(openPR) Stockholm, 24. Oktober 2018 – Am 25. Oktober findet der World Ecolabel Day statt, an dem Produkte und Dienstleistungen gewürdigt werden, die unabhängig auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft wurden. Es behaupten jedoch viele Umweltlabels und -Standards von sich, dass sie den Nachweis für ein nachhaltigeres Produkt erbringen. Wie kann man also seriöse von unseriösen Angeboten unterscheiden?
Einkaufsabteilungen wollen zunehmend ihren Beitrag dazu leisten, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben, indem sie die Beschaffung als Instrument dafür verwenden. Ihre Herausforderung besteht oft darin, nachhaltigere Produkte von anderen zu unterscheiden, deren Hersteller sie nur vermeintlich als umweltfreundlich vermarkten. Doch gerade vertrauenswürdige Umweltlabels tragen dazu bei, verantwortungsvolle Entscheidungen zu vereinfachen, was wiederum einen echten Vorteil für die Umwelt bedeutet.
"Als Käufer hat man die Macht, etwas zu bewirken. Kaufentscheidungen haben einen direkten Einfluss auf das Verhalten der Industrie und können somit die Entwicklung nachhaltigerer Produkte vorantreiben", sagt Clare Hobby, Director for Purchaser Engagement bei TCO Development.[1]
Um eine nachhaltigere Beschaffung sicherzustellen, müssen jedoch eine Reihe von Faktoren berücksichtigt werden. Diese Kriterien sollten sich an den Auswirkungen des Produkts hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg orientieren. Um zu entscheiden, ob Produkte tatsächlich den festgelegten Kriterien entsprechen, muss die Einhaltung der Vorschriften von einer unabhängigen Instanz überprüft werden.
"Kriterien, die nicht stetig überprüfbar sind, erfüllen ihren Zweck nicht. Man muss daher in der Lage sein, die Einhaltung der Produktkriterien jederzeit zu überprüfen und einen Einblick in die Lieferkette haben. Nur dann kann man sehen, was wirklich vorgeht. Zudem muss sichergestellt sein, dass die Industrie ihrer Verantwortung gerecht wird, im Falle von auftretenden Problemen, diese zu korrigieren. All dies erfordert Zugang und Fachkompetenz", so Hobby weiter.
Der Vorsitzende des Global Ecolabelling Network, eines weltweiten gemeinnützigen Zusammenschlusses von Drittanbieter-Umweltlabels, Björn-Erik Lönn führt weiter aus:
"Durch die Verwendung eines Typ-1-Umweltlabels, das der internationalen ISO Norm 14024 entspricht, kann man sicher sein, dass die Kriterien relevant sind, den gesamten Produktlebenszyklus abdecken und eine unabhängige Überprüfung der Konformität beinhaltet."
Wenn sich weltweit Organisationen zunehmend für vertrauenswürdige Umweltlabels mit einem öffentlich einsehbaren Kriterienkatalog und einem offenen Entwicklungsprozess interessieren, führt dies zu einer größeren Übersicht und gemeinsamen Spielregeln. Das bedeutet auch, dass Einkäufer der IT-Branche gemeinsam eine starke Botschaft senden, dass Hersteller Verantwortung zu übernehmen haben", so Björn-Erik Lönn abschließend.
Der Global World Ecolabel Day zielt darauf ab, die Käufer für nachhaltiges Einkaufen zu sensibilisieren, wie für Typ-1-Umweltlabel. Zudem wird er vom Global Ecolabel Network, GEN, koordiniert. Alle Mitglieder von GEN werden regelmäßig überprüft, um sicherzustellen, dass sie den Richtlinien der ISO 14024 entsprechen.
Erfahren Sie am 25. Oktober mehr über Typ-1-Umweltlabel im Webinar von TCO Development: Umweltlabel richtig verwendet - ein Instrument für eine nachhaltige Beschaffung
[1] TCO Development ist die Organisation hinter der Nachhaltigkeitszertifizierung für IT-Produkte, TCO Certified.
















