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How I went to Amerika

03.09.201811:05 UhrKunst & Kultur
Bild: How I went to Amerika
Silvia de Leonardis
Silvia de Leonardis

(openPR) Ein Interview mit der Münchner Schauspielerin Silvia de Leonardis, bekannt durch Auftritte in Serien wie Tatort, Die Rosenheim-Cops und dem Kinofilm Großglocknerliebe, über ihre ersten Schritte über den großen Teich.

Nachdem sie 2014 das Gefühl hatte, dass es im Ausdruck noch mehr Möglichkeiten geben muss, fand sie den in Hollywood mehrfach ausgezeichneten „Best Acting Coach“ Alex Taylor und stellte ihr Spiel komplett auf die Meisner Technik um (www.thetaylorstudio.com). Durch ihn ermuntert „You should try it!“, machte sie sich auf den Weg ihren Lebenstraum, in Amerika zu arbeiten, zu erfüllen. Silvia de Leonardis hat 2017 die Arbeitserlaubnis für die USA (O-1) erhalten.



Hallo Silvia. Du bist gerade aus Los Angeles zurückgekommen. Erzähl doch mal ein bisschen.

Silvia de Leonardis schwärmt: Los Angeles ist großartig. Ich fühle mich dort sehr glücklich und frei und schon fast zu Hause. Dieses Mal hatte ich zum ersten Mal auch ein bisschen mehr Zeit für private Kontakte und einen kleinen Trip nach San Diego mit einem lieben Freund, dem grandiosen Filmmusik-Komponisten Alan Reeves. Das war super lustig. Alan hat übrigens 2014 ein Buch „Se* Booze & Blues“ über sein Leben in der Musikszene geschrieben. Natürlich habe ich auch wieder fleißig für zwei tolle Projekte, bei denen ich mitwirken konnte, gearbeitet, gelernt, meine Unterlagen weiter vervollständigt und Caster getroffen, aber diesmal wie gesagt auch die Zeit gehabt, für Freunde zu kochen. Besonders schön war es auch meine Freundin Sayaka Watabiki bei ihrem Auftritt in Disney´s „The Beauty and the beast“ in der Hollywood Bowl zu bewundern.

Du hast von Projekten gesprochen. Was für Projekte waren das?

Ein Projekt war "Twenty One Times" ein Film über eine Mutter, deren Tochter von ihrem Freund ermordet wurde. Sie nimmt Rache an der Mutter des Freundes, die sie für den Tod ihrer Tochter verantwortlich hält und tötet sie am Ende.

Und welche Rolle hast Du gespielt?

Die Mutter der ermordeten Tochter.

Klingt spannend, ich würde Dich gerne mal in so einer Rolle sehen?

Wie schön. Du findest kleine Auszüge davon in meinem englischen Showreel auf meiner Internetseite www.silviadeleonardis.de.

Es ist sicher ganz schön schwer, so eine Rolle zu kriegen?

Ja, es ist schon irrsinnig schwer, überhaupt Rollen zu bekommen. Und so eine ist ein Jackpot. Ich bin sehr dankbar dafür. Die Anzahl der Schauspieler in Los Angeles ist schon gigantisch. Und man ist eigentlich Rund um die Uhr damit beschäftigt, sich auf Rollen zu bewerben, Texte zu lernen und Auditions zu machen. Von nichts kommt da definitiv nichts... Ich dachte, das O-1 zu bekommen war schon das schwerste, aber weit gefehlt.

Du hast gerade ein O-1 erwähnt. Was genau ist denn das?

Die Arbeitserlaubnis, um als Schauspielerin in Amerika arbeiten zu dürfen. Um das O-1 zu bekommen, habe ich eineinhalb Jahre Tag und Nacht geschuftet. Als ich diesen Berg endlich erklommen hatte, sah ich dann aber vom Gipfel aus den nächsten noch viel größeren Berg, nämlich Arbeit zu finden in Los Angeles. (lacht herzhaft) Ich glaube ein guter Zug an mir ist, dass ich mich davon niemals abhalten lasse, sondern die Schuhe schnüre und halt den nächsten Berg angehe.

Zurück zu Deiner Rolle. Das klingt sehr grausam, wie ist es denn jemanden zu spielen der einen anderen umbringen will?

Naja, die Hauptaktion ist ja nicht der Mord. Das „passiert“ am Ende einfach. Als Folge. Das was im Fokus steht ist ja die Liebe zur Tochter und das fiel mir nicht schwer, weil ich ja selbst eine Tochter habe, die alles für mich bedeutet. Und dann den Verlust zu durchleben, den Schmerz zu fühlen, der einfach nicht mehr weggehen will. Jeden Tag aufs Neue. Da kommt man in einen Zustand wo Recht und Unrecht sich vermischen und man nicht mehr das Gefühl hat, etwas Unrechtes zu tun, sondern glaubt, Gerechtigkeit auszuüben. Das ist ja das tolle an der Schauspielerei, dass wir Dinge machen können, die wir im echten Leben niemals tun würden oder müssen. Ich bin meinem Schauspiellehrer Alex Taylor unendlich dankbar, dass er mich in den letzten fünf Jahren so unermüdlich fit gemacht hat, dass es mittlerweile leicht ist, auch solche Rollen zu spielen. Wobei ich dennoch jede freie Sekunde an meinen Rollen arbeite und als extrem fleißig, professionell und passioniert gelte.

Ich habe gehört, es ist schwer in Los Angeles Anschluss zu finden. Wie war das bei Dir?

Ja, das höre ich auch immer wieder. Aber Gott sei Dank durfte ich andere Erfahrungen machen. Ich fühle mich eigentlich nie allein, wenn ich in Los Angeles bin. Ich konnte wunderbare Freundschaften schließen. Die zu meinem Lehrer Alex Taylor und seiner Frau Jennifer und Tochter Charly, dann auch mein Accent-Coach Kennedy Brown ist mir eine wichtige Stütze geworden und ich freue mich immer, wenn er mir am Morgen vor einem Dreh eine liebe und aufmunternde SMS schickt oder am Abend nachfragt, wie es war. Oder Jim und Gerson. Zwei wundervolle Freunde, bei denen ich ein Zuhause gefunden habe. Oder auch Alan Reeves und seine Familie. Und da gibt es noch so viele mehr, die ich vermisse, wenn ich zurück in Deutschland bin. Und in LA vermisse ich dann meine Familie hier in Deutschland. Ich denke, das gehört leider eine Weile dazu, wobei ich fest daran arbeite zumindest meine Tochter bald mal mit rüber nehmen zu können.

Und wie sind denn deine weiteren Pläne?

Naja, natürlich wünsche ich mir, dass sich alles weiter schön aus- und aufbaut. Ich hatte das Glück, einen wunderbaren Produzenten kennen zu lernen, der in naher Zukunft zwei tolle Projekte realisiert und mich sehr gut findet. Auch einigen Top-Castern in Los Angeles gefällt meine Arbeit und ich hoffe natürlich, dass sich etwas Fruchtbares daraus entwickelt. Ich arbeite weiter an meiner Akzent-Reduktion und an schweren Stücken, um fit zu bleiben. Und gerade produziere ich hier in Deutschland einen Kurzfilm bei dem ich auch selbst mitspiele mit dem Arbeitstitel „On the Line“, den ich bei Filmfestivals einreichen möchte. Auch hier in Deutschland möchte ich weiterhin aktiv sein. Das ist schon ein anstrengender Spagat. Ja, und im Anschluss geht’s wieder zurück nach Los Angeles.

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