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Erfüllung und Persönlichkeit als Organisationsprinzip

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(openPR) „Der Kampf um Talente ist ein unnötiger, denn eigentlich müsste es einen Kampf um die Merkmale einer sinnvollen Talentsuche geben“ so Dr. Daniel Nummer, Geschäftsführer der PREDICTA|ME GmbH. Wer glaube, dass die im Schul- und Bildungssystem abgefragten Leistungsmerkmale ausreichend seien, um den Erfolg von Mitarbeitern in einer spezifischen Anstellung vorherzusagen, sähe sich häufig getäuscht. So würden Unternehmen keine Talente gewinnen, sondern allzu häufig eher meinungskonforme Mitstreiter. Die Kreativität, die Interessen und Meinungen von Persönlichkeiten erkennen und potentiell einbinden zu wollen, sei von hoher Bedeutung wenn ein Mensch in einer vorgegebenen Umwelt eines Unternehmens erfolgreich agieren soll.



Erst wenn rationale Faktoren wie Tätigkeit und Arbeitgeberleistungen mit einer Kultur des „echten Interesses am Mitarbeiter“ zusammenkommen, können Organisationen mehr Glück am Arbeitsplatz erreichen. Ein glückliches Unternehmen hat eine höhere Chance, dass seine Arbeitnehmer Bestleistungen zeigen. 1 Diese Unternehmen werden zukünftig eine sehr große Strahlkraft entwickeln.

Nimmt man diese Sachverhalte als gegeben, stellt sich die nächste Frage: Was macht den Mitarbeiter zu einem „glücklichen“ Mitarbeiter? Dr. Daniel Nummer verbindet Grundsätze aus naturwissenschaftlichen Feldern der Biologie und Psychologie mit jahrelanger Erfahrung aus Konzernstrukturen – um die Arbeitswelt der Zukunft zu prägen. Er weiß, es sind weniger die „äußeren“ Faktoren wie Gehaltssteigerung, Boni, Firmenwagen oder der betriebseigene Kickertisch, die einen Mitarbeiter glücklicher machen. „Die Effekte solcher Maßnahmen sind eher kurzfristig und nicht anhaltend.“ Der eigentliche Weg bestünde darin, dass Unternehmen authentisch, aufrichtig und mit ehrlichem Interesse auf Mitarbeiter und deren Persönlichkeiten eingehen sollten.

Dementsprechend fokussiert er mit seinem Team in der PREDICTA|ME GmbH auf andere Faktoren. „Wir glauben daran, dass je mehr Erfüllung Mitarbeiter bei den täglichen Aufgaben haben, desto besser können sie ihre Stärken und Begeisterung, ihre Ideen und Perspektiven einbringen – dies führt zur mehr Engagement, Enthusiasmus, höherer Qualität und Ausdauer - und ist sogar tendenziell ansteckend.“
Das Wohlbefinden der Arbeitnehmer ist für Unternehmen ebenso wichtig wie für die Arbeitnehmer selbst, denn es korreliert mit Produktivität und indirekt mit positiver Umsatz/Kosten Bilanz. „Es geht nicht darum, Mitarbeitern jeden Wunsch von den Augen abzulesen.“ Grenzen müssen sinnvoll definiert und kommuniziert werden. Der Dialog zwischen Unternehmen und Mitarbeiter sei entscheidend.

„Psychologen haben eine starke Korrelation zwischen positiven Gefühlen und der Fähigkeit, gut zu funktionieren, aufgezeigt. Diese Faktoren sind untrennbar miteinander verbunden und treiben sich gegenseitig erheblich an. Positive Gefühle sind nicht nur ein Ergebnis aus gutem Funktionieren, sondern führen tatsächlich auch zu gutem Funktionieren (Barbara Fredrickson, Professorin für Psychologie an der University of North Carolina in Chapel Hill). Wenn das Wohlbefinden der Mitarbeiter in der Organisation verbessert wird, stimuliert dies potenziell auch bessere Ergebnisse, sowohl für den Einzelnen als auch für die Organisation als Ganzes.“ 1

Arbeitgeber erkennen häufig nur unzureichend wie das eigentliche Stimmungsbild in den Teams aussieht. Eigentliche Handlungsfelder werden oft nicht erkannt und dem zufolge wird keinerlei Verbesserungsprozess initiiert. „Ein riesengroßes Potenzial zur Steigerung des Unternehmensergebnisses wird hier fast täglich übersehen. Denn sich Werte und Kulturattribute auf „die Fahnen“ zu schreiben, an die niemand so ganz richtig glauben kann, weil sie nicht gelebt werden, führt einerseits zu mehr Distanz zwischen Mitarbeitern untereinander und andererseits zu fehlendem Vertrauen gegenüber dem Unternehmen“, so Dr. Daniel Nummer.

