(openPR) Der sympatische polnische Formel 1 Pilot Robert Kubica wurde offensichtlich beim großen Preis von Japan durch den eigenen Teamkollegen absichtlich aufgehalten. Der Pole war auch laut Statistik mit wesentlich besseren Zeiten von Anfang an unterwegs und fuhr viele Runden direkt hinter Heidfeld her, doch dieser machte keine Anstalten das schnellere Auto passieren zu lassen, um sein Pünktchen auf dem 8. Rang nicht zu verlieren. Erfuhr das polnische Boulevardblatt "Super Express".
Es ist eigentlich Usus im Autorennsport, dass man während des Rennens schnelleren Kollegen aus dem eigenen Team Platz macht, wenn die Situation dies zulässt. Beim BMW Sauber Fahrer Nick Heidfeld scheint diese ungeschriebene Regel jedoch noch nicht angekommen zu sein, denn er ließ Kubica beim vorletzten Rennen der Saison einfach nicht durch.
Für BMW ist es zudem außerordentlich wichtig, zur Kontruktsteurs WM noch einige Pünktchen mehr einzufahren, denn sie liegen fast gleichauf mit dem Toyota Team, dessen Fahrer gerade in Suzuka direkt vor Heidfeld ins Ziel fuhren. Der wagemutige Kubica hätte vielleicht noch das eine oder andere Auto überholen können, aber mit diesem Teamkollegen hatte er keine Chance.
Zum letzten Rennen der Formel 1 Saison am 22, Oktober in Brasilien wird der deutsche Pilot sicherlich dann auch einmal mehr in den Rückspiegel schauen.














