(openPR) Berliner Künstler Michael Dyne Mieth überrascht mit seiner Guernica-Interpretation G18 in der Innsbrucker Hofburg
Die Ausstellung Guernica – Ikone des Friedens in der Innsbrucker Hofburg wurde um eine großflächige Interpretation vom Berliner Künstler Michael Dyne Mieth bereichert.
Für das Finale der Ausstellung, welche noch bis zum 10.01.2019 geöffnet ist, kann überraschenderweise das in den letzten Monaten entstandene Werk „G18“ des Berliner Künstlers Michael Dyne Mieth erstmals gezeigt werden. Die Guernica-Interpretation des Berliner Talents, ein Triptychon in den Maßen von sage und schreibe 3,50 x 7,77m, ist auf Anfrage des Veranstalters während der vergangenen Wochen, in denen das Ausstellungsprojekt in Innsbruck lief, entstanden. Es war ein begleitender gemeinsamer Prozess zwischen dem Künstler, dem Kunstmagazin MilionArt Kaleidoscope und den Berliner Mäzenen Raik Puhl und Klaus Fischer.
„Als wir auf Michael Dyne Mieth im Laufe des Septembers im Rahmen der Vorbereitungen und Eröffnung der Ausstellung zugegangen sind, wussten wir noch nicht, wie sich diese Zusammenarbeit gestalten wird. Wir haben es offengelassen, ob und wann seine Guernica-Interpretation entsteht – ursprünglich war es auch nicht für eine Ausstellung angedacht. Ihn mit Terminen oder Ankündigungen unter Druck zu setzen, wäre nicht sinnvoll gewesen. Nun ist sein Guernica-Werk fertig und wir freuen uns sehr, dass wir das Gemälde aufgrund der Verlängerung noch über einen Monat dem Publikum zugänglich machen können. Michael hat uns kurzerhand vorgestern mit dem Anlieferungstermin und dem Bild- und Videomaterial konfrontiert. Für uns und die Ausstellung ist es ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk“, erklärt Magdalena Froner seitens der Veranstalter.
Michael Dyne Mieth ist für Überraschungen bekannt
Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin, als er gemeinsam mit anderen internationalen Künstlern und Personen des Zeitgeschehens, darunter Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, eingeladen war, einen der 1.000 überdimensionalen Dominosteine zu gestalten, die am 9. November 2009 beim „Fest der Freiheit“ vor dem Brandenburger Tor zu Fall gebracht wurden, wurde Michael Dyne Mieths Dominostein als einziger von Tausend ausgewählt, um für die anschließende Auktion auf dem 111. Berliner Presseball versteigert zu werden.
2011 erfand er eine neue Technik namens „mit dem Auto über die Leinwand“, bei der in Farbe getränkte Reifen eines Kraftwagens genutzt werden, um Spuren auf einer Leinwand zu hinterlassen und diese zu einem späteren Zeitpunkt für die Weiterarbeit zu nutzen.
2014 gestaltete er für die Berliner Unternehmerin und Rennfahrerin Heidi Hetzer den Oldtimer „Hudo“, mit dem sie im Juli 2014 zu einer zweijährigen Weltreise aufgebrochen ist.
Mit alten Verpackungsmaterialien und dem Ziel der Nachhaltigkeit baute er 2015 für die Eröffnung des Innovation Center openBerlin bei der Aktion „art meets technology“ eine überlebensgroße Skulptur in Form eines Roboters. Während des Entstehungsprozesses der Skulptur „Recycle“, wurden Michael Dyne Mieth’s Bewegungen über einen mit Sensoren ausgestatteten Bodysuit aufgezeichnet und konnten somit für die Museumsbesucher als 3D-Visualisierung unter dem Namen „the data of creativity“ zur Verfügung gestellt werden.
Bei der Portrait-Malerei fokussiert sich Michael Dyne Mieth vor allem auf prominente Personen der Öffentlichkeit. So malte er beispielsweise den Ex-US-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Barack Obama, dessen Schwester und Vater. Im April 2016 in Hannover übergab Schwester Auma Obama ihrem Bruder zwei Portraits von Michael Dyne Mieth. Für die „4th Annual Charity Cocktail and Art Auction“ der „Prince Albert II of Monaco und Stelios Philanthropic Foundation“ stiftete er ein Portrait der Königsfamilie, welches in Monaco an diesem Abend versteigert wurde.
Was mit seinem eindrucksvollen Werk „G18“ in Innsbruck im Anschluss an die Ausstellung passiert, darauf will sich der Künstler heute noch nicht festlegen: „Eine gute Frage. In erster Linie freut es mich, dass das Werk in der Innsbrucker Hofburg ausgestellt wird und ich damit einen persönlichen Beitrag zu diesem Friedensprojekt leisten kann. Was ich danach damit anstelle, wird sich zeigen, aber vielleicht kommt ja ein Vorschlag von den Tirolerinnen und Tirolern… Von coolen Ideen lasse ich mich schnell überzeugen“, so der Berliner Künstler.











