(openPR) Was wäre, wenn die Fugen rings um ein eingebautes Fenster mit einer wasserdichten, flexiblen und schützenden Membran versehen wäre? Das Fenster wäre ringsum dicht, bei kaltem wie bei warmem Wetter. Die Dichtungsbeschichtung PU Safe leistet genau das.
Fenster müssen korrekt eingebaut sein, damit es nicht zu Undichtheiten und damit zu übermäßigem Energieverlust oder unliebsamem Wassereintritt kommt. In der Regel übernimmt diese Arbeiten der Fachmann, damit die Fenster nach dem aktuellen Stand der Technik montiert werden. Bei der üblichen Methode des Fenstereinbaus werden zur Abdichtung des Zwischenraumes von Fenster und Mauerwerk entweder ein umlaufendes Kompriband oder ein Fugendichtband bzw. Fugendichtfolie in Verbindung mit Leisten innen und außen verwendet. Bei der ersten Variante dehnt sich das Band von selbst aus und schließt die verbliebenen Lücken. Bei der zweiten Variante kommt PU-Montageschaum zum Einsatz, um die verbleibenden Zwischenräume zum Mauerwerk zu schließen.
Ziel ist es, das Fenster von innen luftdicht zu bekommen und außen gegen Schlagregen abzudichten. Dabei muss die Außenseite dampfdiffusionsoffen bleiben, damit die Bedingung „innen dichter als außen“ gewährleistet ist.
Das Problem ist, dass alle Bauteile und Baustoffe unterschiedlich auf Temperatur- und Feuchtewechsel reagieren. So kann es im Bereich der Fensteranschlüsse an das Bauwerk vorkommen, dass sich feine Risse bilden. Die Luftdichtigkeit nimmt ab.
Material- und Mauerwerksversprödung außen führen unter Umständen zu Mikrorissen, durch die mit der Zeit Schlagregenfeuchte sickert.
Um Fenster und Türen beim Einbau langfristig vor diesen Schädigungen zu schützen, entwickelte der Hersteller SICC Coatings GmbH aus Berlin einen Beschichtungsstoff, der auf allen herkömmlichen Materialen gut haftet und eine dünne, diffusionsoffene, regenwasserdichte und gleichzeitig flexible Membran bildet.
Die hohe Flexibilität und Beständigkeit der Beschichtung ist ein großer Vorteil, da sich die Bauelemente und Materialen bei thermischer Belastung ausdehnen oder zusammenziehen. Die Oberfläche bleibt dadurch geschlossen und somit wind- und regendicht.
Die geprüfte Luftdurchlässigkeit entspricht der Klasse 4 nach der Fensternorm DIN-EN 1026:2016, die Wasserdichtigkeit wurde mit Klasse E 1350 nach DIN-EN 1027:2016, Methode A (unverdeckt) eingestuft. Der sd-Wert als das Maß der Dampfdichtigkeit ist variabel, d. h. die PU Safe-Membran passt sich den Umgebungsbedingungen dahingehend an, dass sie – passend zum Dampfdruckgefälle – sperrt oder durchlässt. Für die Beständigkeit gegen UV-Strahlung gibt der Hersteller 5 Jahre Garantie.
Beim Fenstereinbau mit Fugendichtfolie muss das Mauerwerk sehr glatt verputzt werden, damit die Folie aufgeklebt werden kann. Das ist aufwändig. Bei der Anwendung von PU Safe kann auf das Verputzen und die Anwendung der Folie verzichtet werden. PU Safe wird direkt auf den geglätteten PU-Montageschaum aufgetragen. Dieser verschließt die Poren des Schaumes, füllt Fugen, Kratzer und Risse und bildet eine nahtlose, wasserdichte, chemisch neutrale sowie geruchslose Membran. Die Anwendung von PU Safe ist im Vergleich zu anderen Methoden hinsichtlich Materialeinsatz und Zeitaufwand wirtschaftlicher.
Die Markteinführung in Europa startete im Dezember 2018 in Polen, weil der Patentinhaber des Systems bereits bei der Entwicklung auf eine starke Nachfrage gestoßen ist. Von dort aus soll der Siegeszug des Produktes starten. Detaillierte Informationen gibt es unter www.sicc-coatings.de/de/pu-safe












