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Freiheit von Forschung und Lehre

25.09.201810:34 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Freiheit von Forschung und Lehre
Große Ehre für die Frankfurt UAS: Präsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich unterzeichnet als einer
Große Ehre für die Frankfurt UAS: Präsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich unterzeichnet als einer

(openPR) Frankfurt UAS unterzeichnet als eine der ersten drei deutschen und erste hessische Hochschule für Angewandte Wissenschaften die Magna Charta Universitatum

Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), hat am 18. September 2018 in Salamanca (Spanien) die Magna Charta Universitatum unterzeichnet. Für die Hochschule ist es eine besondere Ehre, zu den ersten drei deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zu gehören, die der Charta beitreten durften. Hessenweit ist die Frankfurt UAS die erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die unterzeichnete. Insgesamt unterzeichneten 75 neue Hochschulen weltweit die Charta. Das Königspaar Felipe VI. und Letizia von Spanien waren bei dem Festakt rund um die Unterzeichnung zugegen.



„In diesem Jahr, 30 Jahre nach dem Entstehen der Magna Charta Universitatum, sind wir als eine der ersten drei Hochschulen für Angewandte Wissenschaften aus Deutschland beigetreten. Damit sind wir aus meiner Sicht in einem der bedeutendsten weltweit agierenden Hochschulnetzwerke federführend für diesen Hochschultyp in Deutschland“, betont Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS. Es unterstreiche den strategischen Anspruch der Frankfurt UAS, die Internationalisierung des Hauses weiter voranzutreiben und selbst ein attraktiver Ort für internationale Hochschulpartner zu sein. „Da das Netzwerk der Magna Charta Universitatum als ein Wertenetzwerk zu verstehen ist, das sich für die Freiheit von Forschung und Lehre, Erkenntnisgewinn und gesellschaftliche Verantwortung einsetzt, treffen sich hier Partner mit einem grundlegend ähnlichen Wertekontext. Kontakte zu Hochschulen weltweit werden für uns noch einfacher aufzunehmen, da wir vom Selbstverständnis her zum selben Netzwerk gehören.“

Zudem sei es vor allem auch ein politisches Zeichen, bekräftigt Dievernich: „Derzeit sind weltweit an vielen Stellen gesamtgesellschaftlich die Freiheit und die Autonomie von Hochschulen und damit von Gesellschaft gefährdet. Leider kann man den Eindruck gewinnen, dass Hochschulen und Wissenschaft zu lange geschwiegen haben. Wir müssen uns als Kern der Gesellschaft, wenn es um Erkenntnisgewinn und das Ausleben der Potenziale von Freiheit geht, zusammen finden, um eben diese Gesellschaft zu schützen.“ Der Beitritt zur Magna Charta Universitatum stehe im Zeichen der Aufklärung und des Humanismus. „Die Welt besteht aus Vielfalt, die zukünftige Aufgabe ist Integration – und nicht Abschottung. Dafür braucht es weltweite Netzwerke, wie die Magna Charta Universitatum, die dieses Verständnis leben.“

Die Werte, für die die Magna Charta Universitatum steht, sollen auch an alle Studierenden der Frankfurt UAS kommuniziert werden. „Es geht darum, einen Moment des Innehaltens zu schaffen, um zu verstehen, dass Hochschulen, Wissenschaft und Erkenntnisgewinn alle ,Kinder der Freiheit‘ sind und sie gleichzeitig erst ermöglichen bzw. schützen. Studierende sollen sich damit auseinandersetzen und bewusst machen, dass sie sich, wenn sie an eine Hochschule gehen, auch diesen Werten verpflichten“, so Dievernich.

Im Kontext der Magna Charta gibt es das große Projekt „Living Values“. Die Frankfurt UAS möchte an diesem Projekt teilhaben, das Thema Werte als Prozess definieren und diesen fortwährend mit den anderen Hochschulen des Netzwerkes reflektieren (http://www.magna-charta.org/activities-and-projects/living-values-project).

Die Magna Charta Universitatum wurde ins Leben gerufen, um grundlegende Prinzipien im universitären Leben festzulegen und die Idee der Universität zu schützen. Als fundamentale Grundsätze gelten dabei Unabhängigkeit, akademische Freiheit und intensives Zusammenspiel von Forschung und Lehre. Die Vereinigung versucht die wesentlichen Charakteristika herauszufiltern, um darauf aufbauend die Basisanforderungen für eine zukünftige Universitätsentwicklung und -politik zu formulieren. Die in voller Länge Magna Charta Observatory of Fundamental University Values and Rights benannte und in Bologna beheimatete Vereinigung ist eine Non-Profit-Organisation, die von der Universität von Bologna und der European University Association (EUA) ins Leben gerufen wurde. Die Magna Charta Universitatum wurde bereits bei ihrer Gründung am 18. September 1988 – dem 900. Geburtstag der Universität Bologna – von 388 Hochschulleitungen unterschrieben.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschulleitung, Präsident, Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Telefon: +49 69 1533-2415, E-Mail: E-Mail

Weitere Informationen zur Frankfurt UAS unter: www.frankfurt-university.de; mehr zur Magna Charta Universitatum: http://www.magna-charta.org/.

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