(openPR) Südvietnam ist seine Heimat. Dr. Patrick Thanh Nguyen-Brem wurde 1967 in Südvietnam geboren. Als junger Student gelingt es ihm, ein Stipendium für ein Studium in Deutschland zu bekommen. Aufregende Zeiten brechen für den jungen Süd-Vietnamesen an. So kehrt er seiner leidgeprüften Heimat Vietnam den Rücken. Doch die Liebe zu seiner Heimat lässt ihn nicht los. In Deutschland studiert er erfolgreich Chemie, promoviert.
Nachrichten aus seiner Heimat fiebert er regelrecht entgegen. Er hofft so sehr auf eine Entwicklung zu einem demokratischen, unabhängigen Vietnam. Doch während seines Aufenthaltes hier muss er feststellen, wie sehr der Einfluss der kommunistischen Propaganda die Nachrichten aus Vietnam verzerrt.
So wird es für Patrick Thanh Nguyen-Brem zu einer Herzensangelegenheit, sich um eine wahrheitsgemäße Wiedergabe der Ereignisse seines Landes. Lange muss er kämpfen, doch einer der Werte der vietnamesischen Kultur bleibt für ihn grundlegend: Dankbarkeit.
Nach dem Fall Südvietnams erhielt er Asyl und später die Einbürgerung. Aktiv engagierte er sich für die vietnamesischen Flüchtlinge (Boat-People). Auch setzt er sich für die Menschrechte und die Demokratie in seiner Heimat Vietnam ein.
In seinem neuen Buch „Geboren in Südvietnam“, ISBN 978-3-95544-116-6, erhält der Leser auf 230 Seiten viele Informationen zur Geschichte von Vietnam und zur Biografie von Dr. Patrick Thanh Nguyen-Brem. Erschienen ist das interessante Buch im Manuela Kinzel Verlag.
Ein paar Sätze aus dem Vorwort:
Prolog
Zeitlebens wünschte ich mir, ich hätte meine Geschichte nie erzählen müssen. Ich wäre so gerne in einem Land geboren und aufgewachsen, in dem es keinen Krieg, keine Zerstörung und keinen Hass gäbe. Ich wäre ein ganz normaler Mensch und lebte in einem ganz normalen Land.
Das Schicksal wollte es nicht so. Es fordert mich heraus, meine Rolle anzunehmen, die ich so nie angestrebt hatte. Aber es blieb und bleibt mir nichts anderes übrig.
Als wäre es noch nicht schlimm genug, tagein, tagaus die grausamen Kriegserlebnisse am eigenen Leib oder durch die Medien zu verarbeiten, mussten und müssen wir, – meine demokratisch denkenden Landsleute und ich –, auch noch den Kampf gegen einen Tsunami von wortgewaltiger Propaganda führen, die sich gegen unsere Heimat richtete.
Während in Deutschland die Kriegsgeneration, die Trümmergeneration, unter größter Anstrengung Westdeutschland mit Hilfe des Marshall-Planes erfolgreich aus den Ruinen des Krieges wiederaufbaute, gab es bei den Nachkriegsgenerationen, die nicht unter den Kriegstraumata gelitten hatten, eine Trotzreaktion gegen die – in ihren Augen – reaktionäre Elterngeneration.