„Unternehmen, die es verstehen sich rechtzeitig auf die Persönlichkeiten in ihren Teams einzustellen, werden die Magneten am Arbeitsmarkt sein und eine sehr große Anziehungskraft auf die besten Mitarbeiter auswirken.“

Im Jahr 2019 bleiben erneut die Mitarbeiter die glaubwürdigsten und vertrauenswürdigsten Markenbotschafter wenn es um die Qualität einer Arbeitgebermarke geht. Also „Employer Branding“ pur. Die wenigsten Arbeitgeber analysieren jedoch das Stimmungsbild oder Wohlbefinden ihrer Arbeitnehmer im Detail - trotz der bekannten Auswirkungen im produktiven Bereich. „Manchmal wird zum Beispiel mehr Wert auf die Analyse der Fehlzeiten gelegt, als auf die Analyse der Gründe. Und selbst wenn Gründe bekannt sind, werden die Verbesserungsprozesse nicht nachhaltig umgesetzt.“, erläutert Dr. Daniel Nummer.

„Wenn sich Arbeitnehmer am Arbeitsplatz nicht wohlfühlen, ist das teuer für die Unternehmen. Hier sind schnell mal hohe 6-stellige Beträge einzuplanen.“

Eine Studie im Rahmen des „UK Foresight Programme“ über geistiges Kapital und Wohlbefinden ergab, dass Fehlzeiten durch Krankheit, Präsentismus (Präsenz am Arbeitsplatz, jedoch ohne wesentliche Leistungen zu erbringen) und eine hohe Mitarbeiterfluktuation das Land jährlich rund 26 Milliarden Pfund kosten. 1 Unglückliches Personal erbringt mit hoher Wahrscheinlichkeit geringe Leistungen oder verlässt das Unternehmen. 1 Das kann wiederum erhebliche Folgen haben. Ein hoher Personalumschlag bringt zusätzliche Kosten für Personalbeschaffung, Einarbeitung und Unterbrechungen in den Geschäftsabläufen mit sich. Unzureichend motiviertes Personal bedient die Kunden schlecht. Diese beiden Faktoren wirken sich negativ auf den Unternehmenserfolg aus. 1

StepStone bat Arbeitgeber, die Vorteile zu nennen, die sich aus der Arbeit mit glücklichen Arbeitnehmern ergeben. Die fünf am häufigsten genannten Vorteile waren: mehr Engagement, geringerer Personalumschlag, weniger Fehlzeiten, leichtere Gewinnung von neuen Mitarbeitern und eine stärkere Arbeitgebermarke.1

Daher arbeitet die PREDICTA|ME GmbH mit Kunden zusammen, die ein professionelles Interesse daran haben, die Persönlichkeitsmerkmale der Mitarbeiter zu erkennen, zu respektieren und auf deren Basis die jeweils passenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu finden - denn motivierte Mitarbeiter im passenden Umfeld fühlen sich wohler und leisten mehr.

Sehr überzeugend ist dabei eine neue holistische Vorgehensweise. Denn als erstes machen Kunden eine Art "Bestandsaufnahme des Stimmungsbilds" im Betrieb oder in einem Team. "Dadurch erkennen unsere Kunden häufig erstmalig, welche unterschwelligen Ideen oder Kritiken es in einzelnen Einheiten gibt - und dass in wenigen Minuten und ohne teure Software", so Dr. Daniel Nummer. Danach werden Handlungsfelder definiert und umgesetzt.

In einem nächsten Schritt werden Analysen durchgeführt, die u.a. die Persönlichkeitsmerkmale von Bewerbern, Mitarbeitern und Führungskräften vergleichend zu den jeweiligen Anforderungen an eine Position darstellen. Für das Unternehmen werden sogar spezifische persönliche Fragen für das Bewerbungsgespräch generiert. Dadurch verbessert sich die Auswahl von Bewerbern, die Qualität der Zuteilung von Aufgaben und die Leistungsfähigkeit der Führungskräfte. "Es kommt eben nicht darauf an, ob der Lebenslauf und das Anschreiben zum Unternehmen passen, sondern vielmehr, ob das Personen-Umwelt-System dynamisch funktionieren kann", so Dr. Daniel Nummer. Gepaart mit Puls- und Gesundheitsumfrage-Modulen ergibt sich eine ganzheitliche Vorgehensweise, die nur eins im Sinn trägt – Persönlichkeiten wieder in den Vordergrund zu rücken und durch Wohlbefinden Produktivität zu steigern. Es könnte passieren, dass Unternehmen, die mehr Interesse für die Persönlichkeiten in Ihren Organisationen entwickeln, plötzlich feststellen, dass sie von Talenten „umzingelt“ sind. Unternehmen, welche diese Talente frühzeitig erkennen und einsetzen, werden sich einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erschließen können. Die Natur gäbe es schließlich vor: „Survival of the fittest“ - beziehe sich schließlich auf den Grad der Anpassung an die Umwelt nicht auf eine überragende geistige oder körperliche Verfassung.

Quellennachweis:
1 „Glückliche Mitarbeiter – erfolgreiche Unternehmen?“; 2012, Stepstone

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