(openPR) Es war im Jahr 1982 als Zahnimplantate auch hierzulande Anerkennung fanden. In diesem Jahr wurde die zahnärztliche Implantologie durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) als wissenschaftlich erprobt angesehen und 1988 folgte eine Aufnahme in die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Wenngleich das Zahnimplantat vergleichsweise jung ist, handelt es sich längst um die gängigste und wirkungsvollste Methode für Zahnersatz. Die Besonderheit besteht darin, dass nicht nur eine Krone gesetzt wird, sondern auch komplett künstliche Zahnwurzeln existieren. Diese bestehen oftmals aus dem biokompatiblen Metall Titan und verwachsen mit dem Kieferknochen, sodass selbst auf einem Röntgenbild kein Übergang mehr erkennbar ist. Die Haltbarkeit liegt bei bis zu 40 Jahren und bei ausreichender Hygiene und regelmäßiger Prophylaxe kann für den Zeitraum von zehn Jahren sogar eine fast 100-prozentige Garantie gegeben werden.
Zahnimplantate einfach einsetzen lassen
Der chirurgische Eingriff für ein Zahnimplantat wird von einem erfahrenen Kieferchirurgen mit viel Routine durchgeführt. Bevor das eigentliche Implantat gesetzt wird, bedarf es allerdings des Knochenaufbaus, der so genannten Kieferaugmentation. Des Weiteren ist oftmals auch eine Knochenverdichtung erforderlich, um dem Zahnimplantat den notwendigen Halt zu verleihen. Das endgültige Verwachsen von Zahnimplantat und Knochen wird Osseointegration genannt.
Zahnimplantate bieten eine Fülle an Vorteilen wie eine Verbesserung der Kaufähigkeit, des Sprechens und der Ästhetik gegenüber einem fehlenden Zahn. Des Weiteren sorgt die Methode für eine geringere Belastung der Schleimhäute und eine Schonung der restlichen (natürlichen) Zähne.
Statistiken zu Zahnimplantaten
Zahnimplate werden stets individuell eingesetzt. Aus diesem Grund existieren mehrere Hundert Formen und Anwendungsmöglichkeiten. Die Universität Bern hat hierzu eine Studie vorgelegt, die die häufigsten medizinischen Situationen nennt:
51,6 Prozent entfallen auf Zahnimplantate bei fehlenden einzelnen Zähnen
23,5 Prozent betreffen Zahnimplantate in Freiendsituationen
In 16,9 Prozent der Fälle überbrücken Zahnimplantate Schaltlücken oder mehrere Zähne
Zuletzt sind auch noch komplett zahnlose Kiefer zu nennen, die jedoch nur mit acht Prozent zu Buche schlagen.











