(openPR) Praxisnah und branchenspezifisch ist das duale Studienkonzept der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in Brühl seit ihrer Gründung vor fünf Jahren. Zukünftig sollen IT-gestützte Geschäftsprozesse sogar direkt vor den Augen der Studierenden auf dem Bildschirm im Seminarraum ablaufen. Denn die Hochschule will Software-Produkte der SAP, des weltweiten Marktführers im Bereich betriebswirtschaftlicher Standardsoftware, in der Lehre einsetzen, um sie zukünftigen Anwendern frühzeitig nahe zu bringen.
„Unsere Studierenden sollen so Gelegenheit bekommen, schnell Routine im Umgang mit der Software zu entwickeln, aber das ist eigentlich nur ein Nebeneffekt“, betont Prof. Dr. Rainer Paffrath, Dozent für Wirtschaftsinformatik an der EUFH. „Eigentlich geht es viel mehr darum, umfassende Geschäftsprozesse vom Auftrag bis hin zu After Sales Aktivitäten am Rechner zu entwerfen und nachzuvollziehen, ganz so, als säße man mitten im Unternehmen.“
Der Software-Hersteller fördert an der Uni Magdeburg und an der TH München zwei Zentren, über die sich Hochschulen an SAP anschließen können. In Magdeburg haben bereits über hundert Hochschulen deutschlandweit diese Gelegenheit wahrgenommen. Von dort sind jetzt Prof. Dr. Paffrath und Prof. Dr. Johannes Wolf, Dekan des Fachbereichs Logistikmanagement, zurückgekehrt. Sie nutzten die Chance zu einer SAP-Schulung, um ihr Wissen anschließend an der EUFH weitergeben zu können. „Nach unserer Erfahrung haben unsere Kooperationspartner aus der Wirtschaft ein lebhaftes Interesse daran, dass die Studierenden fundierte SAP-Kenntnisse erwerben“, weiß Prof. Dr. Wolf.
Die Studierenden der Fachbereiche Wirtschaftsinformatik, Handel, Industrie, Logistik, Bauwirtschaft oder Finanz- und Anlagemanagement sollen unter fachkundiger Anleitung und auf anschauliche Weise die Möglichkeit bekommen, Geschäftsprozesse für ihre jeweiligen Branchen mit den Werkzeugen von SAP ablaufen zu sehen. „So wird schnell klar, dass man Software nicht einfach wie eine neue Hose von der Stange kaufen kann, sondern dass man Verständnis für die darin abgebildeten Geschäftsprozesse entwickeln muss“, so Prof. Dr. Paffrath.
„Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung“, kurz SAP, das heute weltweit agierende Unternehmen mit Hauptsitz in Walldorf, hat 1972 klein angefangen, als fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter sich mit der Vision selbstständig machten, ein Software-Komplettpaket zu entwickeln, das verschiedenste Geschäftsbereiche mit einbezieht. Was zunächst nur für große Unternehmen und Konzerne geeignet zu sein schien, ist heute dank vieler Neuerungen wie beispielsweise einer einheitlichen grafischen Oberfläche auch für kleine und mittlere Betriebe längst nichts Ungewöhnliches mehr. Heute nutzen viele Millionen Anwender in Unternehmen rund um den Globus SAP-Lösungen zur Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse.
Zu diesen Anwendern werden voraussichtlich schon bald auch viele Absolventen der Europäischen Fachhochschule gehören. Mit den Erfahrungen aus ihrer Studienzeit werden sie in der Lage sein, in ihren jeweiligen Unternehmen mit Unterstützung der ihnen vertrauten Software Geschäftsprozesse zu gestalten und Abläufe noch besser zu koordinieren.
Renate Kraft
(Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Europäische Fachhochschule
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