(openPR) Die schrecklichen Bilder vom Horror-Crash in Montreal haben wir alle noch vor Augen. Nur eine Woche nach dem Unfall geben die Formel 1 Piloten an diesem Wochenende wieder Vollgas. Auf einer der gefährlichsten Strecken der Welt...
Heute im neuen speed-magazin.de - In Indianapolis herrscht Crash-Faktor 10: Indy ist zusammen mit Montreal der Kurs mit den meisten Tücken, noch schwieriger als Monte Carlo oder Monza. Warum ist der Großen Preis der USA (Sonntag, 19 Uhr, RTL und Premiere live) so gefährlich:
Erstens: Indy hat die einzige Steilkurve der Formel 1 mit 9 Grad Neigungswinkel.
Zweitens: Mit über 1822 Metern besitzt die US-Piste das längste Vollgas-Stück. 24 Sekunden Maximal-Speed, das bedeutet eine Höchst-Geschwindigkeit von 335 km/h.
Drittens: Das Infield besteht aus zehn Kurven, ist sehr breit. Hier kann überholt werden bis der Arzt kommt – im wahrsten Sinne des Wortes...
Formel-1-Experte Hans-Joachim Stuck: „Das Infield ist extrem kurvig, aber unglaublich breit. Da passen auf der Gegengeraden gleich vier Autos nebeneinander. Da wird überholt, mit Messer zwischen den Zähnen. Indianapolis hat praktisch völlig verschiedene Kurse in einem vereint – schnelle Steilwand und eine Zick-Zack-Strecke im Innenraum.“ Höchste Crash-Gefahr besteht in der 1. Kurve nach dem Start. Hier hat es schon viermal gekracht. Und beim Ausgang aus der Steilkurve.
Hier verunglückte Ralf Schumacher zweimal: 2004 brach er sich zwei Halswirbel, musste sechs Rennen pausieren. 2005 bretterte er im Training mit 310 km/h in die Betonmauer. Die Michelin-Reifen waren der Belastung nicht gewachsen. Alle Michelin-Teams sagten ihren Start ab. Das Skandal-Rennen gewann damals der große Schumi. Weil der Druck extrem groß ist: So kämpft Weltmeister Fernando Alonso um seine Stellung als Nr. 1 bei Mercedes. Super-Star Lewis Hamilton, der in der WM-Wertung sensationell führt, hat dem Spanier den Rang abgelaufen. Alonso stänkert: „Wir wussten, dass alle Unterstützung und Hilfe ihm (Hamilton, d. Speed Magazin Red.) gehört.“ Alonso liegt im Kampf um die WM acht Punkte hinter Hamilton. Er muss Sonntag zuschlagen, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Wesentlich entspannter ist dagegen die Situation für BMW-Pilot Nick Heidfeld, obwohl er sich letztes Jahr in Indianapolis kurz nach dem Start überschlug. Der Zweite von Montreal, könnte von dem Mercedes-Zoff profitieren. Ist sogar sein erster Grand-Prix-Sieg drin? Heidfeld selbstbewusst: „Ich habe mir einiges vorgenommen...“
Speed Magazin berichtet das gesamte Wochenende live aus Indy!
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