswahl, nirgendwo veröffentlicht werden. Die Haiku können nur online auf dem für den Haiku-Preis vorgesehenen Formular eingereicht werden.
Einreich-Zeiten: Haiku können ab dem 15.03.2019 bis zum 31.05.2019 eingereicht werden.
Rechte: Die Rechte an allen Haiku verbleiben bei ihren Autoren. Bei ausgewählten Haiku nimmt Haiku-heute.de die nicht-exklusiven Veröffentlichungsrechte von Haiku und Autorenname für seine Seiten in Anspruch sowie für einen Bericht zum Haiku-Preis, der auch an anderen Stellen und in anderen Medien erscheinen oder nachveröffentlicht werden kann. Die Autoren von ausgewählten Haiku können ihre Texte weiterhin frei verwenden.
Auswahl der Haiku: Eine Jury wird die ersten drei Plätze bestimmen sowie eventuell noch weitere Haiku auswählen. Für die Mitwirkung an dieser Jury angesprochen werden alle Haiku-Autoren, von denen in den drei letzten Ausgaben des Haiku-Jahrbuchs (das sind die Jahrbücher 2018, 2017, 2016) jeweils mindestens drei Haiku ausgewählt wurden.
Koordination: Die eingereichten Haiku sammelt Volker Friebel, der nach Abschluss der Einreichfrist eine Liste erstellt und an die für die Jury vorgesehenen Personen weiterleitet. Nach Ablauf einer Rücksendefrist erstellt er aus dem Rücklauf die Auswahlliste mit den drei ersten Plätzen. Er selbst reicht keine Haiku ein und betätigt sich auch nicht in der Jury.
Widmung: Der Haiku-Preis soll auch verwendet werden, um jedes Jahr auf eine Person in der Haiku-Dichtung hinzuweisen. Im Jahr 2019 ist der Haiku-Preis Mario Fitterer gewidmet.
Als wichtigste Merkmale von Haiku gelten:
Kürze: Haiku sind kurze Gedichte. Meist werden sie in drei Zeilen geschrieben.
Gegenwärtigkeit: Haiku sind in der Zeit. Und zwar fast immer in der Gegenwart. Wenn andere Zeiten vorkommen, dann sind es Erinnerungen oder Fantasien, die jemand in der Gegenwart hat.
Konkretheit: Haiku stellen Sachverhalte oder Erlebtes nicht abstrakt, sondern konkret dar, für einen Leser miterlebbar, sinnenhaft erlebbar, beobachtbar.
Externe Orientierung: Haiku beschäftigen sich fast immer mit der äußeren Welt, weniger mit den Vorstellungen des Dichters.
Offenheit: Mit dem Lesen des Textes sollte das Haiku noch nicht zu Ende sein. Ein Nachhall, etwas Ungesagtes, offen Gelassenes, weiter zu Dichtendes sollte noch bleiben.
Endreime oder Überschriften gibt es beim Haiku nicht.
Zwei Beispiele für Haiku:
Stromausfall.
In der Wohnung des Nachbarn
spielt jemand Klavier.
(Autorin: Sigrid Baurmann)
Zwischen Amselstrophen
die Tiefe.
Regen beginnt.
(Autor: Volker Friebel)










