(openPR) Die Kantorei Immanuel-Nazareth führt Wolfgang Amadé Mozarts Requiem in d moll (KV 626) in der Fassung von Franz Beyer auf. Kontrastierend erklingen nahöstliche Lieder, vorgetragen vom Syrischen Friedenschor.
Das Konzert findet statt
am Samstag, den 10. November 2018, um 18:00 Uhr
in der Immanuelkirche, Allensteiner Straße 7, 8129 München,
in Kooperation mit dem nazareth.projekt.
Eintrittskarten zum Preis von 15 €, ermäßigt 10 €, sind an der Abendkasse erhältlich.
Ausführende:
Syrischer Friedenschor
Leitung: Ahmad Abbas
Jasmin Maria Hörner (Sopran)
Veronika Sammer (Alt)
Q-Won Daniel Han (Tenor)
Martin Burgmair (Bass)
Ensemble Diagonal
Kantorei Immanuel-Nazareth
Leitung: Christian Seidler
Mozart’s Requiem – Fragment und Mythos
Wenn das allerletzte, unvollendete Werk eines Komponisten, der nur 36 Jahre alt wurde, eine anonym bestellte Totenmesse ist, kann man sich das Schicksal von Mozarts "Requiem" ausmalen. Schon bald rankten sich Mythen und Gerüchte darum – bis hin zum geheimnisvollen "Boten aus dem Jenseits" als Auftraggeber. Musikalisch hat es seit den Ergänzungen des Mozart-Schülers Süßmayr neben Zweifeln an der Echtheit sogar Plagiatsvorwürfe gegeben: Mozart habe Händel kopiert. Dass bis heute Dutzende von Bearbeitungen vorliegen, zeugt jedoch von der existenziellen Tiefe und Anziehungskraft dieses "Fragments".
In der Fassung von Franz Beyer, die auch Nicolaus Harnoncourt übernahm, werden Spezialisten für historische Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten den Chor und die Solisten begleiten.
Dialogisches Konzerterlebnis mit dem „Syrischen Friedenschor“
Einen ganz besonderen Akzent setzt der "Syrische Friedenschor", der kontrastierend seine eigene Klangsprache mit mittelöstlicher Trauermusik einbringen wird. Fremdheit wird durch diese unterschiedliche musikalische Sprache und die geografische Entfernung spürbar.
Mozarts letztes, mythenumranktes Werk bietet sich wie kaum ein anderes an, in den Dialog mit dieser Musik zu treten. Das Erleben von Trauer und aufkeimender Hoffnung wird fühlbar. Der Kontrast der musikalischen Sprachen ist erlebbar und emotionale Gemeinsamkeiten werden deutlich.
Dieses dialogische Konzertereignis möchte beitragen, die Scheu vor Zuwanderung abzubauen, indem der Zuhörer von trennender Fremdheit zu mehr Verbundenheit findet, und Integration fördern.
Website:
http://www.evangelische-termine.de/veranstaltung_im_detail4225369.html?PHPSESSID=g6omk6nuhgogip7eddvcv3tvg0&popup=1&css=none
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
bei Fragen zur Pressemitteilung können Sie mich (Barbara Lucke) ansprechen, für Interviews oder Details bzgl. der Kooperation mit dem Syrischen Friedenschor bitte Christian Seidler. Vielen Dank!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++











