(openPR) - Moodpath (https://mymoodpath.com/de/), die App zum Erkennen und Behandeln von Depressionen, wurde seit ihrem Start Ende 2016 von über 1 Million Menschen in 45 Ländern heruntergeladen, davon über 850.000 mal allein in 2018.
- Im Jahr 2016 von Mark Goering und Felix Frauendorf gegründet, wurde das CE zertifizierte Medizinprodukt gemeinsam mit Psychotherapeuten, Ärzten und Betroffenen entwickelt und ist inzwischen die führende Depressions-App in Europa, Nordamerika und Südostasien.
- Aurora Health, das Unternehmen hinter Moodpath, hat bisher insgesamt 2,7 Millionen Euro Kapital durch namhafte Investoren wie Holtzbrinck Ventures aufgenommen und will im Jahr 2019 international weiter expandieren sowie die Angebote der App ausbauen.
Berlin, 22.01.2019 – Es ist ein globales Problem: Laut den neuesten Zahlen der WHO leiden jährlich weltweit mehr als 300 Millionen Menschen an Depressionen, jeder Vierte ist mindestens einmal in seinem Leben von der psychischen Erkrankung betroffen. Das Fatale: Bei über 50 Prozent der Betroffenen wird die Krankheit nie erkannt – eine Versorgungslücke, die zu einem umso höheren Leidensdruck führt.
Um erste Symptome rechtzeitig zu identifizieren und eine mögliche Depression damit schon vor dem Arztbesuch zu erkennen, haben Felix Frauendorf und Mark Goering im Frühjahr 2016 ihr Unternehmen gegründet und ein halbes Jahr später ihre App ‚Moodpath‘ vorgestellt. Mit Erfolg: Inzwischen ist sie in 45 Ländern verfügbar und wurde mehr als eine Million Mal heruntergeladen – 95 Prozent davon organisch und ohne Marketing. Damit ist Moodpath die derzeit am besten bewertete App für Depressionen und psychische Gesundheit im App Store und Google Play Store in Europa, Nordamerika und Südostasien.
Mobiler Begleiter: Mit interaktiven Kursen und Übungen die emotionale Gesundheit stärken
Mit einem wissenschaftlich entwickelten Screening ermöglicht es Moodpath, Depressionen zu erkennen und zu dokumentieren. Gemeinsam von Psychologen, Ärzten und Betroffenen entwickelt, begleitet die App ihre Nutzer mit drei täglichen Frageblöcken zu ihrem emotionalen und körperlichen Wohlbefinden. Dabei helfen dem Nutzer Fragen wie „Machen es dir deine Beschwerden schwerer, deine Verpflichtungen zu erfüllen?” oder „Traust du dir gerade weniger zu?”, die anschließend durch einen adaptiven Algorithmus ausgewertet werden, der sich an jeden einzelnen Nutzer anpasst.
Im Anschluss an dieses Screening gibt die App alle zwei Wochen eine fundierte Einschätzung darüber ab, ob und wie stark ausgeprägt Symptome einer Depression vorliegen. Auf Wunsch kann das Ergebnis als Arztbrief zusammengefasst werden – das erleichtert sowohl den Betroffenen als auch den Ärzten und Therapeuten den Einstieg in ein Erstgespräch. Mehr als 220.000 dieser Arztbriefe hat Moodpath bereits weltweit erstellt.
Das Screening findet per Smartphone und in Echtzeit statt. So umgeht die App das Problem, das in der Psychotherapie als Erinnerungsverzerrung bekannt ist: Betroffene sprechen beim Therapeuten rückblickend über ihre Emotionen und Gedanken. Moodpath zeichnet Stimmungsverläufe deutlich präziser auf und erkennt Symptome besser. „Wenn man zweimal schlecht geschlafen hat, denken viele Menschen rückblickend, sie hätten 14 Tage schlecht geschlafen,” erläutert Psychologe und Mit-Gründer Mark Goering. „Therapeuten stehen bei der Diagnose psychischer Erkrankungen immer wieder vor der Schwierigkeit, sich auf die subjektiven Momentaufnahmen von Patienten verlassen zu müssen. Mit Moodpath lösen wir dieses Problem.“
Nutzer können über die App nicht nur langfristig ihren Stimmungsverlauf abbilden: Kurse der App bieten hilfreiche Übungen und Techniken aus der Verhaltenstherapie, die jederzeit abrufbar sind und das emotionale Wohlbefinden steigern können. Die lange Wartezeit auf einen Therapieplatz wird somit überbrückt und eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll unterstützt. Auch nach einer abgeschlossenen Psychotherapie kann die App damit einem möglichen Rückfall entgegenwirken. Als eine von wenigen Gesundheits-Apps ist Moodpath als Medizinprodukt CE zertifiziert.
Pläne für 2019: Ausbau der Technologie und weitere Expansion, um die Versorgungskette psychischer Erkrankungen global zu unterstützen
Während seiner Ausbildung zum Psychotherapeuten beobachtete Mark Goering, dass selbst schwer depressive Patienten mit stark vermindertem Antrieb ihr Smartphone immer griffbereit haben. Das kann man in der Diagnostik nutzen, fand er. Auch Felix Frauendorf, der zuvor bereits einige Startups mit aufgebaut hat, erkannte das Potenzial einer solchen App. Zusammen entwickelten sie das Konzept für Moodpath und gründeten 2016 ihr Unternehmen. Als ein Team, das psychologische, technologische und unternehmerische Expertise vereint, konnten sie bereits namhafte Investoren von sich überzeugen und insgesamt 2,7 Millionen Euro aufnehmen, darunter Holtzbrinck Ventures und Heartbeat Labs.
Das Berliner Startup arbeitet eng mit Kliniken und Forschungsunternehmen wie der Dr. Becker Klinikgruppe, der Schön Klinik und der Charité Berlin zusammen. Der Gedanke dahinter: Eine Psychotherapie soll durch Moodpath nicht ersetzt, sondern ideal begleitet und unterstützt werden. Weitere Studien und Projekte mit der FU Berlin, der Columbia University in New York und dem Max-Planck-Institut in München laufen oder stehen kurz vor dem Abschluss.
Dr. Leonhard Schilbach, geschäftsführender Oberarzt und Forschungsgruppenleiter am Max -Planck-Institut, kommentiert: „Ich verfolge die Entwicklung der Moodpath App schon lange und schätze besonders die kontinuierliche wissenschaftliche Evaluation der App. Moodpath ist ein sehr ausgereiftes E-Mental Health Tool, das sowohl in der Allgemeinbevölkerung als auch für spezielle Zielgruppen wie Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung sehr hilfreich sein kann. Die zur Forschung verwendeten Daten können dazu beitragen besser zu verstehen, wie individuelle Depressionsverläufe sich unterscheiden und wem welche Therapien wirklich helfen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit!“
Der nächste Schritt: Moodpath will eine weltweit führende Technologie entwickeln, die alle Schritte der Versorgungskette digital begleitet und eine klassische Gesprächstherapie sinnvoll ergänzt. Um mehr Betroffene zu erreichen, will das Startup die Angebote von Moodpath bis zum Ende des Jahres erweitern. Eine Expansion in neue Regionen wie Lateinamerika ist geplant und auch die bereits bestehenden Märkte in Europa, den USA und Asien sollen weiter ausgebaut werden. Das Unternehmen plant außerdem Partnerschaften mit führenden Versorgern und Krankenkassen zu etablieren.
Bildmaterial: https://mymoodpath.com/de/presse/
















