(openPR) Mittweida/Chemnitz, 29. September 2006. Das mittelsächsische Hochtechnologie-Netzwerk InnoSachs zog in Mittweida in Sachsen Bilanz. Das vom BMBF geförderte Vorhaben hat seit sechs Jahren die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region entscheidend vorangetrieben. So konnten mehr als 100 Forschungsprojekte initiiert werden. Die durch das Projekt verstärkte Innovationstätigkeit der regionalen Wirtschaft sorgte für eine positive Entwicklung in Unternehmen. Die 53 am Projekt beteiligten Partner haben über die Projektlaufzeit eine positive Entwicklung genommen. So entstanden rund 400 Arbeitsplätzen. Unternehmen verzeichnen ein Umsatzwachstum von 114 auf 180 Millionen Euro. Der Bund hatte das Vorhaben mit 18 Millionen Euro gefördert, die Partner selbst brachten Eigenmittel in Höhe von 12 Millionen auf.
Auf dem Statusseminar in Mittweida präsentiert das Projekt InnoSachs die Ergebnisse der in den vergangenen fünf Jahren getanen Arbeit. In einer Ausstellung werden Produkte, wie beispielsweise ein Roboterarm aus einem neuartigen Kunststoffverbund gezeigt. Durch die in Produkte umgesetzten Forschungsergebnisse konnten 18 Unternehmen gegründet werden. Für Dr. Torsten Thieme, Geschäftsführer und Gründer von memsfab GmbH Chemnitz, brachte das Projekt einen zusätzlichen Vorteil:
„Das Projekt InnoSachs war die Grundlage für die risikooptimierte Gründung des Hochtechnologieunternehmens memsfab GmbH. Dies war die Grundvoraussetzung zur Entwicklung eines Netzwerkes von klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Region, die eine Wertschöpfungskette in der Region neu aufgebaut haben und damit die Herstellung von Produkten ermöglichen, die in dieser Komplexität bisher hier nicht angeboten wurden.“
Die Zahl der Beschäftigten im Netzwerk ist in den Jahren 2000 bis 2005 um rund 400 gestiegen und liegt aktuell bei 1.738. Im gleichen Zeitraum stiegen der Umsatz, von 114 auf 180 Mio. Euro, und die Exportquote von 11 auf 18%. Seit dem Start von InnoSachs im Jahr 2001 wurden im Netzwerk 18 Unternehmen gegründet. Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Die Evaluation der insgesamt 103 Projekte kommt zu dem Schluss, dass sich vor allem der Umsatz der Netzwerkpartner bis 2008 auf 220 Mio. Euro weiter erhöhen wird. Auch mit einer Zunahme der Beschäftigungsverhältnisse, um weitere 160, auf rund 1.900, ist zu rechnen.
Die Geschäftsstelle InnoSachs der GWT übernahm alle Aufgaben, die mit dem Aufbau des Netzwerkes und deren Pflege in Verbindung stehen. Daneben oblag es den Projektmanagern, Entwicklungsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu initiieren, entwickeln und koordinieren. Zum Projektabschluss wurde eine umfassende Evaluation durchgeführt. Im Netzwerk InnoSachs waren 53 Partner integriert.
„Die erfolgreiche Arbeit der Geschäftsstelle InnoSachs wird nach Ablauf des Projektes als Profitcenter der GWT weitergeführt. Wir orientieren uns verstärkt auf das Management von Einzel- und Verbundprojekten mit Partnern aus der Wirtschaft bzw. aus Wissenschaft. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit wird die Verwertung von wissenschaftlichen Ergebnissen der Forschungseinrichtungen der Region sein. Hier liegen noch große Potenziale.“, so Sigurd Wätzold, Geschäftsstellenleiter der GWT in Chemnitz und Projektleiter von InnoSachs.
Zum Projekt InnoSachs gehörten u.a. folgende Partner:
GEMAC mbH Chemnitz, SITEC GmbH Chemnitz, LASERVORM GmbH Mittweida, SPL Spindel und Präzisionslager GmbH Döbeln, memsfab GmbH Chemnitz, 3D-micromac AG Chemnitz, NILES SIMMONS GmbH Chemnitz, NRU Präzisionstechnologie GmbH Neukirchen
IMM - Gruppe Mittweida, ACSYS Lasertechnik GmbH Mittweida, Sensortechnik Meinsberg GmbH, RASOMA Werkzeugmaschinen GmbH Döbeln, Fischer GmbH Geringswalde, GESAU – Werkzeuge Glauchau – Gesau, TU Chemnitz, Hochschule Mittweida, Fraunhofer-Institute IWU und IZM Chemnitz
Pressevertreter sind zum Statusseminar InnoSachs herzlich eingeladen:
26. September 2006, 10 bis 14.30 Uhr
Wasserkraftwerk Mittweida, Weinsdorfer Straße 39, 09648 Mittweida
Mehr Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie auf unserer Internetseite
www.GWTonline.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
André Klopsch
0351 87 34 17 12
0170 48 18 665










