(openPR) Viele Hersteller von Naturkosmetik werben mit probiotischen Wirkstoffen. Das klingt biologisch und natürlich rein. Doch was sind Probiotika für die Haut konkret, und wo liegen die Unterschiede zu so genannten Mikrobiotika? Darüber informiert Dr. Christine Lang, Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung, bei einer Tagung des Kosmetik-Verbandes ICADA am 13. September in Offenburg.
Anlass für das Experten-Treffen ist eine neue Kosmetikprodukt-Kategorie, über deren Konformität zur Kosmetikverordnung eine Arbeitsgruppe der EU-Kommission seit November 2017 diskutiert. Dafür dokumentiert der Verband ICADA (International Cosmetics And Detergent Association) gesetzlich konforme Darstellungen von Wirksamkeit, Hautpflege-Potential und Vorteilen für Verbraucher. In Offenburg werden unter anderem die Begriffe "probiotisch" und "mikrobiotisch" mit fachlich exakten, aber auch für Verbraucher verständlichen Darstellungen diskutiert.
Johannes Lang von der BELANO medical AG stellt auf der Veranstaltung mit der Hautpflege-Serie "ibiotics" Produkte vor, die bewusst als "mikrobiotisch" angeboten werden. "Mikrobiotika enthalten keine lebenden Bakterien, sondern Wirkstoffe, die auf der Haut eine Vermehrung guter und gesunder Bakterien fördern", erklärt Lang im Vorfeld. Im Unterschied dazu seien Probiotika streng genommen Mittel, die lebende Organismen enthalten. "Das ist in vielen Fällen aber gar nicht zu", so Lang.
Die BELANO medical AG hat sich als einziger Produzent auf mikrobiologische Pflege-Produkte konzentriert. Mit der Marke "ibiotics" und Patent-geschützten mikrobiotischen Wirkstoffen ohne Allergiepotenzial hat das Unternehmen den Kosmetik-Markt vor einigen Jahren belebt.
Für weitere Informationen zu den Vorträgen und zur Tagung des Kosmetik-Verbandes in Offenburg: www.icada.eu/mikrobiom-mikrobiota-kosmetik













