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Triple Play bleibt bis 2010 Nische im Europäischen TK-Markt

12.10.200621:59 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Experten: Auch in Deutschland bislang nur fragmenthafte Ansätze

Stuttgart/Freiburg, 12.10.2006 – Triple Play, also das kombinierte Angebot aus Telefon, Internet und TV aus der Hand des gleichen Anbieters, wird in Deutschland auf absehbare Zeit noch ein Nischenmarkt bleiben. Wie aus einer aktuellen Experten-Befragung von Portel.de zusammen mit Triple Play Consult hervorgeht, wird das Marktvolumen in Westeuropa auch im Jahr 2010 mit drei bis 10 Mrd. Euro erst einen Bruchteil der „klassischen“ TK-Märkte wie Mobilfunk und Festnetz ausmachen. Kurzfristig werden demnach bei der Vermarktung der Angebote weniger der breite Massenmarkt als vielmehr junge, technik-affine Nutzer sowie Kunden mit DSL- und Kabelanschluss im Vordergrund stehen.



In der Praxis ist es mit Triple Play in Deutschland somit noch nicht weit her. Die Mehrheit der Experten (79%) sehen bisher lediglich fragmenthafte Ansätze von 3P-Angeboten am Markt, aber noch kein echtes integratives Angebot. Allerdings sind über 68 Prozent der Experten der Meinung, dass 3P für TK-Unternehmen mittelfristig einen sehr hohen Stellenwert im Wettbewerb um den Kunden einnehmen wird.

Wie aus der bundesweiten Befragung mit dem Titel „Triple Play - Herausforderung für die nächsten Jahre“ weiter hervor geht, sind ein breitbandiger Netzzugang (DSL/WiMax/Kabelanschluss), attraktiver Content und das Angebot von IP-TV aus einer Hand nach Einschätzung der Experten die wichtigsten Komponenten für ein Triple Play-Angebot. Von deutlich geringerem Stellenwert sind demnach der Telefonanschluss sowie mobiles Breitband (UMTS) oder Mobile-TV. Insbesondere die Aspekte „Preisvorteil“ und „Alles aus einer Hand“ gelte es, den Kunden bei der Vermarktung mit schmackhaft zu machen, meinen mehr als drei Viertel der Befragten.

Zwischen 30 und 50 Euro im Monat liegt nach Schätzung von 53 Prozent der Experten der Betrag, den Kunden bereit sind für ein integratives 3P-Angebot auszugeben. Über 31 Prozent der Befragten halten eine monatliche Gebühr zwischen 50 und 100 Euro für möglich.

Über 84 Prozent der Experten glauben, dass der richtige Content in der richtigen Aufbereitung ausschlaggebend für den Erfolg des 3P-Angebotes ist. Sie wünschen sich daher eine für alle zugängliche Content-Plattform (> 76%) und beurteilen die Entwicklung und Vermarktung von Medieninhalten und -formaten auch gemeinsam mit den Medienunternehmen positiv (> 65%).

Vor allem die verschiedenen Technologieplattformen, die über Schnittstellen zu integrieren sind, sehen die Experten noch als wichtigste Hürde bei der Einführung von 3P-Angeboten im Markt. Aber auch unternehmensinterne Zielkonflikte zwischen den Sparten werden von fast zwei Drittel der Befragten als bedeutend angesehen. Die Bereitstellung von 3P-Endgeräten wird als weniger kritisch eingestuft.

Die klassischen Vertriebskanäle wie Shops oder Service Provider gelten nach wie vor auch bei 3P-Angeboten als wichtig. Allerdings wird der Online-Shop nach Meinung der Experten an Bedeutung deutlich zunehmen. Über 77 Prozent der Befragten stufen ihn als wichtig ein. Ebenso gelten Call Center (outbound) und Direct Marketing-Aktionen als bedeutende Vertriebskanäle.

Die Befragung wurde im August 2006 von Portel.de und Triple Play Consult mittels Fragebogen und Direct mailing unter ausgesuchten Experten in Unternehmen der Telekommunikations- und Medienbranche durchgeführt. Grundgesamtheit der Ergebnisse sind 40 Antwortbögen.

Die Details der Studie können auf den Webseiten heruntergeladen werden unter:

http://www.portel.de
http://www.triple-play-consult.de

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