(openPR) Als ich mir gestern die 3. Etappe der Vuelta a Costa Rica live auf Face anschaute, bekam ich doch einen gewissen Eindruck von Radrennen in südamerikanischen Ländern. Es gab ein Kameramotorrad für das ganze Geschehen. Das eilte oft von hinten nach vorne und zurück. Dazu einen enthusiastischen Kommentator, natürlich in spanisch. Erschreckend und ungewohnt waren die Bilder über den Verkehr. Teilweise gab es Gegenverkehr und oft mussten sich alle an an gestoppten Fahrzeugen auf der Gegenfahrbahn vorbeischlängeln. Das die Bildqualität nicht so überragend ist, machte dann nicht mehr so viel aus.
Schauen sie es sich trotzdem mal an. Der link dazu steht täglich aktuell am Anfang der Seite.
Die Motorradkamera zeigte in der Regel nur die sechs köpfige Spitzengruppe. GPS Daten werden nicht eingespielt. So muss man sich auf den spanischen Kommentator verlassen. Wer das nicht beherrscht hat noch die Bilder. Spannend ist es schon. Auch auf einer eintönigen flachen Etappe, wieder dieser. Die Action kommt dann von anderen.
Die sechs Fahrer waren folgende. Ein Russe, Arthur Ershov, dazu Ricardo Paredes, Cristian Artavia, Serech und Lopez (beide Opticas Deluxe), und der Costaricaner Sebastian Moya. Diese sechs fuhren 115 km alleine auf der langen flachen Straße. Trotz der Hitze und des Windes hatten sie einen Schnitt von 40 Km/h. Gegen Ende des Rennens setzen sich Ershov und Luis Lopez ab. Der Costaricaner Moya versuchte zunächst mitzuhalten, wurde dann aber abgehängt.
Das Finale entschied dann der Russe Ershov für sich. In der Gesamtwertung führt weiterhin der Mexikaner Efren Santos. Die Führung in der Bergwertung besitzt der Costaricaner Roman Villalobos. In allen Wertungen wird sich im Laufe der nächsten Tage noch einiges ändern, denn die schweren Bergetappen stehen noch aus.













