(openPR) Ein Erdbeben der Stärke 6,4 erschütterte die Insel Lombok am Sonntagmorgen kurz vor 07:00 Uhr Ortszeit. Auch in den 1 bis 2 Autostunden vom Epizentrum entfernt liegenden Dörfern Pringgasela und Suela, in denen die Hösbacher Hilfsorganisation Global Micro Initiative e.V. die Dorfgemeinschaften mit Mikrokrediten unterstützt, waren die schweren Erdstöße zu spüren. „Die Menschen stürzten in Panik aus ihren Gebäuden“, berichtet Juaini, Programmkoordinator von GMI's Partnerorganisation Gema Alam auf Lombok, den Tobias Schüßler, Vorsitzender der Hösbacher Hilfsorganisation wenige Stunden nach dem Erdbeben erreichen konnten. „Uns und unseren Familien geht es gut. Keinem unserer Mitarbeiter ist etwas passiert. In den von uns betreuten Dörfern ist ebenfalls kein größerer Schaden entstanden. Viele von uns haben aber Freunde, die in einem Dorf in der Nähe von Mount Rinjani wohnen. Dort gab es einen gewaltigen Erdrutsch.“
Dazu Tobias Schüßler: „Besonders betroffen waren wir, als wir Haiziah, die Leiterin von Gema Alam erreichten und sie berichtete, dass einer ihrer Freunde unter den Opfern ist. Im Laufe des Tages gab es noch etliche, teils starke Nachbeben. Menschen starben, andere wurden durch Trümmer verletzt, viele Wohnungen wurden zerstört. Wir bleiben mit unseren Partnern vor Ort in regem Kontakt.“










