(openPR) Trotz des „Rekordsommers“ verbucht die Ortsgruppe Friedberg – Bad Nauheim der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft nur eine geringe Anzahl von Hilfeleistungen während der Wachsaison an der Niddatalsperre in Schotten. Negativ wirken sich jedoch einige Schäden am Einsatzmaterial aus.
Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer leisteten an 10 Wochenenden über 1.000 Stunden für die Sicherheit der Gäste am und auf dem Stausee. Neun mal musste vorbeugende oder technische Hilfeleistung, wie z.B. das vorsorgliche Anlandbringen alkoholisierter Schwimmer, geleistet werden und vier Personen wurden medizinisch versorgt. Als problematisch bewertet Jens Bothe, technischer Leiter Einsatz der Ortsgruppe, das unvorsichtige und gefährliche Verhalten vieler Badegäste: „Kinder mit Schwimmflügeln werden oftmals unbeaufsichtigt ans Wasser gelassen, im Badeboot und beim Schwimmen durch den See mitgenommen. Dies birgt für sowohl für die Kinder als auch für deren Begleiter ein nicht zu unterschätzendes Risiko. “ Bei dem beliebten Durchschwimmen des Sees werden zu oft die Entfernung und die durch Segel- und Tretboote ausgehende Gefahr unterschätzt, während die eigene Kondition überschätzt wird. Jens Bothe empfiehlt daher ausschließlich im Bereich der ausgewiesenen Badezonen zu schwimmen und Kinder nur unter Aufsicht im flachen Bereich baden zu lassen. Auch bei der Verwendung vermeintlich sicheren Badebooten ist Vorsicht angebracht, diese können leicht abtreiben oder Luft verlieren.
Trotz der geringen Anzahl an Hilfeleistungen unterlag das Material einem hohen Verschleiß, so blieb der Bootstrailer für das Rettungsboot mit einem Bremsenschaden liegen und die beiden Fahrräder für die Patrouillen um den See mussten wegen Materialermüdung stillgelegt werden. Dank der kurzfristigen Fahrradspende zweier Mitglieder konnte jedoch dieses Jahr der Dienst auf dem Seerundweg aufrecht erhalten werden. Für die nächste Wachsaison benötigen die Lebensretter jedoch neue robuste und geländetaugliche Räder.
Die Ortsgruppe bittet daher um Spenden für die Anschaffung neuer Fahrräder, da durch die Renovierung der Wachstation in diesem Frühjahr kein Geld für die weitere Ausstattung zur Verfügung steht. Für Geldspenden steht das Konto der Ortsgruppe bei der Volksbank Gießen-Friedberg (BLZ 513 900 00) unter der Kontonummer 84208108 zur Verfügung. Für Rückfragen ist die Geschäftsstelle Samstag Vormittags unter der Rufnummer 06031/166205 zu erreichen.
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Ortsgruppe Friedberg - Bad Nauheim e.V.
Herr Jens Bothe
Kaiserstr. 14
61169 Friedberg
T: 06031 / 166205
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist mit knapp 900.000 Mitgliedern und Förderern die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren.
"Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft leistet für die Menschen in unserem Land einen unverzichtbaren Dienst. Ich sehe den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder, Freunde und Förderer der DLRG für das Gemeinwohl voller Respekt
und Sympathie", so der Schirmherr der DLRG,
Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler.
Die DLRG ist die Nummer Eins in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Von 1950 bis zum Jahr 2005 hat die DLRG über 20 Millionen Schwimmprüfungen und über vier Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In rund 2.200 örtlichen Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr über sechs Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland.
Die Kernaufgaben der DLRG sind:









