(openPR) Die M&A-Aktivität in der Medizintechnik im deutschsprachigen Raum erlebt momentan einen spürbaren Aufschwung.
Insgesamt wurden in den ersten 6 Monaten des Jahres 51 Medizintechnik-Transaktionen in der Deal-Datenbank des Brancheninformationsdienstleisters MAJUNKE Consulting erfasst.
Nachfolgend eine Auswahl der recherchierten M&A-Transaktionen:
Die Halder Beteiligungsberatung GmbH hat eine Vereinbarung zum Verkauf von Klingel medical metal, Pforzheim, an IK Investment Partners abgeschlossen. Klingel ist seit 2012 eine Beteiligung von Halder, zu den finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Klingel medical metal wurde 1986 gegründet und stellt komplexe Präzisionsteile aus schwer zerspanbaren Werkstoffen wie Edelstahl und Titan her. 2012 lag der Umsatz bei 23,6 Mio. €, davon entfielen rund 50% auf Kunden aus der Medizintechnik.
Mit Kaufvertrag vom 14.06.2018 hat die Blue Cap AG ihre 100%-ige Beteiligung am Medizintechnikhersteller WISAP Medical Technology GmbH mit Sitz in Hofolding veräußert. Käufer ist die zur Aohua Gruppe gehörende Endoscope Trading Corporation Limited mit Sitz in Shanghai. Die Firma WISAP wurde 1959 von Prof. Dr. Kurt Semm, dem Begründer der Laparoskopie in Sauerlach gegründet. Die Laparoskopie als Minimal-Invasive Chirurgische Methode erlaubt es dem Chirurgen, klassische Operationstechniken durch einen nur kleinen Zugang ('Schlüsselloch-Methode') in der Bauchdecke durchzuführen.
Die durch Schweizer Unternehmer-Investoren gehaltene Sphinx Werkzeuge AG, sichert im Rahmen einer langfristigen Nachfolgeregelung die Zukunft der P. Rieger Werkzeugfabrik AG, einen Schweizer Spezialisten für die Bereiche Drehen, Fräsen und Tieflochbohren von Instrumente für die Medizintechnik.
COLTENE Holding AG, ein international führender Entwickler und Hersteller von dentalen Verbrauchsmaterialien und Kleingeräten, hat eine Vereinbarung zur Integration der beiden im Dentalmarkt ausgezeichnet verankerten Unternehmen SciCan (Desinfektionsgeräte) und MicroMega (Endodontie-Feilen) unterzeichnet. Die beiden eigenständigen Unternehmen, die durch dieselben Eigentümer kontrolliert werden, erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2017 mit rund 410 Mitarbeitenden einen Umsatz von insgesamt zirka CHF 97 Mio.
Die Straumann Group hat für eine ungenannte Summe eine Beteiligung von 30% an der botiss medical AG erworben, ihrem Partner für Biomaterialien. botiss ist ein schnell wachsendes, dynamisches Unternehmen, das sich bereits zu einem führenden Anbieter von Biomaterialien für die orale Chirurgie entwickelt hat. Die Übernahmevereinbarung erlaubt es der Straumann Group, ihr globales Distributionsnetz für botiss-Produkte weiter auszudehnen.
Weitere Transaktionen erhalten Sie in den 14-tägig erscheinenden DEAL NEWS: http://www.majunke.com/dealnews











