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EADWEARD´S EAR Muybridge extended

19.09.201816:02 UhrKunst & Kultur
Bild: EADWEARD´S EAR Muybridge extended
© Detlev Schneider_Sandra Kastl
© Detlev Schneider_Sandra Kastl

(openPR) EADWEARD´S EAR
Muybridge extended

Environment für Tänzer, Musiker und Seismonaut
Akademie Editionen 1 – 3

Ein Projekt von Penelope Wehrli in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Informatiker Joa Glasstetter, mit Jutta Hell und Dieter Baumann (Tanzcompagnie Rubato), dem Komponisten Gerriet K. Sharma und
den Musiker*innen Stephanie Hupperich, Alejandra Cardenas und Alexander Nickmann

04. / 05. / 06. Oktober 2018 – 19 Uhr

06. Oktober 2018, Gespräche mit Gästen

15:30 Uhr Bewegungen zwischen Hören und Sehen, Moderation: Prof. Dr. Stephanie Schroedter, Gäste: Dr. Katharina Rost, FU Berlin; Prof. Dr. Martin Supper, UdK Berlin

17:00 Uhr Affekte und Allianzen, Moderation: Dr. Irina Kaldrack / Dr. Martina Leeker, Gäste: Prof. Petra Löffler, Gastprofessorin für Wissens- und Kulturgeschichte, HU Berlin;
Dr. Bernd Bösel, Institut für Künste und Medien, Universität Potsdam

Akademie der Künste
Halle 2
Hanseatenweg 10 | 10558 Berlin
www.adk.de


Karten
13 Euro / erm. 7 Euro
E-Mail
www.adk.de


Bei EADWEARD´S EAR entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Tänzern und Musikern, mittels eines Interfaces, des Seismonauten und einer virtuellen musikalischen Architektur.


Inspiriert zu diesem Projekt haben uns die chronofotografischen Bewegungsuntersuchungen von Eadweard Muybridge und Etienne-Jules Marey im späten 19. Jahrhundert, die als erste graphische Notationen leiblicher Bewegungen verstanden wurden. EADWEARD´S EAR
ist eine Hommage an diese Versuche, mit elaborierter Technik und komplexen Versuchs-anordnungen neue ästhetische Ausdrucksweisen zu erschließen.

Für verschiedene Orte haben wir in den letzten zwei Jahren gemeinsam mit der Tanz-compagnie Rubato unterschiedliche Editionen mit unterschiedlichen musikalischen Teams entwickelt: in den Uferstudios Berlin (Februar 2017) mit dem Komponisten Gerriet K. Sharma und den Musikern Stephanie Hupperich, Alejandra Cardenas, Alexander Nickmann und fürs Festival Neue Musik Rümlingen, Schweiz (August 2017) mit der koreanischen Komponistin
So Jeong Ahn und dem Schweizer Komponisten Thomas Kessler und den Akkordeonisten Olivia Steimel und Sergej Tschirkov.
Die Berliner Fassung haben wir für das Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main
weiter entwickelt und dort im Juni 2018 gezeigt. Diese Neufassung ist nun in 3 Editionen
in der Akademie der Künste in der großen Ausstellungshalle am Hanseatenweg zu erleben.

In den Performances agieren Musiker und Tänzer auf zwei getrennten Spielflächen, füreinander nicht sichtbar. Ein Tänzer gibt einen ersten Bewegungsimpuls, der mittels Körpersensoren und einem dafür entwickelten Programm in eine graphische Notation
übersetzt wird. Minimal verzögert spielen die Musiker diese Notation auf der Grundlage
einer kompositorischen Setzung.
Wir zeichnen nur minimale Daten auf, die Notation bleibt bewusst fragmentarisch. Die
Musiker vervollständigen sie, um sie zu spielen. Ihre Interpretationen wenden sich damit unmittelbar als Antwort an die Tänzer. Sie hören diese Klänge, sie evozieren ihre nächsten Bewegungen. Da das Hören Art und Fokus der tänzerischen Bewegung bestimmt, entsteht
eine völlig andere choreografische Ästhetik. Und auch die Musiker spielen nicht an und für sich, sondern antworten den Tänzern. Zunehmend entsteht zwischen ihnen ein Dialog über
die Schnittstelle des Seismonauten und der virtuellen musikalischen Architektur.

Die Besucher sind dazu eingeladen, sich eigenständig in dem neuartigen Zeichensystem von Klang und Bewegung zu bewegen und es als unvorhersehbares Wahrnehmungsexperiment
auf sich wirken zu lassen. Sie können damit an einer Echtzeit-Forschung teilnehmen und die Momente dieser wandelbaren Raum-Zeit-Skulptur durch ihre individuellen Blickwinkel wahrnehmen und zusammensetzen.

Das Team arbeitet mit EADWEARD’S EAR auf den Schnittflächen von generativer Musik, Instant-Choreografie und Kunst mit digitalen Medien. Mediale Vorgänge und physische Wahrnehmung durchdringen sich, und Notationen werden zu künstlerischen Echtzeit-Tools. Jeder Abend ist ein Unikat, eine eigene Edition.



TEAM – Eadweard’s Ear
Penelope Wehrli – Konzept / Künstlerische Leitung / Raum
Joa Glasstetter – Notationssystem Mediensteuerung
Gerriet K. Sharma – Kompositionsarchitektur / Musikalischer Leitung
Tanzcompagnie Rubato/ Jutta Hell, Dieter Baumann – Choreografische Entwicklung / Tanz Stephanie Hupperich – Fagott
Alejandra Cardenas – E-Gitarre,
Alexander Nickmann – Schlagwerke,
Ellen Hofmann – Kostüm
Fabian Bleisch, Emma Juliard – Licht
Sven Gareis / télématique – Bildsystem Mediensteuerung
Thomas Koch – Klangspatialisierung Mediensteuerung / Technische Leitung
Anna Bergel – Künstlerische Produktionsleitung
Kerstin Böttcher – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


EADWEARD´S EAR ist eine Produktion von peninsula.ink in Koproduktion mit dem Festival Neue Musik Rümlingen und dem Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main und unterstützt durch TESLA Berlin e.V. Akademie Editionen in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin und gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

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