(openPR) Niedersachsen Ports hat alle nötigen Vorbereitungen für den geplanten Lückenschluss zwischen Europakai und Offshore-Basis getroffen. Der nächste Schritt ist ein Planfeststellungsverfahren. Die Hafengesellschaft hat heute die Antragsunterlagen der genehmigenden Behörde zur Vollständigkeitsprüfung überreicht.
Cuxhaven | 26. Februar 2019
Es läuft in Cuxhaven. Am Europakai sind nicht nur die Liegeplätze 1 bis 3 ausgelastet. Als Erweiterung wurde im vergangenen Herbst der frisch eingeweihte Liegeplatz 4 in Betrieb genommen. Auch hier ist eine vollständige Auslastung absehbar. Der Bedarf für mehr Umschlagskapazität ist bereits jetzt zu erkennen. In Zukunft soll deshalb zwischen dem Europakai und der Offshore-Basis noch mehr Umschlagsfläche entstehen.
Die Länge der Kaimauern der geplanten Liegeplätze 5-7 beträgt 1257 Meter. Die dahinter liegende Fläche umfasst ca. 28 Hektar. Nach der Fertigstellung des Lückenschlusses hätten die Stromliegeplätze vom Liegeplatz 1 bis zum Liegeplatz 9 eine zusammenhängende Gesamtlänge von rund 3,6 km.
Der Bau einer solchen Hafenanlage muss von langer Hand geplant sein. „Das Team in Cuxhaven hat in dieser wichtigen Phase tolle Arbeit geleistet und den geplanten Lückenschluss entscheidend voran getrieben“, sagt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG. Für die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens hat NPorts verschiedene Gutachten eingeholt: Unter anderem ein statisches Gutachten, eine Simulationsstudie zu Schiffsmanövern sowie Untersuchungen zum Baugrund. In weiteren Gutachten spielt die Umwelt eine entscheidende Rolle. So gibt es beispielsweise eine Umweltverträglichkeitsstudie, einen landschaftspflegerischen Begleitplan und ein ornithologisches Gutachten. Der geplante Bau stellt einen Eingriff in die Natur dar. Um hier ein Gleichgewicht zu schaffen, hat die Hafengesellschaft entsprechende Kompensationsflächen erworben. Die Gesamtgröße dieser Flächen beträgt 65 Hektar. Insgesamt besitzt Niedersachsen Ports Kompensationsflächen im Umfang von 857 Hektar.
Der Antrag für die Planfeststellung ist auf Grundlage der eingeholten Expertisen entstanden. Niedersachen Ports hat ihn nun dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Standort Lüneburg, zur Vollständigkeitsprüfung vorgelegt. NPorts geht davon aus, den sogenannten Planfeststellungsbeschluss innerhalb der nächsten zwei Jahre zu erhalten. Darauf folgen die europaweite Ausschreibung des Terminals sowie ein EU-Notifizierungsverfahren. Erst danach kann mit dem Bau begonnen werden. Vor Baubeginn wird außerdem auch der Betrieb des entstehenden Terminals öffentlich und europaweit ausgeschrieben.












